Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

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Tomgar3
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Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Tomgar3 » 14.06.2020, 18:46

So Haufen,

mal wieder ein Fachfrage die nix mit Mopped zu tun hat!
Hintergrund: Ick hab die Nase voll von Messern diversester Hersteller, unterschiedlicher Klingengüte und stumpfen Klingen!

Da ich leidenschaftlich die Küche bespiele,
ist mir also vernünftiges Werkzeug wichtig.

Und schon geht die Sucherei los ;)

Und ja, ich habe schon einen Kandidaten im Auge,
tatsächlich sogar nicht "Solinger Ware".

Aber bevor ich da jetzt loshoppel, vielleicht haben wir ja hier Kochmeister mit im Forum, die mis da aushelfen können?
(Kösi, warst du nicht Koch?)

Von der Klingenart her, ob europäisch oder Asiatisch, bin ich leidenschaftslos.
Ggf. ne Mischung 2/3 - 1/3.

Anspruch?
-Richtung Profiqualität oder schon genau diese
-Kochmesser
-Fleischmesser
-Santuko
-Schälmesser
-Universalmesser

Gerne als Set, oder auch Einzelempfehlungen die über die Jahre nachwachsen. (ZB wenn man bei x-hundert Euronen pro EInzelmesser landet.)

Design, bei mir eher "rustikal" :)

Hier mal ein Beispiel für eine mögliche AUswahl, eben vom Design her, vielleicht aber auch sogar Selbige(?)

Lieben Winker in die Runde
Das Tom
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Silenzio
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Silenzio » 14.06.2020, 19:12

Moin Tom,

deine Auswahl gefällt mir. Die würde ich mir auch holen.
Ich habe mir vor 12 bis 14 Jahren mal ein Set von Dick geleistet. Hat damals so um die 200,- Euronen gekostet.
Ist heute immer noch gut. Der Preis hat sich ausgezahlt.

Wenn du mal in einer größeren Stadt bist, geh doch mal in ein Fachgeschäft. Nur um zu fühlen, wie die Messer in der Hand liegen.

Gruß
Juergen
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elmarfudd
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon elmarfudd » 14.06.2020, 21:51

Ich bin zwar kein professioneller Koch, aber in unserem Haushalt stehe ich in der Regel in der Küche.
Ich besitze nur ein Messer. Und zwar eines mit einer asiatischen Geometrie.
https://www.wuesthof-shop.de/wuesthof/c ... 3/a-42990/

So ähnlich sieht es aus, ist jetzt schon 12 Jahre alt, hat damals ~100€ gekostet und ich würde es wieder kaufen.
Gekauft habe ich das im Fachhandel, weil ich die verschiedenen Messer zumindest mal in der Hand haben wollte. Mir liegen nämlich die europäischen Messer überhaupt nicht. Empfehle dir auf jeden Fall, nehme die Teile mal in die Hand und kaufe dann.
Ich habe mich auch bewusst für ein Messer mit nicht rostender Klinge entschieden. Die Schnitthaltigkeit ist für mich sehr gut und die Schärfe mehr als ausreichend. Zum Scharf halten habe ich einen einfachen Wetzstab und zum gelegentlichen Schärfen einen Wasserstein.

Zu diesem Messer besitze ich nur ein Brotmesser und ein Kneipchen. Damit mache ich alles was so anfällt und vermisst habe ich bis jetzt kein weiteres Messer.

Edit: Wenn du Derbe und gute Messer magst, dann schau doch mal bei http://tosa-hocho.de/vorbei.
Messer aus kleinen Schmieden in Japan. Keine Massenware. Allerdings war der Shop lange Zeit nicht Lieferfähig.

Grüße
Marcus

Tomgar3
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Tomgar3 » 15.06.2020, 07:08

Das sind doch schonmal Infos :)

Das Eden gibt es leider nirgens zum "Anfassen", zumindest ich habs noch nicht gefunden.
Mir gefällt tatsächlich das 8er Set von denen. Mir fehlt das eigentlich nur noch ne 30er Klinge sowie das Beilchen.
However,gibt ja genug Auwahl.

Die Bandbreite schwankt halt zwischen Sets mit bis zu 8 Teilen, oder der simplen Aufbaulogik, erstmal nur 2-3 zu kaufen und dann gemütlich nachzulegen.

Ist halt auch nen SChnack, ob man ein 10er Set kauft das nru 3 Lagen Damast drauf hat, oder nur ein einziges, dafür echtes Damaszener.
Wichtig ist wohl auch die "Härtung", wo die meisten Japaner eben drüber liegen, dadurch mehr Schärfe gewinnen, aber eben schneller ausbrechen können.
Davon ab, ich kann mit den meisten japanischen Griffen nix anfangen :)
Je nach Messerart, gefällt mir aber die japanische Gewichtsverteilung zur Klinge hin.

Irgendwie kann man wohl aus jedem Thema eine Wissenschaft machen was :)

Hauptsache ich kann meine Messer-des-Grauens die ich habe, ersetzen.

Ich werde diese Woche in Berlin mal stöbern gehen,
Manufactum
und
Messer Hohldor

Leider haben sich die vielen guten/kleinen Spezialläden alle in den ehemaligen Ostteilen der Stadt angesiedelt, das macht es echt ärgerlich.
Gute geostationäre Liegenschaften hamse in dieser Stadt für fast jedes Thema zerfasert.

Naja, wird schon.
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon mac_axli » 15.06.2020, 13:01

Hallo Tomgar,
bei WMF (gibt es in den Möbelmärkten) reicht auch schon die untere Klasse mit den Kunststoffgriffen - wenn Du ein gutes Schärfset hast und damit umgehen kannst (z.B. Gatco). Damit ist dann eine "Trockenrasur" problemlos möglich :D

Ich habe mal ein schönes japanisches mit Damaszenerstahl geschonken gekrochen - das ist auch was feines, aber für die normale Küche wo es - wenn ich nicht daheim bin - auch schon mal im Geschirrspüler landet schon fast zu schade.

:hi:
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Roland » 15.06.2020, 18:39

"Welche Küchenmesser?" hat große Ähnlichkeit mit "Welche Reifen?" 8)

Einsatzzweck, -häufigkeit, Budget, eigener Anspruch, eigene Fähigkeiten, Bereitschaft sich zu Kümmern (richtig Schleifen lernen ./. Schleifen lassen), Anwendungsbereich ....

Ein no-go sollte klar sein:
mac_axli hat geschrieben:schon mal im Geschirrspüler
In dem Fall braucht man nicht über ernsthafte Küchenmesser nachdenken. Dann tut es auch IKEA.
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Tomgar3 » 15.06.2020, 21:04

mac_axli hat geschrieben:bei WMF


Ich kann mir nicht helfen, mit WMF mag ich mir nicht anfreunden :)

Wüsthof Classic Ikon hab ich noch im Auge.
güde ... mal schaun.
Die Roselli, bin ich drauf gespannt die live zu sehen.

:coool:

Roland hat geschrieben:Einsatzzweck, -häufigkeit, Budget, eigener Anspruch, eigene Fähigkeiten, Bereitschaft sich zu Kümmern (richtig Schleifen lernen ./. Schleifen lassen), Anwendungsbereich ....


Muss gut in meinen Quadratpranken liegen!
Grob und Feinschnitt, Hauchdünn wie auch Brocken, Alles was man in der Küche so verwendet, wird auch mal unters Messer kommen.
Schleifen muss ich nicht mehr lernen, ich muss mir nur wieder Scheiben glasieren :)
Obwohl ich fein bin, ich kanns auch weggeben dafür, statt mir diese Garnituren wieder zu erwerben.
(ich bekomme nämlich bei >90% der "Messerschleifen-Videos" echt Zahnbelag :))
Aber ob es mir das wert sein wird...., ich glaube das nicht.

Ich mag eher große Messer, da ich lang schneide.
Nutze aber auch gerne kurze, wenn es passt.
Ebenfalls sind für mich die Klingen wie ein Kehrblech, darum mindestens eine Santoku dabei.

Und in die Spülmaschine packe ich garantiert niemals solch ein Messer ;)

Hast aber auch recht, man kanne aus allem ne WIssenschaft machen ;)
Will ich gar nicht, nur "einmal" festlegen und entscheiden.
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Knacki » 15.06.2020, 22:04

Bin ich froh, dass ich nicht kochen kann. Will ich auch nicht lernen, wenn ich dann auch noch das Werkzeug von Hand säubern muss. Die Spülmaschine ist das wichtigste Gerät im Haus und erhält den Ehefrieden! :roll:
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Indyjaner » 15.06.2020, 22:10

Besuch doch in der Großstadt einfach mal einen schönen Kochkurs - haste keinen geschenkt bekommen? Da gibt es die besten Ideen. Hab ich schon hinter mir... :good:
Gruß Indy...da kannste auch LIVE testen - aua. :shock:
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Knacki » 15.06.2020, 22:19

Großstadt finde ich gruselig. Kenne nur eine die mir gefällt, aber die ist im Nachbarland. 8)
Nee - kochen ist nix für mich. Wenn ich für Essen sorgen muss dann schnell und einfach oder halt außer Haus.
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Indyjaner » 15.06.2020, 22:32

Knacki hat geschrieben:Wenn ich für Essen sorgen muss dann schnell und einfach oder halt außer Haus.


Da machste doch alles richtig:
...außer Haus was überfahren und schnell zurück in die Küche... :lol:

Gruß Indy :prost:
Zuletzt geändert von Indyjaner am 15.06.2020, 22:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon advancer » 15.06.2020, 22:33

Mensch Knacki, dass musst du anders sehen, was bleibt uns Männern im gesetzten Alter denn noch außer lecker Essen :( Daher ist gut kochen lernen doch sehr wichtig.
Stichwort "Ich mach´s mir selber" :lol:
:prost:
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Tomgar3 » 16.06.2020, 06:24

Knacki hat geschrieben:Bin ich froh, dass ich nicht kochen kann. Will ich auch nicht lernen, wenn ich dann auch noch das Werkzeug von Hand säubern muss. Die Spülmaschine ist das wichtigste Gerät im Haus und erhält den Ehefrieden! :roll:


Ich glaube, ich mag es einfach viel zu sehr, aus "Dingen" etwas völlig "Anderes" zu machen.
Geht ja kaum irgendwo leichter denn beim Kochen :D

Aber ja, hast recht, wer es nicht mag, auch gut.
Mir macht es viel zu viel Spaß um darauf zu verzichten.
Ich würde es nicht als Beruf machen wollen, aber ohne...never ;)

Und Werkzeuge dafür habe ich tatsächlich immer vernachlässigt.
Richtig ist, man kann auch mit nem stumpfen Ikea-Messer alles köcheln.
Aber nervig ist das dann schon auf die Jahre.
Und nun habsch Nase voll!

Mir machts aber auch Spaß, drum passt es. :coool:
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Tomgar3 » 16.06.2020, 17:20

So, es wird eher noch verwirrender denn klärender :)
Als Grundlage in die Breite entweder Burgvogel Olive

oder Wüsthof Classic Ikon


Als Highlight (Welches am meisten genutztes Messer halt) dann einen der beiden Japaner...
das 69lagige: RAN

oder das 101lagige: Gou

Wird noch Denkarbeit :)

Wobei mir die Burgvogel + Japaner Mischung schon nahe steht.
Das Wüsthof is aber auch einfach brutal gut in den Pratzen... "wahhh"

:D :D
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon dünnbrettbohrer » 16.06.2020, 20:18

Wenn Du ein Projekt daraus machen willst: https://www.dictum.com/de/
Die haben Klingenrohlinge und sehr schickes Material für Griffe.
Bei uns stehen grad 2 1/2 Messerblöcke rum, von denen meine Freundin und ich eigentlich nur die da benutzen: https://www.discounto.de/Angebot/BY-STE ... t-2734438/ Gibt leider nicht mehr zu kaufen. Aber ein Hinweis, dass Messer nicht unbedingt ein Schweinegeld kosten müssen.
Erstaunlich bei dem Preis ist, dass beide Messer jeweils für ihre Größe die genau richtige Balance aus Flexibilität und Steifheit haben. Das große hat an der dicksten Stelle am Rücken gerade mal 2,5 mm.
Schärfe sehr gut und problemlos mit Wetzstahl nachzuschleifen.
Frag mal Deinen Mezger, was der im Einsatz hat. Mit großer Wahrscheinlichkeit die günstigen Dick mit den Plastikgriffen oder was vergleichbares. Damaststahl kann selbst bei nicht ganz preiswerten Messern nur aufgelasert sein, abgesehen davon, dass echter Damaststahl (also jener, der sich auf die Stadt Damaskus bezieht) nicht so aussieht und nicht durch Vielfachfaltung geschmiedet wird.

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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Tomgar3 » 17.06.2020, 06:30

hi Dünnbrett,

jetzt haste mich.
Damaszenerstahl zeichnet sich "nicht" durch seine Lagen, somit eben Faltung aus?
Soweit mir bekannt, kerben, legen um und falten die jeweiligen Schmiede das so lange, bis ihre gewünschte Lagenzahl entsteht.

Der Unterschied der hier verlinkten Klingen ist einzig, das hier nicht im Vorhinein das "Paket" verschweißt wird, welches aus den zuvor ausgewählten STählen besteht,
sondern in der Regel ein "Kernstahl" die Klingenseele bildet, der sehr hart ausgeführt ist.
Um die Klinge geschmeidiger zu bekommen, wird Lagenstahl aus weicheren Komponenten dazu geschmiedet.

Das Ganze dann eben industriell, übers Sintern bis hin zum Finish.

However. :P
Bei den Burgvögeln weiß ich dass da tatsächlich noch die Familie selbst Hand anlegt.
Hat Charme.

Die Yaxell, ebenfalls volle Industrieschleife.

Aber, das ist für mich nu kein AUsschlußkriterium.


Wissenschaft, nö, passt mir zeitlich nicht ins Konzept :)
Ich könnte auch mit der gesamten Sammlung meiner Grabbeltischmesser weitermachen,
darunter gibt es ja auch meine Lieblingsmesser.

Aber Hand aufs Herz, es ist ein völlig anderes Arbeitsgefühl wenn man ein Maßprodukt nutzt.
Ist wie mit Drehmomentschlüssel am Möppi, man kann den vom Grabbeltisch nehmen, oder den ausem Fachhandel.

Den Unterschied bemerkt nur, wer auch fragt oder es oft benutzt.

:prost:
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon wws2000 » 17.06.2020, 11:43

Vorsicht Werbung!
https://www.messergarage.de/kuechenmesser-3/
Wenn es was edles sein darf :coool:

Gruß Werner

PS
Ist mein Bruder :)

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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Tomgar3 » 17.06.2020, 14:16

Yes!!!

Aber, das sprengt dann sogar meine Bereitschaft der Investition. :D

An solche Leute muss ich persönlich geraten u d dann ggf spontan "ich will" entscheiden.

Davon ab, das ist echte Kunst!
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon wws2000 » 17.06.2020, 14:36

Man kann auch klein mit einem Brotzeit Messer einsteigen :D



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Gruß Werner

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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Adi » 25.06.2020, 14:03

Hallo Tomgar, :hi:

eigentlich lese ich hier sonst nur mit, aber hier muss ich Dir einen Tipp geben. Meine Frau ist gelernte Köchin und wir haben bereits sehr viele Messer ausprobiert (sowohl Zuhause, als sie auch beruflich) und ich kann Dir die Messer-Marke GÜDE MESSER sehr empfehlen. Wir benutzen sie täglich und sind mehr als zufrieden. Sie haben zwar einen stolzen Preis, aber sie haben eine lange Lebensdauer und man muss sie sich ja nicht gleich alle auf einmal kaufen :zwinker:
Schöner Gruß
Adi

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