Risse im Ölfiltergehäuse

Alles was irgendwie mit der BIG (oder auch anderen) zu tun hat.
beyeringsven
Offline
Neuling
Neuling

Registriert: 15.07.2017
Beiträge: 5
Wohnort: Bocholt

Risse im Ölfiltergehäuse

Beitragvon beyeringsven » 19.07.2018, 19:05

Hallo zusammen,

Gerade das erste mal den Ölwechel inkl. Spannen der Ausgleichskette an meiner DR gemacht. Dabei sind mir „kleine“ Risse im Ölfiltergehäuse (Motorseitig) aufgefallen, habe leider kein Foto gemacht, es ist alles dicht gewesen, und auch jetzt läuft das „Triebwerk“ und alles ist dicht. Ist sowas „normal“ oder sollte ich an der Stelle bereits tätig werden?

Grüße Sven

Timmy
Benutzeravatar
Online
Junior Boarder
Junior Boarder

Registriert: 13.06.2016
Beiträge: 367
Wohnort: Dresden

Re: Risse im Ölfiltergehäuse

Beitragvon Timmy » 19.07.2018, 19:22

Namastë,
das ist normal. Sind Produktionsrückstände

Grüße
Glück hilft nur manchmal, Arbeit immer.

Big Willi
Benutzeravatar
Offline
Platinum Boarder
Platinum Boarder

Registriert: 24.07.2007
Beiträge: 3097
Wohnort: Ense

Re: Risse im Ölfiltergehäuse

Beitragvon Big Willi » 19.07.2018, 21:28

Das ist normal. Es sind auch keine Risse, sondern wie Timmy schon schrieb, Rückstände vom Gießen des Motorgehäuses. Ich habe noch keinen BIG-Motor gesehen, der das nicht hatte. Also, alles okay.

Gruß: Willi
Man muss aufwärts blicken, um die Sterne sehen zu können!

Aynchel
Benutzeravatar
Offline
Platinum Boarder
Platinum Boarder

Registriert: 03.02.2006
Beiträge: 14215
Wohnort: Meddersheim

Re: Risse im Ölfiltergehäuse

Beitragvon Aynchel » 20.07.2018, 08:30

bei der Gelegenheit mal die Frage: wie wird dieses Gehäuse eigendlich gegossen ?
Wachsausschmelzverfahren ?
Aynchel aus Meddersheim
_____________________________________________________________________________________________________________

ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)

Würmer
Benutzeravatar
Offline
Platinum Boarder
Platinum Boarder

Registriert: 21.10.2011
Beiträge: 1790
Wohnort: Würm

Re: Risse im Ölfiltergehäuse

Beitragvon Würmer » 20.07.2018, 12:32

Ich denke im Schleuderguss mit Vacuum. 8)
http://www.das-toeff.de
Ned schwätzen, sondern machen!

elmarfudd
Benutzeravatar
Offline
Junior Boarder
Junior Boarder

Registriert: 05.04.2011
Beiträge: 335
Wohnort: Winkel

Re: Risse im Ölfiltergehäuse

Beitragvon elmarfudd » 20.07.2018, 12:55

Druckgussverfahren denke ich :)
SR 43 B
Baujahr 1991

Aynchel
Benutzeravatar
Offline
Platinum Boarder
Platinum Boarder

Registriert: 03.02.2006
Beiträge: 14215
Wohnort: Meddersheim

Re: Risse im Ölfiltergehäuse

Beitragvon Aynchel » 20.07.2018, 15:27

weil die Konturen ja doch recht verwinkelt sind
Aynchel aus Meddersheim
_____________________________________________________________________________________________________________

ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)

Aynchel
Benutzeravatar
Offline
Platinum Boarder
Platinum Boarder

Registriert: 03.02.2006
Beiträge: 14215
Wohnort: Meddersheim

Re: Risse im Ölfiltergehäuse

Beitragvon Aynchel » 20.07.2018, 15:39

elmarfudd hat geschrieben:Druckgussverfahren denke ich :)


klingt schlüssig

https://de.wikipedia.org/wiki/Druckguss
Aynchel aus Meddersheim
_____________________________________________________________________________________________________________

ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)

Roland
Benutzeravatar
Offline
Platinum Boarder
Platinum Boarder

Registriert: 03.02.2006
Beiträge: 2190
Wohnort: Bonn

Re: Risse im Ölfiltergehäuse

Beitragvon Roland » 20.07.2018, 16:09

allenfalls Landmaschinentechnik: Sandguss :gps:
Roland aus Bonn
Wer nicht schraubt - fährt nicht richtig

99er GS 1100: 129 Tkm
94er SR 43B: 132 Tkm
88er KLR650A: 60 Tkm
87er KLR650A: ~90 Tkm

Aynchel
Benutzeravatar
Offline
Platinum Boarder
Platinum Boarder

Registriert: 03.02.2006
Beiträge: 14215
Wohnort: Meddersheim

Re: Risse im Ölfiltergehäuse

Beitragvon Aynchel » 20.07.2018, 16:49

funktioniert schon seit tausenden von Jahren, könnte also bei der BIG zur Anwendung gekommen sein :D
Aynchel aus Meddersheim
_____________________________________________________________________________________________________________

ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)

elmarfudd
Benutzeravatar
Offline
Junior Boarder
Junior Boarder

Registriert: 05.04.2011
Beiträge: 335
Wohnort: Winkel

Re: Risse im Ölfiltergehäuse

Beitragvon elmarfudd » 20.07.2018, 18:26

Aynchel hat geschrieben:weil die Konturen ja doch recht verwinkelt sind


Ist mir den richtigen (teureren) Werkzeugen kein Problem. Die Einsätze kosten dann halt einiges. Alles eine Frage der Stückzahl. Müsste einen Kollegen Mal Interviewen der früher die Formen bei Passavant für die Gullideckel gebaut hat. Die sind soweit ich weiß nicht im Druckgussverfahren gemacht worden
SR 43 B
Baujahr 1991

beyeringsven
Offline
Neuling
Neuling

Registriert: 15.07.2017
Beiträge: 5
Wohnort: Bocholt

Re: Risse im Ölfiltergehäuse

Beitragvon beyeringsven » 24.07.2018, 09:12

Hallo zusammen,

ich habe noch mal eine Frage zum Drehmoment, ich habe zwar auch das Reparatur Handbuch, aber mit welchem Drehmoment zieht Ihr die Schrauben des Generatordeckels und des Ölfilterdeckels an? 6-8 (wenn ich mich nicht Irre) sagt das Handbuch, jedoch habe ich das Gefühl meine 6 Nm reichen nicht, habe einen Tropfen ÖL an der Unterseite des Ölfilterdeckels entdeckt?

Einfach noch mal mit 8 Nm nachzeihen? Habe etwas Respekt vor den weichen Schrauben... Und nach fest kommt ja bekanntlich ab... :o

elmarfudd
Benutzeravatar
Offline
Junior Boarder
Junior Boarder

Registriert: 05.04.2011
Beiträge: 335
Wohnort: Winkel

Re: Risse im Ölfiltergehäuse

Beitragvon elmarfudd » 24.07.2018, 09:55

Drehmoment sollte passen.
Neue Dichtung oder die alte wieder verwendet?
Der WeDi der Kupplungsausrückwelle lässt gerne nach. Den Mal kontrollieren.(da wo der Hebel für den Kupplungszug dranhängt)
Unter der Scheibe der diese hält sollte eine aluscheibe sein, hier hat es bei mir mal paar Tropfen verloren.
Wenn der Deckel ab war, sollte der WeDi im Kupplungdeckel kontrolliert und bei Zweifel neu gemacht werden.
Die neue Dichtung etwas mit Öl einreiben, dann geht die auch bei der nächsten Demontage nicht so schnell kaputt.
SR 43 B
Baujahr 1991

beyeringsven
Offline
Neuling
Neuling

Registriert: 15.07.2017
Beiträge: 5
Wohnort: Bocholt

Re: Risse im Ölfiltergehäuse

Beitragvon beyeringsven » 24.07.2018, 10:07

Dichtungen alle immer erneuert.

Dann werde ich mal genauer schauen wo es her kommt, und Prüfe mal den WeDi. Schon mal vielen dank :-)

Aynchel
Benutzeravatar
Offline
Platinum Boarder
Platinum Boarder

Registriert: 03.02.2006
Beiträge: 14215
Wohnort: Meddersheim

Re: Risse im Ölfiltergehäuse

Beitragvon Aynchel » 24.07.2018, 13:05

beyeringsven hat geschrieben: ich das Gefühl meine 6 Nm reichen nicht, habe einen Tropfen ÖL an der Unterseite des Ölfilterdeckels entdeckt?

Einfach noch mal mit 8 Nm nachzeihen? .......



lass das
die Schrauben reissen zwar nicht gleich ab bzw heraus , aber die Planfläche des Deckes verzieht sich

der Ölfilterdeckel wird ja mit nem O Ring gedichtet, der in einer Nut einliegt
der oRing schrumpft wie alle Elastomer Ringe im Laufe der Zeit und wird dann schon mal undicht weil er die Nut nimmer richtig auffüllt
ich mache den Dichtring alle paar Ölwechsel mal neu und habe keine Probleme damit
Aynchel aus Meddersheim
_____________________________________________________________________________________________________________

ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)


Zurück zu Elektrik, Fahrwerk, Motor und Getriebe