Albanien Rallye

Veranstaltungen, an denen BIGler und Freunde teilnehmen oder gemeinsame Unternehmungen.
Aynchel
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Albanien Rallye

Beitragvon Aynchel » 14.04.2017, 17:21

moin auch
unser Service Fahrer wackelt :-(

hat jemand Zeit UND Lust bei uns Service für die Albanien Rallye zu machen ?
http://www.rallyalbania.org/ra_17/2017-comp.html

Chris und ich starten mit dem geilen alten Schweineeimer, einen altbewärten 2,8L TD Defender
Hauptaufgabe des Service ist das Versetzen des Service Sprinter samt Anhänger von Biwak zu Biwak

der BE Führerschein muss dann schon sein, leider mittlerweile ein echtes Problem

alles was der Servicefahrer mitbringen muss ist sein Seesack für 12 Tag, Schlafsack und Feldbett
bei Pisswetter schlafen wir eventuell im nächsten Hotel, aber das entscheidet sich kurzfristig
ich bevorzuge im Biwak zu schlafen, dass vereinfacht die Abläufe


Kosten entstehen für den Service keine, das übernehmen traditionell die Fahrer
Ausnahme: Rotlicht Bar Besuche gehen seit 2006 auf eigene Kappe :lol:

geboten wird der unvergessliche Einblick in den Rallye Zirkus, wo man Sachen zu sehen bekommt die es eigendlich gar nicht gibt
https://www.google.de/search?q=rally+al ... 81&bih=670

und ne Rundfahrt in einem wunderschöne Reiseland mit sehr ursprünglicher Natur
ich war jetzt zwei mal da unten
einmal zum Rallye fahren
und ein mal zum Urlaub machen viewtopic.php?f=16&t=81310&hilit=aynchel+albanien&start=20#p229782
und ich werde mit Sicherheit noch öfters da hin fahren


der Startpunkt der Anreise ist Kassel, von dort aus geht es am 01.06.17 per Achse na Tirana

http://www.motoplaner.de/#v4&51.31271,9 ... 1,0,0&&0,0

die genaue Streckenführung ist noch nicht raus
ich arbeite mich gerade durch den Wust an Maut und Autobahngebühren der Strecke über Belgrad

in Tirana gibt es 1 1/2 Tage zum Ruhen, Papier und tech Abnahme bevor der Zirkus richtig beginnt

Bild

Bild

der Servicefahrer hat den Sprinter samt Anhänger (3,5T + 2,5T, braucht den BE Führerschein) von Biwak zu Biwak zu bringen
eventuell auch mal auf ner langen Tagen auf den Verbindungsetappe einen Service Punkt am Wegesrand aufzumachen
langweilig wird dem Service bestimmt nicht, ich habs auch schon 3x gemacht

viewtopic.php?f=16&t=66654&p=81953&hilit=breslau+2009#p81953

viewtopic.php?f=16&t=66654&hilit=breslau+2009&start=160#p81560

viewtopic.php?f=16&t=66654&hilit=breslau+2009&start=160#p81612

idealer Weise ist ein Service Fahrer auch noch ein guter Schrauber, denn an so einem Auto ist halt immer was zu tun
aber das bekommen Chris und ich auch selbst hin :rofl:
http://www.offroad-forum.de/viewtopic.p ... ht#1155772

am 10.06.17 ist das Schlussrennen und die Siegesehrung, wieder in Tirana
Rückreise nach D Land am 11. + 12.06.17

diverse Kombinationen mit einem Zusteigen unterwegs oder auch eigener Anreise mitm Moped oder einem Flieger zwecks Urlaub gehen auch
2011 hab ich meinen Toyo während der Woche im ersten Biwak stehen lassen, ein bewachter Parkplatz eines Hotels

Bild

ein bewachter Parkplatz oder geschlossene Tiefgarage sollte auch dieses Jahr machbar sein


Bild
Zuletzt geändert von Aynchel am 15.04.2017, 15:38, insgesamt 5-mal geändert.
Aynchel aus Meddersheim
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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)

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Re: Albanien Rallye

Beitragvon flotteLotte » 14.04.2017, 18:59

:kratz: :kratz: :kratz:
Jeder Anfang braucht Begeisterung, jedes Ende Disziplin.

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Re: Albanien Rallye

Beitragvon Aynchel » 14.04.2017, 19:41

DAS wäre mal ein Job für Dich :D
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Re: Albanien Rallye

Beitragvon flotteLotte » 14.04.2017, 20:00

DAS glaub ich Dir gerne! :nono:
Jeder Anfang braucht Begeisterung, jedes Ende Disziplin.

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Re: Albanien Rallye

Beitragvon Würmer » 14.04.2017, 20:22

Lotte pass auf! Der sucht nur ne starke Frau um schieben :lol: :lol: :lol:
http://www.das-toeff.de
Ned schwätzen, sondern machen!

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Re: Albanien Rallye

Beitragvon Aynchel » 15.04.2017, 14:41

schieb :)
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Re: Albanien Rallye

Beitragvon kroegi » 15.04.2017, 20:45

Kannst mich gerne für nächstes Jahr einplanen, für dieses Jahr ist es leider zu knapp.

Wäre SEHR GERNE eingesprungen, aber zu viele bestehende Termine im Plan stehen :-( :rms:
[align=justify]Hast du Karies im Getriebe --> gehe besser hin und Schiebe![/align]

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Re: Albanien Rallye

Beitragvon Indyjaner » 15.04.2017, 21:58

...schade, zu kurz vorm Treffen. Führereschein vorhanden, und ab und an auch mal Devender Dieselschrauber...

Gruß
Indy
Ich mag Eintopf und mehr:
DR 800 BIG Rallye, DR 650, Deutz D 40, UTE-Hochstaplerin
"Er hat geschweisst man sieht es kaum, lasst uns noch ein Niet reinhau`n"

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Re: Albanien Rallye

Beitragvon Aynchel » 16.04.2017, 13:38

je es ist etwas kurzfristig, aber so ist das wenn der geplante Service abspringt

da mein Fahrer die Hauptkosten trägt hat er auch das meiste zu bestimmen
und so wollte er einen Geschäftspartner mitnehmen, was ich von Anfang an für ne schlechte Idee gehalten habe
na was soll`s, besser jetzt als ne Woche vorher

ob wir den GIG nächstes Jahr noch mal fahren wird von den Erfahrungswerten abhängen
ich hab so den Eindruck, dass die kasseler Klicke nicht so recht weiss auf was sie sich einlässt
die Albanienrallye ist keine MT-Rallye :D
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Re: Albanien Rallye

Beitragvon DR-TOM » 16.04.2017, 14:52

Reserviert! :gps:
ES IST NIE ZU SPÄT FÜR EINE GLÜCKLICHE KINDHEIT!

Moppeds:
2 x SR 43 B, Bj. 94

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Re: Albanien Rallye

Beitragvon Silenzio » 16.04.2017, 15:02

Wer immer überlegt, macht es. Ich habe so etwas vier mal auf der Breslau gemacht und es war immer wieder genial.
Wenn ich nicht bei einem Kollegen im Wort stehen würde, wäre ich sofort dabei.

Juergen

...unterwegs mit tapatalk
Älter werden ist unvermeidbar - Erwachsen werden ist optional. :-)
Eine kleine Übersicht der bisherigen Treffen

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Re: Albanien Rallye

Beitragvon Aynchel » 16.04.2017, 15:49

tja Gevatter
leider kam mein Aufruf für dich zu spät :roll:
hab zZ 5 Leute in der Pipeline, die alle noch privat und beruflich Klärungsbedarf haben
aber es sieht gut aus :)
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Re: Albanien Rallye

Beitragvon Mankmill » 16.04.2017, 20:28

Aynchel hat geschrieben:hab zZ 5 Leute in der Pipeline

:hmm: :kratz: :gps:
hab ich wohl zu lange gezögert
wollt dir grade vorschlagen ich dein service - du fahrer beim 24h mofarennen (obwohl kannst auch so dabei sein)

naja wie immer zu spät :prost: :hi: :zzz:
Alle sagen, das geht ja nicht,
aber dann kommt einer,
der weiß das nicht und macht es einfach

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Re: Albanien Rallye

Beitragvon Aynchel » 16.04.2017, 20:58

so sind sie die Stadtindianer, immer bisschen hintendran :D

ausserdem
ohne gezahnte Fußrasten und gescheite Lenkerhöhe bekommste mich nicht auf das Mofa, weiste doch
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Re: Albanien Rallye

Beitragvon Aynchel » 17.04.2017, 11:59

moin auch
es hat sich jemand gefunden
nochmal vielen Danke für die erfreulich hohe Resonanz auf meinen Aufruf
damit hätte ich gar nicht gerechnet
bis dann
Aynchel
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Re: Albanien Rallye

Beitragvon Bambi » 17.04.2017, 12:34

Hallo Aynchel,
das Mofa vom Mank hat schon 'Bärentatzen' aus dem Mountainbike-Sortiment und ein hoher Lenker wird sich doch finden lassen ... :zwinker:
Schöne Grüße, Bambi
\'Find me kindness, find me beauty, find me truth\' (Dreamtheater \'Learning to live\')
Tip: http://www.morow.com (fantastisches Progressive Rock Radio)

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Re: Albanien Rallye

Beitragvon Aynchel » 22.05.2017, 13:42

moin auch
jetzt hat es ein befreundetes Team erwischt
Mario Schulte aus Kassel sucht händeringend einen Servicefahrer
will noch jemand mitkommen ?
Meldung an mich, ich stelle dann den Kontakt her
holdrio
Aynchel



Aynchel hat geschrieben:moin auch
unser Service Fahrer wackelt :-(

hat jemand Zeit UND Lust bei uns Service für die Albanien Rallye zu machen ?
http://www.rallyalbania.org/ra_17/2017-comp.html

Chris und ich starten mit dem geilen alten Schweineeimer, einen altbewärten 2,8L TD Defender
Hauptaufgabe des Service ist das Versetzen des Service Sprinter samt Anhänger von Biwak zu Biwak

der BE Führerschein muss dann schon sein, leider mittlerweile ein echtes Problem

alles was der Servicefahrer mitbringen muss ist sein Seesack für 12 Tag, Schlafsack und Feldbett
bei Pisswetter schlafen wir eventuell im nächsten Hotel, aber das entscheidet sich kurzfristig
ich bevorzuge im Biwak zu schlafen, dass vereinfacht die Abläufe


Kosten entstehen für den Service keine, das übernehmen traditionell die Fahrer
Ausnahme: Rotlicht Bar Besuche gehen seit 2006 auf eigene Kappe :lol:

geboten wird der unvergessliche Einblick in den Rallye Zirkus, wo man Sachen zu sehen bekommt die es eigendlich gar nicht gibt
https://www.google.de/search?q=rally+al ... 81&bih=670

und ne Rundfahrt in einem wunderschöne Reiseland mit sehr ursprünglicher Natur
ich war jetzt zwei mal da unten
einmal zum Rallye fahren
und ein mal zum Urlaub machen viewtopic.php?f=16&t=81310&hilit=aynchel+albanien&start=20#p229782
und ich werde mit Sicherheit noch öfters da hin fahren


der Startpunkt der Anreise ist Kassel, von dort aus geht es am 01.06.17 per Achse na Tirana

http://www.motoplaner.de/#v4&51.31271,9 ... 1,0,0&&0,0

die genaue Streckenführung ist noch nicht raus
ich arbeite mich gerade durch den Wust an Maut und Autobahngebühren der Strecke über Belgrad

in Tirana gibt es 1 1/2 Tage zum Ruhen, Papier und tech Abnahme bevor der Zirkus richtig beginnt

Bild

Bild

der Servicefahrer hat den Sprinter samt Anhänger (3,5T + 2,5T, braucht den BE Führerschein) von Biwak zu Biwak zu bringen
eventuell auch mal auf ner langen Tagen auf den Verbindungsetappe einen Service Punkt am Wegesrand aufzumachen
langweilig wird dem Service bestimmt nicht, ich habs auch schon 3x gemacht

viewtopic.php?f=16&t=66654&p=81953&hilit=breslau+2009#p81953

viewtopic.php?f=16&t=66654&hilit=breslau+2009&start=160#p81560

viewtopic.php?f=16&t=66654&hilit=breslau+2009&start=160#p81612

idealer Weise ist ein Service Fahrer auch noch ein guter Schrauber, denn an so einem Auto ist halt immer was zu tun
aber das bekommen Chris und ich auch selbst hin :rofl:
http://www.offroad-forum.de/viewtopic.p ... ht#1155772

am 10.06.17 ist das Schlussrennen und die Siegesehrung, wieder in Tirana
Rückreise nach D Land am 11. + 12.06.17

diverse Kombinationen mit einem Zusteigen unterwegs oder auch eigener Anreise mitm Moped oder einem Flieger zwecks Urlaub gehen auch
2011 hab ich meinen Toyo während der Woche im ersten Biwak stehen lassen, ein bewachter Parkplatz eines Hotels

Bild

ein bewachter Parkplatz oder geschlossene Tiefgarage sollte auch dieses Jahr machbar sein


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Aynchel aus Meddersheim
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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)

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Re: Albanien Rallye

Beitragvon Aynchel » 29.07.2017, 14:44

moin auch
ich bin euch noch was schuldig:



Chris Engeneering`s Abenteuer Reisen - Albanien Rallye 2017

Tag 3 vor Abfahrt
Das IP66 Panasonic Tablet zickt rum.
Die vorhandene GPS Maus findet nur noch 2 Satelliten, hab ne neue bestellt.
Ich bekomme die Android Offline Navi Software nicht gescheit ans laufen
Das geplante WP Peilungsprogramm ist nimmer lieferbar
Die SD Karte mit dem Karten Mat fürs Garmin ist immer noch unterwegs

Bei mir auf der Arbeit ist die Hölle los

Und
eben ruft der Chris an
Bei ner Probefahrt ist am Schweineeimer der Zahnriemen geflogen.
Der Kopf muss runter

Also alles wie immer :shock:

Tag 2 vor Abfahrt
Liebe Leute ausm Forum geben mir Nachhilfe auf das Androd Tablett
Aber
Das Tablet kann die GPS Maus nicht per USB verarbeiten
Es muss eine Bluethoos Maus herbei
Ein Jammeranruf an Roland sorgt für ein 24 Std Eilpaket

Info von Chris:
Zahnriemen gewechselt,
diverse Stösselstangen des ohv Motor krumm und gewechselt.
der geile alte Schweineeimer läuft

Tag 1 vor Abfahrt
Irgendwie zerrt jeder an mir rum
Ich müsste 100 Hände haben um alles erledigt zu bekommen was noch zu tun ist
Eigentlich wollte ich um 12.00 anfangen zu packen aber es wird 20.00 bis ich loslegen kann. Um 1.00 komm ich ins Bett.

Anreise Tag 1
Um 3.00 geht schon wieder auf die Beine. Um 3:30 rollt der Toyo und um 6.30 stehe ich mit Brötchen in der Hand bei Chris vor der Tür, aber die Bande pennt noch. Hab nix anderes erwartet, Erfahrungswert. Also koche ich erst mal Kaffee und deck schon mal den Frühstückstisch, bis die Familie in den Quark kommt.


Bild

Der Defender hat frischen Lack bekommen, sieht ja richtig schick aus der Schweini. 


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Nach dem Verabschiedungstänzchen und ein par kleine Besorgungen rollen wir los.
Unterwegs will ich mich in das Tablet und die Navi Software einarbeiten und merke bald das da ganze für den Arsch ist. Der USB Wandler spuckt zwar 2 A, aus aber das Tablet nimmt nur 0.5 A über den USB an. Das langt nicht um den Betrieb mit GPS aufrecht zu erhalten. Ich muss mir einen Spannungswandler von 12 auf 5.3 Volt mit einem passenden Klinkenstecker bauen. Dazu kommt das dich die Navi App (OsMand) andauernd aufhängt. Mit dem Gelump brauche ich auf der Rallye erst gar nicht anfangen. Nun ja, das Tablet war eh nur als Zusatz gedacht. Die Reise geht recht zäh voran und irgendwann um 1.00 machen wir in Kroatien Schluss und schlafen im Auto.

Anreise Tag 2
Ich habe die Adria Route gewählt
Die zieht sich zäh über Kroatien, Bosnien Herzigovina, Montenegro bis nach Albanien runter, doch die Routen über Sachajevo oder Belgrad sind leider auch nicht schneller.
Kurz vorm Biwak glänzt mein doofes Garmin noch mal mit ner Höchstleistung und routet uns durch die Vorstadt Getto Strassen von Tirana. Um 23.00 sind wir endlich im Hotel. Zimmer hat es dort keine mehr und die Küche hat leider zu, also mach ich mir ne Suppe heiss und schlafe neben dem Auto auf dem Feldbett.

Ruhetag
Auch am Tag bevor es wirklich losgeht wird ein Rallye Biwak früh munter und so bin ich um halb sieben auf den Beinen. Kaffee kochen, den Chris ausm Sprinter schütteln und frühstücken gehen. Im Biwak tummeln sich so einige bekannte Gesichter, man baut sein Geraffel auf und ich genieße dieses einmalige Rallye Flair, das hat schon was von Sucht Charakter :P


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Im Schweineeimer stecken noch Berge voller Restarbeiten. Die vordere Stossstange ist lose, mein Sitzlehenverstellung ist gebrochen, doch die Schraube lässt sich wechseln und zusätzlich hilft ein Ratschengurt zum Sitz stabilisieren und und und.

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Bei der technischen Abnahme geht’s Hauptlicht nicht und der dazu gehörige Schalter gibt Rauchzeichen (Lucas - the Price of Darkness lässt grüssen) . So zieht sich über den ganzen Tag.
Chris Engeneering ….


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Wenigstens ist die Stimmung gut


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Der Wauschi vom Jeep Team ist schwer in seinem Element.

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Prolog
Der Morgen fängt locker an
Heute steht ein 100 km Showstart und Prolog an. Wir machen uns startfertig und sooo nebenbei erzählt mir Chris dass er grössere Räder montiert hat der Trip noch nicht eingestellt ist ! Wie das geht weiss er auch nicht, eine Bedienungsanleitung hat er keine und so fängt er wild herum zu googel.
Chris Engeniering ….
Was hasse ich diesen blöden Terra Trip. Es findet sich nichts, aber wir müssen los zum Showstart für den ich einen Wegpunkt habe. Wir fragen bei den andren Auto Teams herum und es findet sich ein Spanier der mir auf spanisch Englisch erklärt wie man den Trip mit einer 1000m Reverenz Strecke einstellt. Was natürlich in die Hose geht, aber ich finde durch herumprobieren den Weg ins Einstellungsmenü für den Radumfang und kann mich an die Roadbookvorgabe heran tasten.


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Nach einem lauen Showstatt geht es in die Verbindung zum Prologstart auf einem Damm. Wir müssen uns erst mal nach vorne arbeiten da wir als 5. raus gehen. Das sollte auch der einzig wirklich gute Startplatz der Rallye sein.


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Es zieht sich recht problemlos auf engen Pisten durch die Wälder, aber der geile alte Schweineeimer zickt mit teilweise nur 1.5 Bar Öldruck aufm Manometer und der Turbo kommt auch nicht in den Quark. Gut das kaum Steilauffahrten zu fahren sind.

Am Ende schliessen wir die WP mit nem 7. Platz ab, was für uns schon ein Top Ergebnis ist. Hinterm Ziel erwarten uns Wauschi und Uwe und wir rücken gemeinsam zu einer nahe gelegen Gaststätte durch wo es hervorragenden Fisch und Bier für den Beifahrer gibt.
Vor der Weiterfahrt schauen wir noch mal unter die Motorhaube des Schweineeiner und finden einen Haltebolzen der Lima nicht mehr vor. Mit etwas Flickwerk und einer nicht wirklich passenden Schraube geht es weiter. Kurz vor Tirana geht die Ladekontrolle an, hat ja nicht lange gehalten. Zurück im Biwak ist der Lima Keilriemen sowie die M8er Halteschraube weg. Uwe bohrt das ausgenudelte Loch auf 10.5mm auf und setzt eine passende M10er Schaftschraube, nur das die mitgebrachten Reserve Keilriemen nicht passen.
Chriss Engeniering ......
Marco zieht los und kann in einer örtlichen Schrauberbude welche auftreiben. Derweil bau ich den Ölfilterblock aus um das Ölthermostat zu überbrücken. Es findet sich massig aufgetragenes Silikon vor, dass die Hälfte des Nebenstrom Ölkanal verschliesst, an dem auch der Geber der Öldruckanzeige hängt.
Chris Engeniering. ......
Chris will das Steuerküken des Thermostat ganz ausbauen, was meiner Meinung nach zum Kurzschliessen des Ölkühlers führt. Wir werden uns nicht einig und so baue ich alles wieder original zusammen. Das Turbo Problem stellt sich als abgerutschter Schlauch heraus, den Chris auf ein passendem T Stück mit etwas aufgewickeltes Iso Band geschoben war. Wenn die Druckdose nix abbekommt macht der Turbo auch nicht auf.
Chris Engeniering .....
Ich hatte ein passendes T Stück in der Kiste
Ausserdem findet sich ein geplatzter Schlauch am Messstutzen des Turboladers, ein billiger Schlauch ohne Gewebe Einlage
Chris Engeniering.....
Mario hat was Passendes dabei.
Hinten an der Achse fehlen noch ein paar kaputte Gummis.

Beim Probelauf spritzt Öl ausm Motor
Ich hab eine der Ölleitung zum Kühler vergessen am Thermostatblock anzuschiessen.
Fuck

Beim Roadbook malen in der Geisterstunde macht mir der Kneipier das Licht aus.
Ja leck mich doch…, mal ich halt mit der LED Stirnlampe weiter.

1. Wertungstag
Da unsere Startzeit mit 7.11 recht früh liegt und der Start zur SS1 auf der anderen Seite vom Moloch Tirane liegt war um 5.30 wecken angesagt, aber da war eh schon zu viel Bewegung im Biwak, um im Freien aufm Feldbett weiter schlafe zu können.

Erst mal Benzin Kocher an, Kaffee kochen und den Chris ausm Sprinter schütteln.
Ein Müsli Frühstück im Stehen sollte reichen, da das Restaurant noch nicht auf hat.
Das restliche Geraffel zusammen gepackt und ab geht die Reise.
Nach ein paar km holt uns Uwe per Anruf zurück: die 07:11 bedeutet Vorstart im Biwak und nicht Start zur SS1. Das kommt davon wenn man vor lauter Schrauberei nicht auf die Fahrerbesprechung geht. Also zurück das Ganze und noch ein bisschen rumtrödeln.
Leider sind wir nun mitten drin in der Hauptverkehrszeit und so brauchten wir 1.5 Std um uns durch die Moloch Tirane durchzuwursteln. Zu spät am Start gibt Strafzeit, auch egal.

Die SS1 läuft schön an. Die Arbeiten am Auto machen sich bemerkbar. Das Manometer erzählt uns von mehr Öldruck und der Turbo zieht wieder wie er soll. Das Fahrwerk gibt auch nun auch Ruhe. Wir kommen in den Flow, schnupfen ein paar Autos auf, werden von nem GRAD artigen Albaner versägt, die ersten Mopeds werden durchgereicht und es macht richtig Laune bis..... Bis ein heftiges Klopfen von der Hinterachse den Spass verdirbt.
Die hintere Antriebswelle hat es ausm Längenausgleich herausgezogen, weil der linke Dreieckslenker seinen Lageerbolzen ausgespuckt hat. Mutter und Gummibuchsen sind weg. Wir bauen die hintere Antriebswelle aus. Die Mitteldiffsperre wird für Frontantrieb sorgen, immer noch besser als kein Antrieb.
Eine Radmutter der Reserverad Alufelge passt halbwegs auf den Bolzen des Dreieckslenker, so dass die Fuhre wieder rollfähig wird und wir weiter fahren können. Die ganze Fuhre schwimmt wie die Sau und an Speed ist nicht zu denken. Wir beordern Uwe zum Ziel der SS1 um den Schweineeimer zu verladen.
Als wir ans Ende der SS1 kommen ist das Ziel leider schon abgebaut. Wir haben die Maximalzeit gerissen. So wird das nix mit nem Pokal.

Da der Schweini auf der Strasse einigermaßen fahrbar ist rufen wir Uwe an er soll die Bergung sein lassen, denn sie bedeutet 250 km Umweg führ ihn. Stattdessen lassen uns vom Garmin auf Strasse zum nächste Biwak im Süden routen. An der Strecke findet sich ein sehr gut sortierten Auto Schrottplatz mit Werkstatt wo wir einen passenden Bolzen sowie Gummibuchsen für den Dreieckslenker bekommen. Mein Lieblingsstossdämpfer vorn rechts hat schon wieder den unteren Gummi ausgespuckt. Die ganze untere Aufnahme ist total ausgeschlagen und die Bohrung von 16,5 auf irgendwas 22mm aufgerieben. Ohne Schweissarbeiten wird das nie was gescheites, aber dafür fehlt uns die Zeit. Der Stossstange vorne ersetz ich verlorene Schrauben und unterm Auto finden sich lose Schrauben an Motor und Getriebehalter.
Nirgendwo ist Schraubenkleber drin - Chris engeniering .....

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Bild



Weiter geht die Verbindung ins Biwak, aber da taucht vor uns eine Grenze auf.
Das Garmin hat uns entlang Ohrridsee durch Moldavien geroutet.
Mein Reisepass liegt im Service Sprinter, aber der albanische Grenzer lässt uns trotz meinem abgelaufenen Perso ausreisen. Dafür guckt der moldavische Grenzer genauer hin, sieht den abgelaufenen Perso und ist mit dem Chris seiner grünen Deckungskarte für den Schweineeimer aufm Handy gar nicht einverstanden und so jagt er uns davon. Sein albanischer Kollege lacht schallend als wir wieder vor ihm stehen und winkt uns durch. Glück gehabt, im Niemandsland der Grenze zu stranden wäre kein Spass geworden. Im nächsten Kaff erst mal einen Kaffee trinken und überlegen wie es weiter geht. Da klingelt der Uwe an und ist stinksauer weil er mutterseelenallein am Ziel der SS1 steht. 250km gegurke auf albanischen Landstrassen mit nem 4.6 t Sprinter samt Autotrailer für die Katz ist wahrlich ärgerlich, aber den Fehler hat er selbst gemach. Ich werde ihm zukünftig ne SMS als Bestätigung schicken. Der Kaffee tut gut und die Lokalmatadoren raten uns zu nem Schotterweg entlang der Grenze. Der ist gut fahrbar und bringt uns die 180km Verbindung in das südlich liegende Biwak. Wauschi hat uns bereits Zimmer klar gemacht Erst mal das Breefing anhören, was zu Essen einwerfen und die beginnende Unterhopfung bekämpfen. Alsbald können wir mit dem Auto beginnen, denn irgendwann kommt unser total fertiger Service Uwe rein und wird mit Mitleid sowie Bier überhäuft. Da unser Ersatzteil Bestand nun wieder zur Verfügung steht kommen bessere Buchsen in den Dreieckslenker. Der gebrauche Gummi an meinem Lieblingsdämpfer ist schon wieder weg. Mein Türschloss bekommt neue Schrauben und und und . Gegen 1.00 ist der Schweineeimer startklar und das Bett ruft.

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3. Wertungstag
Heut steht ne kurze Tag an. Erst mal auf ne recht lange Verbindung auf Schotter und wir sind 2. Minuten zu spät am Start der SS 1. Wir haben weder getankt noch getrödelt, doch die Sollzeiten sind schon arg knapp. Auch egal, denn unsere Wertung ist eh schon zum Teufel. Die Strecke zieht sich schön durch die Berge, nur das Chris ein schwammiges Fahrverhalten bemängelt. Irgendwann will ich den Radumfang des Terra Tripp nachtrimmen weil ich merke, dass er beim heutigen RB immer zu lang anzeigt. Leiter drück ich bei dem Gerüttel eine falsche Tastenkombi und verfranze mich in der Menüführung des Terror Tripp. Ich muss Chriss bald 5 Min stoppen lassen weil ich nimmer ansagen kann. Ich hätte das Drecksding beinahe zu Brei geschlagen. Irgendwie finde ich ins Grundmenü zurück, aber das hat Nerven gekostet.



Nun ja, die Speziale fertig gefahren und 45km Asphalt Verbindung bis zum nächsten Start.
Dort wartet Service Uwe zuverlässig wie immer und betüttelt uns mit Wasser und Süßigkeiten.

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1/2 Std Wartezeit reicht um mal das Auto zu beäugen und siehe da, mein Lieblingsstossdämpfer vorne rechts hat sich dem unteren Gewinde entledigt, dass ich zur 4 Jahren während der MT Rallye da drauf geschnitten habe. Edelstahl gehört einfach nicht hin, denn es ist nicht elastisch und verträgt solche dynamische Belastungen einfach nicht. Chris hat noch nen kurzen Standard Dämpfer da, den wir im Eilverfahren im beginnenden Gewitterregen da reinbauen.


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Bis wir los können sind wir mal wieder zu spät am Start und kommen als letztes Auto in die SS 2. Das Gewitter hat den Lehm zu Brei verwandelt und die Stein Reifen haben ihre liebe Mühe. Leider ist die Pneumatik Steuerung der beiden Achs Differentiale wegen zerrissener Schläuche ausser Betrieb.
Chris Engeniering ………..
Wir wühlen und aufn Berg und treffen auf eine Italiener, der in einer Rinne hängt.
Er hat zwar eine Winde und sogar einen Anker aber soweit wie ich verstehe ist der Freilauf seiner Warn Winde kaputt.
Wir nehmen ihn an den Gurt und zerren ihn raus .
Weiter geht`s im Regen, aber nicht lange und wir scheitern an einem ausgewaschenen Steilstück. Ohne Sperren und Winde kommen wir die schwimmende Lehmbreipampe nicht rauf und so geben wir auf.

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Beim Abstieg steht mitten auf der schmalen Piste der Italiener, der seine Winde instand setzten will. Der Fehler stellt sich als loses Seilende heraus. Die Klemmschelle hat es zerrissen. Ich binde ihm das Seil mit 2 Webeleinsteeg, die sich selbst zuziehen, auf die Wickeltrommel. Wir überlegen noch ob wir beide Autos da rauf winschen sollen, aber mittlerweile ist es fast 18.00 und wir werden das Ziel eh nicht in max Zeit erreichen. Also heisst es abbrechen und zurück das Ganze im heftigen Gewitterregen.
Auf der Verbindung ins Biwak kommen wir an einer Werkstatt vorbei vor der ein zerfledderter Defender steht. Und siehe da, der Werkstatt Jungspund zieht aus einem Berg von Schrott einen noch intakten langen Monrow Dämpfer heraus. Die passenden Muttern fehlen aber es gibt mehrere Eimer voll Schrauben und Kleinkram wo wir finden was wir brauchen. Da der Schweini eh auf der Grube steht und draussen ein lustiger Gewitterschutt runter kommt, machen wir direkt die Durchsicht. Zum Beispiel ist Sturstange ist zu richten und zu schweissen.

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Wir rufen wir Uwe aus dem nahen Biwak zur Hilfe, um an den Kleinkram aus dem Service Auto zu kommen. Die wichtigsten Mängel bekommen wir geregelt, der nebensächliche Kleinkram bleibt aussen vor. Zum Beispiel werden die beiden nicht mehr schliessnden Türschlösser halt mit nem Stück Gurt zugebunden. Der Service Sprinter spendet kaltes Dosenbier und LED Arbeitsleuchten. Die hat es dem Werkstatt Jungspund derart angetan das ich ihm eine schenke. Das heutige Quartier ist ne übele Absteige und die Küche will mir nix mehr zu beissen geben. Nach langem Betteln bekomme ich etwas kalten Reis und Käse, für das die Ärsche tatsächlich noch 150 Leci haben wollen. Auf der Breslau hat mir das Team von Maria morgens um 5 noch was Warmes zu Essen gezaubert, aber das hier ist halt nicht die Breslau sondern Balkan Style. Noch 2 Bier, dabei das Roadbook fertig manche, mangels warmem Wasser eiskalt duschen und weit nach Mitternacht ins Bett.

4. Wertungstag
Pünktlich am Start und los geht die Reise
Erst 25km Verbindung Offroad bis zum Start in die SS1. Es läuft eigentlich gut aber ich merke dem Chris an, dass es nicht sein Tag ist. Er rollt ziemlich lustlos durch die Gegend. Auf einer verschlammten Almhochfäche treffen wir auf eine Pickup vom Falkensward Team, der in einem recht harmlosen Loch steckt. Wir nehmen ihn an den Gurt und auf Nachfrage stellt sich heraus, dass er nur noch Heckantrieb ohne Sperre hat
Wie er so seit gekommen ist weiss ich nicht. Derweil kommt ein spanischer Patrol daher der sich recht sinnfrei vor unserer Nase fest fährt. Wir wollen an ihm vorbei um in rauszuziehen und fahren uns selbst fest. Da kommt der gelbe Pickup dazu und bleibt ebenfalls stecken
Und nun ? ?? Der spanische Navigator dreht sich erst mal nen Docht. :D

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Wir heben den Schweineeimer mit dem HiJack hoch und unterfüttern die Räder mit Steinen und kommen so frei.

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Derweil tauchen ein paar Waldarbeiter auf und ziehen den Spanier mit ner Raupe raus. Auch den Holländer holen sie raus und so können wir weiter fahren.
Könnten
Denn dem Eimer fehlt es an Ladedruck und damit auch an Leistung.
Genaueres Nachgucken fördert einen nassen verschlammten Luftfilter zu Tage. Das zweiteilige Flex Rohr zum A Säulen Ansaugrüssel war nur lose ohne Sicherung zusammengesteckt und hat sich gelöst so das es den Papier Lufi zugesaut hat.
Chris Engeneering .......
Da hilft nur den ganzen Ansaug Trakt zerlegen und unten im Bach sauber waschen sowie den Papierfilter so gut es geht leer klopfen. Um zu verhindern das dich ein Silikonbogen vom Lufi zum Turbo zusammenzieht bauen wir den Ansaug um aber jetzt passt die Motorhaube nimmer und so binden wir sie hinten auf den Käfig. Dazu binden wir beide Ersatzräder mit einem Gurt zusammen um einen für die Haube frei zu haben.
Weil wir eh schon schrauben gucken wir unters Auto
Der gestern eingebaute Dämpfer hat unten wieder keine Schraube mehr und der vordere linke Dämpfer hat seinen Gasdruck verloren.
Irgendwie soll einfach nicht sein….
Endlich geht es weiter, aber auch nur um ein Stück weiter um den Spanier wieder raus zu ziehen der mit totem Accu in einem Loch steht. Chris zieht ihn rückwärts raus und den Motor an so das sie weiter können.

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Später kommt ein unklares RB Bild und wir fahren eine Schleife. Was liegen denn da für Räder herum? Die kennen wir doch! Wir haben unsere Ersatzräder verloren und wiedergefunden. Der Gurt liegt unwesentlich weiter weg.
Die Stimmung ist mittlerweile unterirdisch, weil es einfach nicht laufen will.
Hilft alles nix - immer weiter....
Bald darauf kommen wir an ein steiles tief verspurtes Bergabstück und Chris rutscht das rechte Vorderrad dank ausgeschlagener Lenkung in die linke Rinne. Das linke Rad läuft die Böschung rauf, der Schweineeimer bäumt dich auf und rollt über die Schnauze ab um wieder auf den Rädern zum Stehen zu kommen. Käfig Sitze und Gurte machen ihren Job und wir bekommen keinen Kratzer ab, aber der Eimer sieht übel aus. Naja - Ein bisschen an Stossstangen und Kotflügel herum biegen und der Eimer ist wieder fahrbereit.

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Wir humpeln den Rest der SS fertig, werden sogar noch gewertet aber das war`s jetzt endgültig, denn die Luft nicht nur am Auto ist raus.
Vorm Start in die SS2 wartet Uwe auf uns am Service Punkt und schlägt die Hände überm Kopf zusammen, so wie wir daher kommen. Erst mal ein Frustbier und dann den Schweini verladen.
Auf dem Weg zum Biwak kommen wir an einem netten Camping Platz vorbei der Uwe kennt und da gibts ne frische Forelle. Und Bier....
Mittlerweile ist es dunkel und wir zockeln immer noch über albanische Landstrassen.
Als Uwe hupt wird kurz das Licht dunkler und im Sprinter Cockpit gehen diverse Warnlampen an. Gemeinhin hilft da ein Reset. Anhalten Zündung aus, einen Moment warten und Motor wieder an. Denkste !?!!, Im Display erscheint ein wunderschönes „Error“ und der Sprinter tut keinen Mucks. Nun wird’s leicht hektisch, aber der Fehler liegt bei einer durchgebrannten Hupen Sicherung. Bis ich die unterm rechten Sitz gefunden habe dauert es auch ne Weile. Warum das dann gleich die ganze Karre stilllegt wissen wohl nur die Eierköpfe beim Daimler.
Irgendwann kommen wir am Biwak an, das dieses mal an einem Strand Hotel liegt. Wenigstens stimmt das Essen und das Bier .....

Ruhetag
Heut treibt uns nichts mehr! Mal bis halb 8 schlafen und in Ruhe Frühstücken
Vorne an der Strandbar eins zwei Käffchen trinken um dann auf Bier umzusteigen.
Ergänzt mit guten Calamaris lässt es sich den Tag über gerade sooo aushalten.

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Zwischendurch mal den Service Sprinter aufräumen und Uwes Moped verladen
Dabei findet sich ein per eingesammelter Schraube gepiercter platter Reifen am Trailer
Die Karkasse ist an der Seitenwand schon gebrochen.
Kommt vor, aber das Ersatzrad hat nen Fehler an der Reifendecke. Die Naht geht auf.
Chris Engeniering .....
Da kann der örtliche Guminister kann auch nimmer viel machen, wir lassen den Reifen trotzdem flicken. Das Rad mit dem Fehler in der Decke ist wohl das kleinere Übel und kommt zum Einsatz. Alles was Gewicht hat kommt vom Trailer runter ins Auto.

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Gegen Abend kommt der Mario am Schiebeseil rein
Lager der Wasserpumpe im Arsch
Ausserdem die geschweisste Federbeinaufnahme wieder ab
Spurstange weg
Radlager vl und und

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Da wir gut ausgeruht sind fassen wir mit an.
Die bereis gewechselt Wasserpumpe ist wieder undicht, also noch mal raus damit.
Es findet sich ein durch die per Lagerschaden taumelnden Blech Riemenscheibe aufgeschlitzter Wasserkanal im Motorblock vor, aber mein UHU Plus sofortfest hilft weiter.
Der Valkensward Service schweisst die Stossdämpfer Aufnahme und für diverse Wehwehchen finden sich Lösungen

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Gegen Mitternacht klingt das ganze bei Jacky und Stonsdorfer aus….

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Rückreise
Chris hatte keine Lust auf die Zockelei über die Balkan Dörfer, deshalb bucht er ne Fähre von Vlora nach Brindisi. Um 9 rollen wir nach schlechtem Frühstück los und fahren die 30km Küstenstrasse rauf. In Vlora suchen wir mehrere Reifenbuden auf und versuchen einen Anhängerreifen zu beschaffen, aber diese Sondergrösse hast keiner da und die Guminista versichern uns glaubhaft das der in Albanien nicht zu beschaffen ist, also Augen zu und durch. Noch eins zwei Kaffee in einer Bar einwerferfen und dann runter zum Hafen.

Die Tickets bekommen wir dank Onlinebuchung problemlos, aber die Grenzer haben wohl Langeweile und beissen sich an uns fest. Sie prüfen wirklich alle Papiere aufs kleinste. Vom Schweineeimer wollen sie sogar die Rahmennummer sehen und der Kokspfiffi darf auch mal durchs Auto. Irgendwann lassen sie uns weiterfahren, dafür macht ein Fähren Mitarbeiter dumm. Er will für die verladene KTM von Uwe extra Kohle kassier, natürlich in bar. Wir stellen uns stupf in die Ladeluke des Panama Dampfer und palavern fröhlich drauf los. Irgendwann wird es ihm zu lästig und die blockierte Schiffsverladung gefällt seinen Kollegen auch nicht und so lässt er uns auf den Kahn. Nix war`s mit seinem Handgeld. Die 6 Std Überfahrt verschläft man am besten.

Um 19.00 rollen wir in Brindisi auf die Bahn und die lange Nacht beginnt. Aufgelockert wird die öde Autobahn Fahrerei von Tankstopp per 4x20l Kanister über ne aufgeschnittene PET Flasche, Radwechsel am Trailer weil der Drahtgürtel nach Luft schnappt, oder auch mal Qualm im Sprinter.

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Das Lager Magnetkupplung Klimaanlagen Kompressor ist fest gegangen und fast am brennen. Ausgeschaltet wird er von der Magnetkupplung getrennt und es kann weiter gehen. Die Nacht zieht sich zäh dahin, aber dank 3 Fahrer können wir durchfahren. Der Klimakompressor klappert immer lauter und bremst mittlerweile den Motor regelrecht aus. Chris lässt sich ohne die Strecke zu kontrollieren vom TomTom routen und das Dreckding schickt uns übern Fernpass. Da geht es zeitweise gar nicht mehr voran und der weidwunde Sprinter schleppt sich teilweise im 1. Gang den Berg rauf. Bei einem Fahrerwechsel bekommen wir ihn den Motor gerade so wieder ans laufen. Es bleibt spannend, ob wir überhaupt zu Hause ankommen oder der Trailerreifen mit dem seitlichen Karkassenbruch bzw. der Klimakompressor, den wir als Umlenkrolle für den Flachriemen brauchen, die Karre still legen.

Im Schwäbischen werfen wir unseren Service Uwe vom Trailer und spendieren ihm selbstlos wie wir sind ein Abschiedsessen beim Burger King.

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Zwischenzeitlich kommt die Info, dass das Jeep Team von Mario Jens und Wauschi den 2. Platz in der T2 Wertung gerissen hat. Respekt muss ich sagen !!!

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Bei Waschis Dauergrinsen muss ich von einer mittelschweren Rallye Infektion ausgehen. :coool:

Die restlichen 300 km bis Kassel rollen problemlos runter. Der Klimakompressor rappelt jetzt schon seit 1.300km wie 30 leere Konservendosen hinterm Hochtzeitsauto, aber er hält erstaunlicher Weise durch. Dass der eine Trailerreifen ne Beule wie ein Tischtennissball in der Flanke hat und dann trotzdem nicht platzt muss ich auch nicht verstehen.
Chris Engeniering halt...

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Sonntag mal ausschlafen, mit Chris seiner Familie frühstücken, mein Gelump ausm Sprinter heraus operieren und gegen Süden aufbrechen. Weil Weinheim halt grad „halbwegs“ aufm Weg liegt  mal eben bei Karin und Paddelgünter Astrid und Funki aufn Käffchen vorbeigeschaut und gegen 18:00 in Meddersheim aufgeschlagen. Ausladen, Putz und Flickstunde und ne Abschlusspizza beim Dorfitaliener runden den Abend ab.

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Resmüee
Die Albanien Rallye ist keine Breslau.
Die Steine dort muss man mögen und sie gehen doch sehr ans Material.
Die chaotische Orga nach Balkan Style muss man Schulter zuckend hinnehmen.
Das die Bergung und die Sannis im Vergleich zur Breslau eine Katastrophe sind stimmt nachdenklich. Wenn da draussen in den Bergen mal was Ernsthaftes passiert … :shock:
Die Anreise ist ein 2 Tage Schlauch und die Variante über Italien incl. Fährpassage macht es auch nicht schneller, sondern nur teurer.

Ich muss Uwe hoch anrechnen, dass er ins Team eingestiegen ist.
Ob er sich im Klaren war, was auf ihn zu kommt?
Unser Team war persönlich gut, aber das Auto war beschissen vorbereitet.
Alle Probleme und Ausfälle waren hausgemacht und wären mit sorgfältiger Vorbereitung des Schweineeimers nicht aufgetreten. Der finale Überschlag wäre mit einer spielfreien Lenkung wahrscheinlich auch nicht passiert.

Kurzum – so geht’s nicht weiter, dafür kostet der Zauber einfach zu viel Kohle und Freizeit.
Das Team Schweineeimer ruht bis auf weiteres, erst muss Chris ein sauber aufgebautes Auto aufn Hof stellen, ansonsten bin ich draussen.
Bis dahin werde ich mir einen neuen Navigator Platz suchen.

Bis dann
Aynchel aus Meddersheim
Zuletzt geändert von Aynchel am 30.07.2017, 13:49, insgesamt 1-mal geändert.
Aynchel aus Meddersheim
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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)

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Re: Albanien Rallye

Beitragvon Dickschiffkapitän » 29.07.2017, 20:58

Schön geschrieben. :roll:
Machen ist wie wollen. Nur krasser.

drdes
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Re: Albanien Rallye

Beitragvon drdes » 29.07.2017, 21:32

Nach Albanien fahren und jammern, dass sie nicht organisieren können :roll:

Nicht mal der ADAC hat nen Vertrag mit den Jungs :hi:

Adventure gibts nicht ohne Adventure :prost:
ever since 1987 suzuki dr !

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