Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

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Tomgar3
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Tomgar3 » 26.06.2020, 06:45

Adi hat geschrieben:Hallo Tomgar, :hi:

eigentlich lese ich hier sonst nur mit, aber hier muss ich Dir einen Tipp geben. Meine Frau ist gelernte Köchin und wir haben bereits sehr viele Messer ausprobiert (sowohl Zuhause, als sie auch beruflich) und ich kann Dir die Messer-Marke GÜDE MESSER sehr empfehlen. Wir benutzen sie täglich und sind mehr als zufrieden. Sie haben zwar einen stolzen Preis, aber sie haben eine lange Lebensdauer und man muss sie sich ja nicht gleich alle auf einmal kaufen :zwinker:
Schöner Gruß
Adi


Witzig, du tipst am selben Tag, an dem meine Entscheidung gefallen ist ;)

Zur Allererst:
"Güde, Wüsthof, Zwilling, Burgvogel, Dick, ...
Alles untadelige Schneidwerke!"
Auch die verwendeten Stähle geben nirgens Anlaß zu Ärgernis.

Bei den GÜDE indes, wie soll ich sagen, drei Dinge die mich störten:
*die Fingermulden und die SChlussbiegung für den kleinen Finger, davon will ich weg
*der Klingenrücken ist einfach mal megafett, mir zu dick und damit als Klinge zu schwer
*mir zu langweilig klassisch
In Summe: Untadelige Messer mit ner Härte um die 58 herum.
Aber, lagen in meinen Flossen nicht fein ein.

Die Wüsthof Classic Ikon, schon eher.
Schmaler im Rücken, dadurch etwas leichter, Härte um die 59herum, der Griff sehr pfiffig geformt, der saugt sich quasi in die Flosse.
Aber, der Griff.... halt Vollkunststoff, irgendwie......., fässt sich das nicht gaaaaanz so toll an.
Dennoch, wäre meine Wahl geworden, wenn da nicht.....
der Hersteller mit den eigentlich etwas nachteiligeren Stählen gewesen wäre....


Burgvogel Olivia Line
.
Härte nur um die 56 herum.
Heißt, Wetzstahl ist ein Muss.
Heißt, man braucht auch mal etwas "Druck" wenns Brocken zu schneiden gilt.
Aber, schmaler Rücken, schmale Klinge, und die Griffe sind Handschmeichler!
Und das Design...passt einfach vollendet in unsere Bude! (vor allem ins Auge meiner Holden!)
Ich fahre gleich los und holde die Dinger im Laden ab!
6 Teile aus dem Set sind es geworden.
Sobald se hängen, werf ichs mal hier rein.


Warum nicht noch einen der Japaner?
Das ist simpel erklärt....
mir ist diesen Montag ein Stück Armierungsstahl in den Kühlergrill des Autos gerauscht und hat für Folgekosten gesorgt.
Und das hat Prio!

Somit lasse ich bei den Burgvogel das Santoku des Set weg, um es mir später dann mit dem Yaxell Gou 101 zu gönnen und mit zu platzieren.
Weil, das Teil ist einfach "mega", liegt Satt in der Hand, bedient die andere Endung der Härteskala und auch die ergänzende Funktion.

Und ich hab solange das Highlight und die stimmige Qualität die mir schon länger gefehlt hat :)


Fazit am Ende definitiv: Das ist wohl alles rein persönlicher Geschmack. Und am Ende, abhängig wie man seine Messer pflegt und nutzt!
Oder, wie und ob man Wert auf Werkzeug legt ;)

However, ick melde mir wennse da hängen wo se hinsollen!

"Danke an Alle Input-Geber und Mitleser für eure Zeit!"

das Tom
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Tomgar3
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Tomgar3 » 28.06.2020, 08:13

So, mache ich mal ein "vorläufiges" Schloß an dieses Thema ;)

Bild

LIegen grad mit geölten Griffen und warten auf ihren Abrieb.
Ab dann sind se einsatzbereit ;)

Sonntagswinker in die Runde
das Tom
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Knacki
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Knacki » 28.06.2020, 08:36

Was mich am meisten interessiert haste verschwiegen. Wat koss dat?

:hi: Knacki
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon elmarfudd » 28.06.2020, 09:30

Moin Knacki,

ich bin zwar nicht der Tom, aber antworte dir trotzdem.
Die Messer kosten je nach Größe 50-80 Euro.
Wenn ich mich Recht erinnere, dann liegen die Kochmesser und Brotmesser bei 70-80€ je nach Größe vielleicht auch etwas drüber. Die Kleinen sind natürlich etwas preiswerter. Der Wetzstahl wird im Preissegment der Kochmesser liegen.
Das ist eine einmalige Investitionen. Sowas kauft man sich ein Mal, wie gutes Werkzeug für die Werkstatt.

Knacki
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Knacki » 28.06.2020, 10:58

Oh, hatte mit mehr gerechnet. Dann hoffe ich mal dass mit den guten Messern dann nicht billiges Supermarktfleisch geschnitten wird. :D

Leider kann man "Bio" auch nicht trauen, selbst bei den bekannten Verbänden mit den strengeren Regeln ist Tierquälerei absolut möglich. Bio ist halt nicht unbedingt artgerecht. Höfe die dem Neuland Verband angeschlossen sind, geben sich da mehr Mühe.
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Tomgar3
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Tomgar3 » 28.06.2020, 11:46

Neuland Fleischerei um die Ecke :lol:
Hofladen um die Ecke.

Und ich mache fast überall einen Bogen drumherum wo in den Supermärkten "Bio" draufsteht.
Ich verstehe nichtmal warum da Leute drauf anspringen.

However, jo, für die zu sehende Auswahl knapp über 400,-.

Irgendwann so Richtung Weihnachten, gönne ich mir noch das japanische Santoku dazu.
Das ist dann allein schon so teuer.
Jetzt aber war mir die Auswahl lieber.

:coool:
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon teddy » 28.06.2020, 13:19

Jedes noch so "gute" Messer wird stumpf werden! Schneidest du Salat etc ist Erde und Sand Gift für JEDE Klinge!
Zwilling, Gießer und Swibo sind erfahrene Messerhersteller. Da kannste nicht viel verkehrt machen.
Regelmäßiges abziehen und wenn stumpt wird schleifen bleibt dir nicht erspart! Und da tut so ein billigfusel nix gut! Und manche Messerschleifereien können es auch nicht besser als ein "Schlosser, der seine Bohrer schleift" oder die Billigschleifgeräte die überall angepriesen werden.
wieviel Geld du allerdings ins aussehen investieren willst ist ne andere Geschichte. Da mußt du deinen Geldbeutel fragen.
Gruß, teddy

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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Tomgar3 » 28.06.2020, 13:55

Burgvogel ist mitten in der Solinger Qualitätsriege mit den weiteren dort ansässigen Herstellern.
Qualitativ selbe Ebene.
Und den Härtegrad habe ich mir bewusst ausgewählt, in Einberechnung des Wetzstahls und der Pflege.

Und aus deinen genannten Gründen, gibt es ja "Kochmesser" und "Schinkenmesser" :gps:
Sowie eben dann auch das geplante Santoku mit 63er Härte.

Für den Rest, tut es mir der 5000er Stein, Wetzstahl und Leder.
Danach geht es zum Händler der in dritter Generation "Messerschleiferei" ist.

Was mich aber in der Tat sehr sehr angenehm erfreut hat, der hat sich mit 2x 2h Beratung echt Zeit genommen und mit mir richtig in die Tiefe der Stahlsorten und EIgenheiten der Hersteller zu gehen.
"Mega".

In noch einem haste Recht, die auch dort angebotenen "Finnischen" Messer, sind echt schnieke, auch excellente Klingen, aber halt völlig ungeeignet für tägliches Gekoche :)
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Indyjaner » 28.06.2020, 17:27

Hallo Tom,
einen hau ich noch in die Messerrunde. Dieses Schärfgerät habe ich mal bei einem Grillevent kennengelernt und getestet – einfach Genial. Nicht gerade Preisgünstig aber es macht Messer so richtig scharf.

https://www.horl-1993.com/de_de/horl-ro ... gIdGvD_BwE
Ich mag Eintopf und mehr:
DR 800 BIG Rallye, DR 650, Deutz D 40, UTE-Hochstaplerin, Blechzelt - Peugeot Boxer für Rallye und Big Events
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Re: Richtiges Schnweidwerk für die KÜCHE?

Beitragvon Knacki » 28.06.2020, 19:06

teddy hat geschrieben:nicht besser als ein "Schlosser, der seine Bohrer schleift"


Du scheinst keine Ahnung von dem Beruf zu haben! Von den Schleifmaschinen die man da benutzt kann jeder Privatmann nur träumen! Genauer geht es nicht, oder kannst du auf 1/1000 mm oder 0,1° genau arbeiten?
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