REIFENALPTRÄUME

Alles was irgendwie mit der BIG (oder auch anderen) zu tun hat.
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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon Indyjaner » 22.08.2019, 19:57

GoEast hat geschrieben:Nun lieber Quäler, ich bi mit denen auf Achse nach Rumänen, dort eine Woche Offroad i den Karpaten und wieder zurück. Null Probleme und Profil haben sie auch gehabt.
Also halt mal Stille. Wenn du anscheinend Pech hattest brauchst du nicht generalisieren. Ich habe 3 Sätze ohne Probleme abgefahren.

GoEast


Hallo Norbert,
da bin ich aber sowas von bei Dir :prost: Alle OK? hast ganz schön abgenommen...gibts in Thailand keine Stacke Ahle Worscht ? :lol:

Gruß Indy
Ich mag Eintopf und mehr:
DR 800 BIG Rallye, DR 650, Deutz D 40, UTE-Hochstaplerin
"Er hat geschweisst man sieht es kaum, lasst uns noch ein Niet reinhau`n"

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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon matzejochen » 22.08.2019, 20:12

Lackmichel hat geschrieben:Hab jetzt den Bridgestone Adventurecross AX41drauf, bin noch nicht viel gefahren... aber überrascht und zufrieden. Mal gucken wie lange der hält!
Der Mitas E09 war schon super, aber nach 6Tkm hinüber....
Bild

Gruß Michel


Der schaut ganz cool aus! :good:
WIRD GESPEICHERT!
43A TupperBox mit: SIxO 2.2, RehOILer IQ 10.03 BT, USB-Direktversorgung
41B RallyeBolide mit: STOLLEN !

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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon ww-mototours » 22.08.2019, 21:42

Lackmichel hat geschrieben:Hab jetzt den Bridgestone Adventurecross AX41drauf, bin noch nicht viel gefahren... aber überrascht und zufrieden. Mal gucken wie lange der hält!
Der Mitas E09 war schon super, aber nach 6Tkm hinüber....
Bild

Gruß Michel





Ich habe den jetzt knapp einen Monat drauf , bin 5500 km durch die Alpen gefahren und ca 800 km durch Eifel und Westerwald. 90 % auf der Straße , 10 % auf Schotter & Co. Die Bridgstone Pellen sind zwar doppelt so teuer wie der Mitas E09 Dakar aber ich würde mal sagen der Vorderreifen hält nochmal einen Hinterreifen und der Hinterreifen hat jetzt noch ca 20% . Also schweres Offroad Programm wird jetzt eher knapp, bleib ich auf der Straße und sollte der Reifen jetzt nicht überraschend abbauen dürfte der Hintereifen noch ca 2000km mitmachen. Vom Fahrverhalten bin ich absolut positiv überrascht. Auch die Nasshaftung war bis jetzt echt klasse. Nun ja der Mitas E 09 Dakar gefiel mir echt gut, bis auf die Laufleistung, werde aber bestimmt beim doppelt so teuren Bridgstone AX41 bleiben. Hat mich halt überzeugt

Greets Björn :moto:
Wer aufgehört hat sich zu verbessern, hat angefangen sich zu verschlechtern !!

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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon GoEast » 23.08.2019, 05:22

Hi Indy,
ja, leider keine Stracke hier. Aber das ändert sich ab Februar 2020 wenn ich dann hier lebe.
Ich bringe alle Gerätschaften zum wursten mit (ich hab vor einem Jahr damit angefangen und anscheinend
mache ich das ganz gut. Besonders meine Wildschweinbratwurst kommt gut an.Ich hab das örtliche
Jägerfest mit 120 Stück versorgt. Nun kennen mich alle und ich bekomm Bescheid wann ich auf Stolle in den Wald darf ). Und damit wären wir wieder beim Thema 8)

Grüße aus meiner zukünftigen Heimat Norbert :hi:

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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon LuluBanane » 23.08.2019, 09:17

Mensch NOrbert,
immer diese Schweinerei mit den Themenabweichungen... :D

Ich fahre seit Jahren Metzeler Enduro3 oder Heidenau K60 Scout. Viel Strasse und ab und zu Schotter oder Wald. Laufleistung um die 8000km. Sehr zufrieden mit beiden Reifen. Ich bin allerdings auch kein Heizer und letzte Rille fahrer. Auch auf der BMW 800GS hab ich den Scout drauf, allerdings in der 150er Variante mit Mittelsteg. Funktioniert dort auch prima.
Bei der Laufleistung hängt es sehr davon ab, ob der Reifen frisch aus der Presse kommt, dann schmilzt er dahin wie Butter in der Sonne. Lieber einen Reifen aufziehen der schon 1/2 oder 1 Jahr alt ist.
Gruß Lutz
Der Mensch, wie ihn die Natur erschafft, ist etwas Unberechenbares, Undurchsichtiges, Gefährliches. (H.Hesse)

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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon scannix » 24.08.2019, 02:11

Meine Empfehlung, und ich habe schon so ziemlich alle durch bis auf die Strassenreifen, ist die neue "EierlegendeWollmilchsau". Früher dachte ich das auch über den Heidenau Scout, aber ich bin experimentierfreudig und hatte zuletzt, eigentlich aus ner Notsituation heraus, den Mitas E07 aufgezogen. Der K60 hatte bei mir etwa 6000km gehalten. Habe die 140er Größe hinten eingetragen.

Der Mitas hat jetzt zwei Megatouren unter höchsten Beanspruchungen abgespult und hat nach fast 15.000 noch etwa 18% Profil. Ich habe ihn Vollgas über die Bahn gejagt, in unzählige Kurven gelegt, Offroad über Stein und Schlamm und Sand, und einige Male zum Bremsen ran genommen und dieser Reifen , zu einem Preis von 64€ , hat das alles mit Bravour bestanden. Ich habe den vorderen E07 noch nicht in Verbindung mit dem Pendant zu hinten gefahren, weil ich vorne den Scout behalten habe, der in etwa genauso lange hält und sich absolut bei starkem Regen und bei Nässe in Kurven besten bewährt hat. So kann ich vor allem zeitgleich beide Reifen wechseln und habe immer in etwa gleiche Abnutzung vorne wie hinten!

Also, K60 Scout vorne in Verbindung mit dem Mitas E07 hinten! Meine Wahl!


Bild


Gestern, nach der letzten Tour: 7000km in etwas mehr als 3 Wochen! Der Reifen müsste gut zu sehen sein, wenn du auf Pause drückst....


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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon Gieriger Gnom » 25.08.2019, 17:49

Wie ich sehe fährst Du eine "grobe" Stolle ...
Hast Du denn durch die Abnutzung keine Vibrationen in der Lenkung, bzw. durch den ganzen Ofen durch !?

Mein TKC80 hatte sich zum Schluß, bei mir sehr unbeliebt gemacht was gerade die Vibrationen anging ... beim Bremsen, bei Schrittgeschwindigkeit dann auch noch ein leichtes hopphopphopp, die Pelle war damit durch und ich habe mich dato mit einem Metzeler angefreundet, Metzeler Tourance.

Gruß
Der gierige Gnom
... außergewöhnliche Situationen werden von außergewöhnlichen Menschen außergewöhnlich gelöst ... ich

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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon Thorsten » 02.09.2019, 12:19

Hi,
also ich hab den Heidenau Scout auf der Big und den Metzler Tourance auf der Transe,
Auf der Transe Fußrasten anschleifen geht mit dem Metzler bei Regen und Trocken auf Aphalt und Beton, allerdings hat er seine liebe Mühe bei Sand, losen tiefen Sand / Kiespisten. Da schiebt zwar das Hinterrad aber es gräbt sich schnell fest.
Auf der Big fand ich auf Anhieb das der Heidenau auf Schotter, Sand und Buckel Lehmpisten deutlich besser die Spur hält als der Metzler und nicht so rumeiert, auch der Vortrieb ist viel besser, der Grip ist da und ich bekomme ein guten Eindruck vom Untergrund.
Das ist was mich am Metzler immer so ein bisschen stört er reagiert unglaublich empfindlich mit dem Arsch, auf diese feinen Bitumenbahnen und Fahrbahnstreifen.
( Fährt sich dann wie auf Eis. Ich merke immer wie mein Heck dann auf dem Streifen tänzelt )
Beim Heidenau rutscht er zwar auch auf den Markierungen, aber hält bei nassen Bitumen deutlich besser die Spur. Man merkt das der Untergrund glitschig ist aber er tänzelt nicht wie der Metzler )
Allerdings fahre ich mit der Transe deutlich mehr Schräglage als ich es mit der BIG tun würde ( Bei der Big hab noch nicht die Fußrasten in der Kurve eingeklappt ) und insofern macht der Metzler auf der Transe Sinn und der Heidenau auf der BIG , nach meinem dafürhalten.
Bei Nässe war ich übrigens echt erstaunt wie gut der Scout sich festkrallt am Asphalt. Ich hätte gedacht das er das wegen des Profils eher nicht so gut kann, das musst ich dann lernen das er das sogar richtig gut kann.
Laufleistung wird man sehen, kann ich noch nichts drüber sagen.

Viele Grüße

Thorsten
so wie ich die Transalp zur kurve überreden muss,
ziert die dicke sich im Regen .......
seltsame maschinen.......

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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon rezk » 02.09.2019, 16:43

Bin auch nicht so der Fan vom K60 Scout. Laut, unruhig, schmiert beim Beschleunigen in Schräglage, unsicheres Gefühl bei Nässe, unschöne Risse im Reifen (laut Metzeler normal). Dazu Haltbarkeit nur etwa 5.000km.

Bin mit dem Anakee 3 sehr zufrieden. Und für 50 Euro für vorne und hinten war eher ein echter Schnapper und dürfte auch das Doppelte vom K60 halten.

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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon Pixxel » 02.09.2019, 17:44

Wo gibt's den Anakee für 50€? Dafür nehm ich auch nen Satz! :hi:

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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon Aynchel » 02.09.2019, 18:02

rezk hat geschrieben:Bin auch nicht so der Fan vom K60 Scout. Laut, unruhig, schmiert..........Bin mit dem Anakee 3 sehr zufrieden......


Äpfel - Melonen ?
Aynchel aus Meddersheim
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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)

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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon drdes » 02.09.2019, 21:38

So wie ich das verstanden habe, wollte der Kollege 80:20 fahren.
Der Heidenau ist ein 50:50 Reifen :roll:
Der neue Michelin Anakee Adventure soll ein 80:20 Reifen sein und sehr gut kleben vor allem bei Nässe , was man von den Heidenaus nicht sagen kann. Bei Sturm und Regen hats mir auf der AB mit der Adv den Reifen seitlich versetzt :shock: M.e. eher ein grenzwertiger Reifen und deswegen wurde er auch schnell entsorgt :nono:
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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon Komikus » 03.09.2019, 08:13

es ist wirklich interessant wie unterschiedlich die Wahrnehmung zum Reifen ist!

Eines sollte nur unbedingt hier auch beachtet werden:
Es gab ein Produktionsjahr, da waren die Heidenaus unter aller Kanone. Sie hielten nicht lange und die Stollen brachen raus. Das lag genau genommen an einer europäischen Regelung, die den Reifenherstellern verbot mehr als x% Ruß in dem Reifen zu verarbeiten. Damit musste die Mischung neu ausgetestet werden...
das ist nun aber auch schon ein paar Jahre her.

Auch zu beachten ist, dass man den K60 (Scout) niemals mit dem K60 (Scout) Silica vergleichen darf. Der Silica ist um ein vielfaches weicher. Manche wissen nicht einmal, dass sie den Silica drauf haben, wundern sich nur, dass er nicht hält.

Für mich persönlich ist der K60 egal ob mit oder ohne Scout der perfekte Reifen für die Big. Ich habe noch keinen Reifen gefahren, der bei Nässe so viel Gripp hat.

Und da haben wir schon das nächste Problem. Der Reifengripp bei Nässe ist abhängig vom Untergrund. Als ich noch in der Nähe von Mannheim gewohnt hatte, da gab es noch mehr Gripp :). Das liegt einerseits an dem anderen offen-porigerem Asphalt der dort verwendet wird und daran, dass die Straßen dort viel öfter ne neue Decke bekommen.
In Brandenburg oder Sachsen benutzen sie den "neuen" Asphalt noch nicht so lange... und die alten teilweise Betonstraßen sind auf der Oberfläche so richtig glatt poliert. So wie in einer Tiefgarage... kommt dann noch Nässe dazu, dann wird es interessant :D
und gerade bei diesen polierten Straßen (finde ich) funktioniert der K60 am besten.
bei Trockenheit ist er laut und leicht holprig... da sind andere viel besser... aber ich persönlich kaufe Reifen immer nach dem schlechtesten Wetter/ Straßenzustand... auch dann will ich noch sicher nach Hause kommen

langer Text... aber wirklich interessant...

Und immer daran denken... ein anderer Belag kann total andere Reibeigenschaften haben

ach ja... wenn es nur nach dem optischen Bild gehen würde, dann wäre der TKC allererste Wahl :P
aber 3000km und dann mächtige Sägezähne gebe ich mir auch nicht mehr.

denkt auch daran, das Thema Reifengröße hat sich auch mal wieder geändert. Die Freigaben vom Reifen-Hersteller gelten nun nicht mehr. Muss trotzdem von nem Prüfer abgenommen werden... Schonfrist bis für Reifen bis Baujahr Jahresende.
... ich spreche fließend ironisch
und das sogar mit sarkastischem Akzent ...

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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon drdes » 03.09.2019, 09:17

Ja und da gabs bei Heidenau auch noch die Chargen Schläuche, wo die Ventile ausrissen ... und die, wo die Luft permanent entwich ... Zufälle gibts :roll:
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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon Knacki » 03.09.2019, 09:40

Moin,

für mich sind Reifen wie K60, TKC oder E09 weder wirklich gute Straßenreifen, noch gute Geländereifen. Diese "Hybrit" Reifen müssen im Vergleich immer schlechter abschneiden, weil es sowohl für die Straße als auch für's Gelände bessere Modelle gibt. Vergleichen kann man die Wollmilchsäue daher nur untereinander. (Laut lachen musste ich als hier ein K60 als "Grobstolle" bezeichnet wurde.)

Außerdem sind die genannten M+S Reifen. Bei einem M+S für die Dose erwartet auch niemand, dass der bei 30° auf Asphalt so gut klebt wie ein Slick. Dann kann es auch passieren, man bekommt einen Reifen der vieles besser kann als der Vorgänger und man ist total begeistert ... bis man einen Reifen bekommt der das noch besser kann. Ich glaube dass es zudem stark vom Mopped und von den Fahrgewohnheiten abhängt wie gut ein Reifen eingeschätzt wird. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen, welcher Reifen für den persönlichen Gebrauch die beste Wahl ist.

Gruß
Knacki
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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon Timmy » 03.09.2019, 10:48

Knacki hat geschrieben:Moin,

für mich sind Reifen wie K60, TKC oder E09 weder wirklich gute Straßenreifen, noch gute Geländereifen. Diese "Hybrit" Reifen müssen im Vergleich immer schlechter abschneiden, weil es sowohl für die Straße als auch für's Gelände bessere Modelle gibt. Vergleichen kann man die Wollmilchsäue daher nur untereinander. (Laut lachen musste ich als hier ein K60 als "Grobstolle" bezeichnet wurde.)

Außerdem sind die genannten M+S Reifen. Bei einem M+S für die Dose erwartet auch niemand, dass der bei 30° auf Asphalt so gut klebt wie ein Slick. Dann kann es auch passieren, man bekommt einen Reifen der vieles besser kann als der Vorgänger und man ist total begeistert ... bis man einen Reifen bekommt der das noch besser kann. Ich glaube dass es zudem stark vom Mopped und von den Fahrgewohnheiten abhängt wie gut ein Reifen eingeschätzt wird. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen, welcher Reifen für den persönlichen Gebrauch die beste Wahl ist.

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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon anDReas_B » 03.09.2019, 11:36

Danke Knack, !!
dachte schon eine Weile ,, wann das mal einer auf den Punkt bringt ,, Reifen ist doch eine so persöhnliche einschätzung wie Essen oder Schuhe oder sonnstwas. Das ist schwierig auf ein allgemein Glück bringendes Maß umzulegen.
Daher war bisher auch immer die Reifendiskusion mit witzeleien belegt.
Es gibt sogar Leute die ihre Reifen nach optischen Kriterien aussuchen... Schwarz und Genoppt.!!

Ich nehme eine Tüte kleine Steine und eine mit Spitzen Quarzkiesel. Dazu bitte ein Snickers, :D .

Grüße
anDReas

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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon sepp-t » 03.09.2019, 15:06

anDReas_B hat geschrieben:...
Ich nehme eine Tüte kleine Steine und eine mit Spitzen Quarzkiesel. Dazu bitte ein Snickers, :D .
...


die Spitzen Quarzkiesel können bei den schwarz genoppten Gummis aber auch ganz schnell mächtig ins Auge gehen. :roll:
Und die Auswirkungen davon haben bei so manchem schon das Moppedfahren auf viele Jahre völlig aufs Eis gelegt,
inklusive erzwungenen Verkaufs des Moppeds... :oops:
Und der Snickers führt am Ende dazu, dass man nach den 18+ Jahren wenn man wieder aufs Mopped steigen will plötzlich sich auch noch neue Klamotten kaufen muss :shock:
einfach nur weg und nie ankommen, das wärs ...
siehe ->Foto


p.s.
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit
gut an eine kranke Gesellschaft angepasst zu sein.
(Jiddu Krishnamutri)

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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon Aynchel » 03.09.2019, 16:08

seit wann ist unser Sep ein Bedenkenträger :D

ich erinnere mich noch mit Wonne an die Oder Ausfahrt :lol:
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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon Knacki » 03.09.2019, 16:14

Um das Ganze komplett zu machen, ich habe z.Z, folgende Paarungen montiert:

Big 1 (die Dreckschleuder) 1. Radsatz - Mitas E09 für trockenes Wetter/ 2. Radsatz Mitas C02 u. C17 für Matsche

Big 2 (die 42er im Aufbau) vorne Heidenau K60 Scout, hinten Mitas E08

Big 3 (Trommler) Michelin Sirac neigt sehr zum ausbrechen beim Beschleunigen aus der Kurve, ist aber beherrschbar

Der schlechteste Straßenreifen war bisher der Avon Distanzia (bei Nässe rutschen ohne Ende) dicht gefolgt vom Tourance. Der TKC80 hat im Vergleich zu anderen Hybridreifen zu viele Nachteile wie Sägezahnbildung und Lenkerflattern bei 120 km/h.

Gruß
Knacki
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