REIFENALPTRÄUME

Alles was irgendwie mit der BIG (oder auch anderen) zu tun hat.
drdes
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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon drdes » 03.09.2019, 18:15

Fertig sind wir noch nicht :D

Zurück zur Ausgangsfrage: welcher 80:20 Reifen für Anfänger?

Die einzige 80:20 Kombi, die ich selber jahrelang problemlos auf DR 600 und Big gefahren bin ist Metzeler Enduro 1 vorn und 2 hinten :moto:
Wie gesagt, soll der Michelin Anakee Adv gut sein und die Anforderung erfüllen ...
Der Metzeler Enduro 3 ist ebenso problemlos, wäre aber wohl eher ein 60:40 oder 50:50 Reifen :roll:
Wie gesagt: Der Heidenau ist ein 50:50 Reifen und die Probleme liegen wohl ähnlich wie bei Pirelli in der grossen Serienstreuung :hmm:

Mit allen lassen sich problemlos Schotter und Sandwege fahren - also Offroad :prost:
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Bambi
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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon Bambi » 03.09.2019, 22:17

Hallo zusammen,
das 'M + S' wurde bei den Enduro-Reifen nur aufgesetzt um für leistungsstarke Kräder die nicht vorhandene Hochgeschwindigkeitstauglichkeit zu umgehen. Aufkleber ins Cockpit und ab dafür. Damit ist seit der nun gültigen Winterreifen-Regelung Schluß, Streetfighter-Gixxer mit TKC 80 sollten der Vergangenheit angehören wenn der aktuell noch montierte, vor dem Stichtag produzierte Reifen 'durch' ist.
Schöne Grüße, Bambi ... sitzt mit Kieselsteinen und Popcorn vor'm Rechner ...
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dünnbrettbohrer
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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon dünnbrettbohrer » 05.09.2019, 00:06

Will man mit dem Mopped auf der Straße warm werden empfiehlt sich v.a. hi. ein 130er. Ich hab als Wiedereinsteiger die SR 43 mit Metzler Bereifung und hi. einem 140er gekauft. Die musste man fast mit Gewalt in jede halbwegs ansehnliche Schräglage zwingen, wozu mir der Mut fehlte. Ich hatte mich fast schon damit abgefunden. Dann hatte ich meine neu aufgebauten Räder gleich mit neuen Reifen bestücken lassen (Conti TKC 70, hi. 130er) seit dem kann ich auch bei meinen wenigen Km, die ich mit der DR fahre, wieder ohne rot zu werden von Motorradfahren reden.

Thorsten
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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon Thorsten » 05.09.2019, 07:25

Komikus hat geschrieben:es ist wirklich interessant wie unterschiedlich die Wahrnehmung zum Reifen ist!

........

In Brandenburg oder Sachsen benutzen sie den "neuen" Asphalt noch nicht so lange... und die alten teilweise Betonstraßen sind auf der Oberfläche so richtig glatt poliert. So wie in einer Tiefgarage... kommt dann noch Nässe dazu, dann wird es interessant :D
und gerade bei diesen polierten Straßen (finde ich) funktioniert der K60 am besten.
bei Trockenheit ist er laut und leicht holprig... da sind andere viel besser... aber ich persönlich kaufe Reifen immer nach dem schlechtesten Wetter/ Straßenzustand... auch dann will ich noch sicher nach Hause kommen

langer Text... aber wirklich interessant...

Und immer daran denken... ein anderer Belag kann total andere Reibeigenschaften haben
..........


Ich hab manchmal den Eindruck die benutzen hier in BB gar keinen Asphalt mehr hier, sondern kippen einfach nur Split auf den Bitumen.......
Aber vollkommen richtiges Argument und Beobachtung

Viele Grüße

Thorsten
so wie ich die Transalp zur kurve überreden muss,
ziert die dicke sich im Regen .......
seltsame maschinen.......

scannix
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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon scannix » 07.09.2019, 00:40

dünnbrettbohrer hat geschrieben:Will man mit dem Mopped auf der Straße warm werden empfiehlt sich v.a. hi. ein 130er. Ich hab als Wiedereinsteiger die SR 43 mit Metzler Bereifung und hi. einem 140er gekauft. Die musste man fast mit Gewalt in jede halbwegs ansehnliche Schräglage zwingen, wozu mir der Mut fehlte. Ich hatte mich fast schon damit abgefunden. Dann hatte ich meine neu aufgebauten Räder gleich mit neuen Reifen bestücken lassen (Conti TKC 70, hi. 130er) seit dem kann ich auch bei meinen wenigen Km, die ich mit der DR fahre, wieder ohne rot zu werden von Motorradfahren reden.


Ich bin der Meinung, dass liegt nicht an der Breite, vor allem wenn es nur um einen so geringen Unterschied geht, sondern das hängt eher mit den Reifen zusammen. Wie bereits erwähnt, fahre ich den Mitas E07 in 140er Breite und ich bin in den Rhone Alpen und der Ardeche im Westen Frankreichs, durch unzählige Kurven nacheinander geflogen, ohne ein Gefühl von Kippen, Schmieren oder das ich die Maschine hinein drücken müsste. Und auch ein paar andere 140er habe ich schon ausprobiert (u.a auch den Scout). Unter denen, die ich aufgezogen hatte, war kein nennenswerter Unterschied festzustellen (bezüglich Kurvenagilität in der Größe 140). Zuvor hatte ich übrigens jahrelang den Michelin T63 drauf. Den gibts nach wie vor nur noch als 130er.

Obwohl ich ebenfalls dem Scout ne gute Note attestiere, bleibe ich nach der letzten Erfahrung beim Mitas. Die Lebensdauer und Fahrbarkeit bis zuletzt hat mich überzeugt. Und Strassenbereifung ist für mich keine Option... :zwinker:

Dr. Black
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Re: REIFENALPTRÄUME

Beitragvon Dr. Black » 16.09.2019, 19:55

K60 scout habe ich auf Dominator, Africa Twin (RD04) und F800GS gefahren. Road, offroad, Nässe, Trocken, alles brauchbar, sehr laut.
K60 muss mit hohem Druck gefahren werden (2,5/2,7)

Mitas E09 auf BMW F650GS Dakar (Einzylinder), für seine Grobstolligkeit erstaunlich gut auf Asphalt, auch bei Nässe, guter Grip auf der Jafferau-Skipiste
Nach 3000 km vorn und hinten fertig. Die Montage des Vorderreifens (90/90-21) war ein Drama.

Auf F800GS und R1200GS fahre ich zu großer Zufriedenheit bereits den dritten Satz Pirelli scorpion rallye STR, bei F800 mit und bei R1200 ohne Schlauch. Da habe ich aber keine große Auswahl mehr, denn die beiden schnellen Bikes brauchen V-Reifen. Die M+S Regelung ist Geschichte. Damit sind Mitas und Heidenau raus.

Die DR BIG ist deutlich langsamer, ich werde dann wohl für meine Restauration auch zu dem MT07 greifen. Das hört sich alles gut an, was ihr über den schreibt.
Entdecke die Welt. Egal wie und womit. Reise mit mir: http://www.moppedsammler.de/touren-und-reisen/

BMW F650GS Dakar, 00
BMW F800GS, 08, 180.000km
BMW K1100LT, 97
BMW R1200GS, 05
Honda NX650 scrambler, 92
Suzuki DR800BIG, 96 Projekt Wiederaufbau

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