Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Alles was irgendwie mit der BIG (oder auch anderen) zu tun hat.
Offroad Guide 04
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Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon Offroad Guide 04 » 30.07.2018, 16:20

Hallo Leute,
vielleicht unterliege ich ja einem Denkfehler :? . Die Benzinleitung zur Unterdruckpumpe ist ja an der linken Tankhälfte an geschlossen. Da ich meistens immer nur den rechten Tank befülle ist mir in letzter Zeit aufgefallen, dass ich nur eine Reichweite von ca 150 km habe, bis ich auf Reserve umstellen muß. Auch beim Tanken fließt kein Sprit von der Rechten in die Linken "Hälfte". Auch nicht , wenn sie schon länger steht. Immer leer bis auf den Grund. Das war früher anders, es hat sich immer mit Abstand ausgeglichen.
Ich bin davon ausgegangen, dass der Sprit über die Benzinkupplung immer auch in die linke Hälfte läuft, aber das scheint jetzt nicht so zu sein.

Kann also auch der Sprit direkt von der Benzinpumpe in die Vergaser gedrückt werden und warum gleichen sich die Tankhälften bezüglich des Spritstandes nicht aus.

Ich hoffe es ist verständlich :hmm:

Gruß der Duke of ...
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Aynchel
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Re: Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon Aynchel » 30.07.2018, 17:07

Rost und Dreck in der Verbindung
mal Spülen, am besten gleich eine Phosphor Kur machen
iss schon schaurig was da so raus kommt

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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)

LuluBanane
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Re: Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon LuluBanane » 30.07.2018, 17:25

Tach,
ausser Tankkupplung noch Tankbelüftung im Deckel dicht, Leitung verstopft. Luftblase im Verbindungsschlauch...
Ich tanke erst rechts voll, dann links. Beim rechts tanken sollte sich der Spiegel zügig senken, weil die Brühe nach links läuft.
Erste Massnahme: Tankkupllung auseinander und mit dem Schraubendreher mal kurz das Ventil auf beiden Seiten drücken (Sauerei garantiert).
Nach dem VOlltanken mal ein paar Kilometer auf Reserve fahren, dann zieht er ein bischen auch aus dem rechten Tank an. Hilft bei meiner blauen Big...

edit:
hast du an den Schläuchen des Benzihnhahns oder der Pumpe rumgespielt? normal wird das Benzin immer aus dem linken Tank gezogen. Der Verbinder aus dem rechten Tank geht normal über die Reserveleitung in den linken Tank. Wenn du nur rechts tanks, und es keinen Ausgleich gibt, sollte normalerweise der MOtor gar keinen Sprit bekommen.

GRuß Lutz
Der Mensch, wie ihn die Natur erschafft, ist etwas Unberechenbares, Undurchsichtiges, Gefährliches. (H.Hesse)

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Re: Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon schnabelorange » 30.07.2018, 18:11

Moin Chris,

irgendetwas an der Verschlauchung/deiner Denke stimmt nicht. Die Benzinpumpe hängt am Ausgang vom Benzinhahn. Der hat zwei Eingänge.... Normal = Schlauch nur vom linken Tank, Reserve = Schlauch vom T-Stück in der Verbindung beider Tankjälften...
Wenn du nur rechts tankst und Sprit in Normalstellung kriegst ist die Reserveverbindung frei ...

Wenn du Sprit nur in Reservestellung bekommst, zapfst du den rechten Tank an und fängst den Sprit ab bevor er links erreicht...

Grüße, Bernhard

p.s. .... und geh ans Telefon wenn ich das betätige.... :zwinker:
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Re: Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon Bambi » 30.07.2018, 21:52

Hallo zusammen,
endlich mal wieder die verdammte Tankverbindung! Ich muß mal aufpassen, fange - glaube ich - in aller Regel links an zu tanken. Weil ich dort normalerweise stehe. Mir ist die Verbindung für einen schnellen Ausgleich zu eng, die Pumpe der Zapfsäule liefert ein Vielfaches des möglichen Ausgleichs über den 8 mm-Schlauch (mit 6 mm-Engstelle). Bis auf den Benzinhahn und den Schlauch unmittelbar davor und dahinter habe ich jetzt alles durch. Da muß ich noch ran ...
Basti gab mir den Tipp, nach dem Tanken in den Lüftungsschlauch zu blasen. Und ggf. beim Umstellen auf Reserve, wenn ich mal wieder nach nur 200 km ohne Sprit stehen bleibe. (Wenn so leergefahren dauert es auch unendlich lange, bis - ohne das Blasen - wieder Sprit in den Gasern ankommt.) Man merkt auch nach dem Tanken, daß sich die Kammern dann ausgleichen, die Linke ist mir dabei schon durch die Belüftung übergelaufen!
Weil sich die 'Effekte' und 'Reichweiten' bei Miss Marlboro gelegentlich unterscheiden werde ich künftig mal darauf achten die rechte Hälfte zuerst zu befüllen ...
Schöne Grüße, Bambi
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Re: Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon Bambi » 30.07.2018, 21:58

Ach so, vergessen zu erwähnen: die 'Nummer' mit dem Blasen funktioniert offenbar in gewissem Maße, ich bin in der letzten Zeit oft weiter als 250 - 300 km gekommen. Bisher war ich noch nicht mutig genug nach dem Abfahren bis zur Reserve zu pusten und dann zu schauen, ob es endlich mal bis ca. 400 km geht. Ich sollte es beim hiesigen engen Tankstellennetz mal mit einer Reserve von einem Liter im Tankrucksack riskieren!
Schöne Grüße, Bambi
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Re: Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon Offroad Guide 04 » 31.07.2018, 10:24

Um das mal mit meinem technischen Verständnis zusammen zu fassen.Im normalen Betrieb wird der Kraftstoff über die rechte Tankhälfte gezogen und der Pegel Ausgleich erfolgt über die Reserveleitung . Bei Umschaltung auf Reserve wird der Sprit aus der li. Hälfte gezogen.
Aber letztendlich erfolgt alles über die Benzinkupplung. Die muss also dann nicht verstopft sein.

So, wenn jetzt im Fahrbetrieb alles läuft muss irgendwas mit dem linken Tank sein.

Wenns kühler wird mal den Tank abbauen. Hatte ich zwar auf dem Treffen im Saarland schon.

Gruß der Chris
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Sandra07
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Re: Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon Sandra07 » 31.07.2018, 10:41

Eigentlich genau umgekehrt, ausser du stehst vor deinem Mopped und guckst auf den Tank. Aber eigentlich wird das immer in Fahrtrichtung angegeben...

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Re: Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon Offroad Guide 04 » 31.07.2018, 11:14

Also ich meine es auch in Fahrtrichtung.

Dann kann es nicht umgekehrt sein :hmm:
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Knacki
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Re: Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon Knacki » 31.07.2018, 12:11

Hi Chris,


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Sandra07
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Re: Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon Sandra07 » 31.07.2018, 12:14

Also bei mir ist die linke Tankhälfte direkt mit dem Benzinhahn auf Stellung "On" verbunden. Die rechte Tankhälfte ist mit einem Schlauch mit der Linken verbunden und geht über das Y-Stück auf Reserve. Die linke Tankhälfte hat ja auch zwei Anschlüsse, während die rechte nur einen hat.

Offroad Guide 04
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Re: Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon Offroad Guide 04 » 01.08.2018, 06:57

Danke für das Bild Knacki und Sandra du hast Recht :good:,
wenn der linke Tank leer ist dürfte sie doch garnicht über die Normalstellung laufen. Es sind bei mir noch alle original Schläuche drauf.
Von daher bin ich immer noch ratlos.

Gruß der Chris
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KahlBig
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Re: Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon KahlBig » 01.08.2018, 09:32

Bambi hat geschrieben:Ach so, vergessen zu erwähnen: die 'Nummer' mit dem Blasen funktioniert offenbar in gewissem Maße, ich bin in der letzten Zeit oft weiter als 250 - 300 km gekommen. Bisher war ich noch nicht mutig genug nach dem Abfahren bis zur Reserve zu pusten und dann zu schauen, ob es endlich mal bis ca. 400 km geht. Ich sollte es beim hiesigen engen Tankstellennetz mal mit einer Reserve von einem Liter im Tankrucksack riskieren!
Schöne Grüße, Bambi



Ich kontrolliere nach 200km ca den Benzinstand in den Tanks, meist saugt die Big nur links, dann blase ich auch in den rechten und schon funktioniert es.

Denke einfach es ist wie Professor Schneider sagt und es befindet sich Dreck im Ablaufröhrchen des rechten Tanks
Wo die Reifen nicht mehr greifen, müssen die Rasten tasten!

Aynchel
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Re: Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon Aynchel » 01.08.2018, 10:36

man man man
verpasst den Tanks halt alle zwei oder drei Jahre eine Phosphor Spülung
das hält die sauber, schützt durch die Paservierung vor Rost und verhindert diese Rumnerverei, die Ihr hier seitenlang beweint :D




Tank innen entrosten
Grundlagen zur Phosphatierung und Bezug von Säure :
http://www.purux.de/chemikalien/phospho ... ferrerID=7
Die Phosphatierung ist ein Verfahren in der Oberflächentechnik, bei dem durch chemische Reaktionen von metallischen Oberflächen mit wässrigen Phosphatlösungen eine Konversionsschicht aus fest haftenden Metallphosphaten gebildet wird. Wird meist bei Stahl angewandt, kann aber auch für verzinkte oder cadmierte Stähle und Aluminium verwendet werden.
Hauptanwendungsbereiche sind Korrosionsschutz, Haftvermittlung, Reib- und Verschleissminderung sowie elektrische Isolation.
Bei der Phosphatierung erfolgt zunächst ein Beizangriff auf den Grundwerkstoff, bei dem Metallkationen unter Wasserstoff-entwicklung in Lösung gehen. Dann erfolgt die Schichtbildung durch Ausfällung schwerlöslicher Phosphate.
Je nach Art der Lösung kann es sich dabei um Eisen-, Zink-, oder Manganphosphatschichten handeln.
Bei der nichtschichtbildenden Phosphatierung stammen die an der Schichtbildung beteiligten Metallkationen aus dem Grundwerkstoff, die Metallkationen aus der Phosphatlösung sind nicht am Schichtaufbau beteiligt.
Bei der schichtbildenden Phosphatierung erfolgt der Schichtaufbau durch Metallkationen aus der Phosphatlösung, zusätzlich können Metallkationen aus dem Grundwerkstoff beteiligt sein.
Die Phosphatschicht haftet sehr gut auf dem Untergrund und erlaubt durch die mikroporöse beziehungsweise mikrokapillare Schichtstruktur eine gute Verankerung nachfolgender Beschichtungen. Deswegen werden Phosphatschichten sehr oft als Untergrund für Beschichtungen verwendet.
Zusätzlich erschwert sie die Unterrostung an schadhaften Stellen der Beschichtung. Phosphatschichten alleine bieten einen brauchbaren temporären Korrionsschutz, der für das Lagern vor einem nachfolgenden Verarbeitungsschritt oft ausreicht. Zinkphosphatschichten sind Eisenphosphatschichten in der Schutzwirkung überlegen. Der Korrosionsschutz der Phosphatierung kann durch Einölen oder Wachsen verbessert werden.

Praktische Anwendung
Von mechanischen Entrostung bin ich abgekommen, denn die Reste vom z.B. Splitt oder Bleikugeln kriegt man staubförmig kaum ausm Tank, findet man aber noch jahrelang im Vergaser, wo besonders der Staub sein schmirgelndes Unwesen treibt.
Bei 41/42er DR BIG Tankhälfte bleibt immer ca 0,4L im Tank, die man über den Tankdeckel nicht heraus bekommt.
Dabei hilft ein 2m langer 6mm relativ starrer PE Schlauch, den man am Ende einkerbt um hier mit der Pressluft Pistole abzusaugen.
Stichwort Venturi Prinzip. Damit bekommt man den Tank komplett leer. Mit 4 Händen geht das am besten.
Benzinhahn raus, alle Alu Teile weg, Blindstopfen rein, dito Überlauf bzw Entlüftung

Blindstopfen für den Tankdeckel bauen
Korken mit untergelegten Latex Labor Handschuhen eignen sich dafür, genauso Polypropylen.
Alternativ einen Melitta Gefriebeutel auf den Tankstutzen legen und den Tankdeckel mit etwas Kraft draufschrauben. 2 Latex Handschuhe auf den Tankdeckel legen und mit nem Kabelbinder festmachen reicht zur Not auch.
Bei sehr starker Verrostung sollte man ne Vorreinigung machen.
Dazu einfach ne Dose Abflussreiniger kaufen, auf Natriumhydroxid als Hauptwirkstoff achten.
Im Eimer anmischen, es wird dabei heiss, unbedingt PSA tragen !!!
Den Sud in den Tank geben und randvoll mit warmen Wasser auffüllen.
Das ganze ca. 16-24h wirken lassen. Danach gut spülen
80% Phosphor Säure kaufen, Bezugsquelle für Phosphor Säure:

http://www.ebay.de/itm/171574205521?_tr ... EBIDX%3AIT
http://www.amazon.de/Phosphors%C3%A4ure ... B0056K5ZTU

Einen 5 Liter PVC Eimer verwenden, der ist beständig gegen die Säure.
Er sollte nen verschliessbaren Deckel habe, denn das macht die Entsorgung einfacher.
1,0 L davon in 3 L Wasser geben, dabei Handschuhe und Gesichtsschutz oder zu mindestens eine Schutzbrille tragen. Die Säure in kleinen Portionen ins Wasser geben und umrühren, niemals umgekehrt weil:
"Erst das Wasser dann die Säure, sonst geschieht das Ungeheure." https://youtu.be/dTLvpVr0qTI
Den verschlossenen Tank schwenken, mehrfach wenden.
Verkleckerte Spritzer auf der Lackfläche mit Spüle und reichlich Wasser abwaschen.
Den Tank über Nacht ruhen lassen.

Die Säure mit dem Rost Rotz in den Eimer zurück giessen, den Eimer mit einem Deckel verschliessen und mit einem rundum Klebeband sichern.
Die Säure in solchen Kleinmengen nimmt bei uns das Schadstoff Sammelmobil der Kreisverwaltung an.
http://www.schadstoffmobil24.de/schadst ... 5545/19093
Fragt mal bei eurer Kreisverwaltung an wie die das handhaben.
Unbedingt privater Gebrauch ansagen, sonst kostet es Geld.

Nach der Säure Spülung mehrfach mit Wasser ausspülen. Das Spülwasser geht in den Gulli, es neutralisiert sich mit den vorwiegend basische Abwässer der Waschmaschinen.
Die Restpfützen unten in den Tanktaschen abzusaugen. Da nutze ich einen steifen PE Schlauch mit aufgesetzter Pressluft Pistole nach dem Venturi Prinzip.
https://de.wikipedia.org/wiki/Venturi-D%C3%BCse

Anschliessend ne Brennspiritus Spülung, das bricht den Wassertropfen die Oberflächenspannung und verhindert das sie sich absetzen. Die Restpfütze wieder absaugen.

Den Tank montieren, Sprit rein, einen nicht zu kleinen Papierfilter in die Leitung machen.
Den Filter regelmässig kontrollieren.
Wenn man den Tank nicht gleich in Betrieb nimmt, kann ihn dann mit einer 10:1-Mischung Benzin / 2 T Öl ausschwenken, dann ist er mehr als ausreichend rostgeschützt.




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Re: Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon Bambi » 01.08.2018, 10:57

Hallo zusammen, hallo Basti,
Du schriebst 'Ich kontrolliere nach ca. 200km den Benzinstand in den Tanks': mit sowas hält sich der gemeine Nichtraucher (wenn die Gattin nicht mitfährt) auf der Langstrecke nicht auf ... :lol: Zumal ich den Tankrucksack dann wegpuhlen muß. Aber Danke für die weitere Erklärung, das hatte ich noch nicht auf dem Schirm.
Anychel, ist schrecke immer vor dem großen Aufwand gerade mit der Chemie zurück. Vor der hab' ich leider einen Heidenrespekt. Aber ich werde es wohl zum Saison-Ende mal angehen ... Ich hatte mir Deine detaillierte Anleitung bereits gespeichert und schon 2, 3 Mal davor gesessen ... mit dem Schluß 'Nein, das willst Du Dir jetzt nicht antun!' Feigheit vor dem Feind.
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Re: Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon Knacki » 01.08.2018, 11:36

In der heutigen Zeit würde ich auch fürchten, dass beim Einkauf von ein paar Litern von so einem Zeug irgendwo Alarmglocken klingen lässt und man vielleicht dann unangenehmen Besuch bekommt. :hmm:
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Re: Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon Aynchel » 01.08.2018, 11:51

damit rechne ich schon viiieeel länger :D
denn die Einführung in die Sprengchemie lag schon sehr lange unter meinem Kopfkissen
leider taugt das Blaukorn nichts mehr, sie haben es entschärft :roll:
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Re: Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon Nora Drenalin » 01.08.2018, 12:03

Bambi hat geschrieben:Hallo zusammen, hallo Basti,
Du schriebst 'Ich kontrolliere nach ca. 200km den Benzinstand in den Tanks': mit sowas hält sich der gemeine Nichtraucher (wenn die Gattin nicht mitfährt) auf der Langstrecke nicht auf ... :lol: Zumal ich den Tankrucksack dann wegpuhlen muß. Aber Danke für die weitere Erklärung, das hatte ich noch nicht auf dem Schirm.
Anychel, ist schrecke immer vor dem großen Aufwand gerade mit der Chemie zurück. Vor der hab' ich leider einen Heidenrespekt. Aber ich werde es wohl zum Saison-Ende mal angehen ... Ich hatte mir Deine detaillierte Anleitung bereits gespeichert und schon 2, 3 Mal davor gesessen ... mit dem Schluß 'Nein, das willst Du Dir jetzt nicht antun!' Feigheit vor dem Feind.
Schöne Grüße, Bambi


So irre viel Aufwand ist das eigentlich gar nicht. Und so böse ist die Chemie auch nicht; das liest sich immer alles so schlimm. Ich hab mit Phosphorsäure damals den pH in einigen meiner "Non-Mainstream-Pissels-Weichei-Weichwasserfisch-mit-viel-Pflanzengedöns"-Aquarien eingestellt, weil mir die Matscherei mit Torf in dem benötigten Maße zu blöde (und das Wasser zu dunkel) waren/ wurden und die im Handel erhältlichen Wasserverschlimmbesserer sich zwar beschönigend "Eichenrindenextrakt" nannten, letztendlich aber auch Schwefel-, Salz- oder Phosphorsäure enthielten - nur halt in viel teurer. Klar - vorsichtig tröpfchen- und nicht literweise - aber Säure bleibt Säure.

Aynchel arbeitet da schon arg sorgfältig, das hat schon was von Lehrbuch. Ich persönlich wäre da deutlich nachlässiger, würd bloß Handschuhe anziehen, sämtliche Kinder und Haustiere außer Reichweite bringen, aufpassen, dass mir das Zeugs beim Auschütten aus dem Tank in den Eimer nicht gegen die Schienbeine spraddelt und die Brühe nachher ordnungsgemäß entsorgen. Was aber keinesfalls eine Empfehlung sein soll - weil gehören tut sich das hochoffiziell anders. ;)

Aber Grund zur Feigheit vor dem Feind besteht keiner, weil keiner da.^^
Respekt und Sorgfalt (inclusive Schutzkleidung) sind absolut sinnvoll - Angst aber überflüssig.

VG Nora (bei der auch noch zwei Tanks gemütlich vor sich hin oxidieren, die dringend mal liebevoll mit Säure behandelt werden müssten)
Due to recent budget cuts, the light at the end of the tunnel has been turned off.

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Re: Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon Aynchel » 01.08.2018, 12:07

Nora Drenalin hat geschrieben:.....Aynchel arbeitet da schon arg sorgfältig, das hat schon was von Lehrbuch. Ich persönlich wäre da deutlich nachlässiger, würd bloß Handschuhe anziehen, ......


Säure im Au, brennt wie die Sau :shock:
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Re: Betriebsbedingte Tankleerung der 41/42er

Beitragvon Indyjaner » 01.08.2018, 12:09

Aynchel hat geschrieben:damit rechne ich schon viiieeel länger :D
denn die Einführung in die Sprengchemie lag schon sehr lange unter meinem Kopfkissen
leider taugt das Blaukorn nichts mehr, sie haben es entschärft :roll:



...aahhh ein Kenner...Unkraut EX und Karpid sind auch entschärft: Salpeter zur Wurstherstellung gibt es nur auf Zuteilung. :D
Ich mag Eintopf und mehr:
DR 800 BIG Rallye, DR 650, Deutz D 40, UTE-Hochstaplerin
"Er hat geschweisst man sieht es kaum, lasst uns noch ein Niet reinhau`n"

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