Ölheizung im alten Fertighaus erneuern

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LuluBanane
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Ölheizung im alten Fertighaus erneuern

Beitragvon LuluBanane » 11.10.2017, 23:44

Wertes, allwissendes Forum,
unsere Brötje Ölheizung von 1982 streicht langsam die Segel, es muss Ersatz her. Beheizt wird ein ebenso altes Fertighaus mit Minimaldämmung, ca. 120qm sind zu beheizen. Pro Jahr werden ca. 2100 Liter Heizöl verbraucht. Solar kommt wegen Nordseite vom Hang inkl. Waldschatten nicht in Frage, LuftWärmePumpe wegen konventioneller Heizkörper und magerer Dämmung auch nicht. Für Pellets hab ich keinen Platz. Also wieder Öl. Da die alten Tanks weiter ihren Dienst tun sollen, muss die Heizung mit ein bischen Dreck im Öl zurechtkommen. Somit scheinen die modulierenden Heizungen mit kleinen Düsen raus zu sein. Wer hat denn Erfahrungen mit ähnlichen Bedingungen?
Angebote sind da von
Wolf COB, da bin ich skeptisch wegen dem Sturzbrenner
Buderus GB125, scheint recht robust zu sein, alternativ Buderus Logaplus SB105, zweistufenbrenner, aber kleine Düse
Viessmann Vitoladens 333-F, kleine Stellfläche, aber auch kleine Düse...
Das Dingen soll ja wieder 35 Jahre halten..

Danke und Gute Nacht,
Lutz
Der Mensch, wie ihn die Natur erschafft, ist etwas Unberechenbares, Undurchsichtiges, Gefährliches. (H.Hesse)

Roland54
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Re: Ölheizung im alten Fertighaus erneuern

Beitragvon Roland54 » 12.10.2017, 09:06

Für Pellets reicht ein Gartenhaus oder eben der alte Ölraum, lohnt sich aber wirklich nur wenn man das auch alles selbst installieren kann. Wenn man nie mit holz zu tun gehabt hat ist das auch nicht jedermann Sache. 35j ? :D hält heutzutage kein kessel mehr und wenn macht dir die Regierung oder EU einen strich durch die Rechnung. die Planwirtschaft äh Erde will ja nebenbei auch gerettet werden. Frag mal hier nach, natürlich wird dich gleich die Dämmlobby anfallen und andere Hirnis ihren Kommentar abgeben aber es ist auch brauchbares dabei.

https://www.haustechnikdialog.de/Forum/ ... rview=true

Grüße
Roland

Indyjaner
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Re: Ölheizung im alten Fertighaus erneuern

Beitragvon Indyjaner » 12.10.2017, 19:03

...mich würden die 2100 Ltr. Ölverbrauch bei 120 ??? m² oder m³ nervös machen. Tanks reinigen lassen und was modernes einbauen. Mit Dämmung an der richtigen stelle geht auch was - aber Obacht beim Fertighaus! Wandaufbau wgn. Taupunkt beachten.

Gruß
Indy...Mitarbeiter der Dämmlobby :D
Ich mag Eintopf und mehr:
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Gabelstapler "UTE"

Aynchel
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Re: Ölheizung im alten Fertighaus erneuern

Beitragvon Aynchel » 12.10.2017, 20:08

ich hab ein Sandsteinhaus von 1872
mit rund 200m²
und brauch so um die 2.200L
4 Monate mit warm Wasser übers Öl, über Sommer mit ner Luft Wärmepumpe

was bei alten Fertighäusern fast Standard ist das die Glaswoll Dämmung zusammensackt und das obere Viertel überhaupt keine Dämmung mehr hat
die verdichtete Dämmung im unteren Bereich ist dann auch kaum noch was wert
das gleiche gilt für die waagerecht eingebaute Glaswolle, die sackt auch in sich zusammen

mit nem Endoskop knapp unter der Decke in die Wand gucken
und an einem kühlen Tag mit ner Thermokamera von aussen ne Aufnahme machen
dann weiss man was Fakt ist
Aynchel aus Meddersheim
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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)

Plumberjack
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Re: Ölheizung im alten Fertighaus erneuern

Beitragvon Plumberjack » 12.10.2017, 21:19

Tanks reinigen lassen und unbedingt eine neue 6mm Ölleitung (1-Stran) verlegen, dann funktioniert das auch mit einem modernen Ölbrennwertkessel mit der kleinen Düse :good:
.
Wenn Du tot bist, dann ist das nur für die Anderen schlimm - wenn Du blöd bist verhält es sich genauso...


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