Bremssattelfrage (750 big SR41B)

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Momo
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Bremssattelfrage (750 big SR41B)

Beitrag von Momo »

Hallo ich habe jetzt meiner dr 750 Big viele neue Teile spendiert, darunter befindet sich auch ein Bremskolben, bzw zwei Bremskolbenreperatur kits.
nun ist meine Frage an euch: kennt sich wer mit festen Bolzen und einbau der neuen Bremskolben aus ? gibt es eine Aneitung zu diesem Thema ?
mfg Toni B
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fuenfroller
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Bremssattelfrage (750 big SR41B)

Beitrag von fuenfroller »

Was willst du für den Einbau der Kolben groß wissen, ich habe die Nut, in der die Dichtungsring für den Kolben rein soll komplett gereinigt, den Ganzen Bremssattel natürlich auch, anschließend den Kolben mit ATE Blaue Paste eingeschmotzt und den Kolben wieder rein geschoben. Mehr war da nicht, was ist mit dem festen Bolzen. Wo sitzt er, was macht er, oder macht er gerade nicht?

Gruß Ralf
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Roland
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Bremssattelfrage (750 big SR41B)

Beitrag von Roland »

Spontane Antwort: Such Dir einen Schrauber in Deiner Nähe und mach die Überholung mit ihm zusammen. (Deine Frage lässt vermuten, dass Du noch nie was mit Bremsen zu tun hattest.)

Falls Du Dich - auf eigenes Risiko - doch dran wagen willst:
Oberster Grundsatz ist peinliche Sauberheit und strikte Trennung zwischen allem was bremsen soll und allem was geschmiert werden muß. NIEMALS Bremsflüssigkeit mit Wasser und/oder Öl/Fett in Kontakt kommen lassen. Gebraucht wird - neben den Ersatzteilen - Bremsflüssigkeit DOT 4, ATE-Blaupaste (ein alkoholbasiertes Schmiermittel) und ein alterungsbeständiges, säurefreies und nicht verharzendes Fett (z.B. Plastilube). Bremsenreiniger, Zahnbürste o.ä., ggf. feinste Stahlwolle.

Feste Bolzen: Vorsicht, das Schraubenmateriel ist äußerst schlecht und Du hast den Inbus schneller rundgedreht als Dir lieb ist. Erster Versuch wäre Einweichen mit Rostlöser und 24 h wirken lassen. 2. Versuch: Heißmachen und den Bolzen mit Kältespray abschrecken. 3. Versuch (dann ist der Inbus sicher schon rund): passenden Torx einschlagen. 4. Versuch: voooorsichtig ausbohren. Dabei Gewinde nicht beschädigen!

Kolben herausbekommen: Kompletten Sattel von der Gabel abschrauben, Kolben über die Bremspumpe herausdrücken. Dabei Holzklötzchen abnehmender Dicke dazwischen klemmen, damit der noch bewegliche Kolben einen Widerstand hat und sich so bei Druck auch der feste Kolben bewegen muß. Kolben am besten durch neue ersetzen.

Bremssattel komplett demontieren, Dichtungen (schmale Staubdichtung und breitere Kolbendichtung) entfernen und wegwerfen. Bremssattel gründlich reinigen (Bremsenreiniger), zumindest innen Ablagerungen und ggf. Alukorrosion entfernen. Sauberkeit außen hat auch noch nie geschadet. Dabei KEINE spitzen/scharfen Gegenstände verwenden (max. feinste Stahlwolle 0000er). Kolbenführung auf Kratzer prüfen, falls vorhanden: Schrott. Bremssattel gründlichst spülen (Bremsenreiniger), alle Fussel und losen Bröckchen müssen raus. Trocknen lassen. Führungsbolzen des Bremssattelträgers reinigen und auf Verschleiß prüfen, Staubkappen auf Dichtigkeit. Ggf. erneuern. Bremssattelträger gefettet (Plastilube o.ä.) wieder montieren. Richtigen Sitz der Staubkappen prüfen. Bremssattel muss leicht auf dem Bremssattelträger gleiten.

Montage: Kolbenführung DÜNN mit ATE-Blaupaste einstreichen. Dichtungen einsetzen, diese nochmals mit ATE-Blaupaste einstreichen. Neue Kolben - ebenfalls auf der Laufflähe dünn mit ATE-Blaupaste bestrichen - einsetzen, dabei Dichtungen nicht verdrehen. Die Plastikbolzen wieder in die Kolben einsetzen. Führungsbleche reinigen, - wenn sie Kerben haben ersetzen - wieder montieren und auf der Gleitfläche, auf der die Beläge verschoben werden, DÜNN mit Plastilube bestreichen. Sicherungsbolzen reinigen und dünn mit Plastilube fetten. Beläge einsetzen, dabei darf kein Fett o.ä. auf die Belagseite kommen. Darauf achten, das die Beläge richtig in den Führungsnuten und korrekt auf dem Federblech sitzen. Sicherungsbolzen einsetzen, Gewinde gefettet (z.B. Keramikpaste), nur handfest anziehen. Alles auf Sauberkeit und richtigen Sitz kontrollieren. Bremssattel auf Bremsscheibe aufsetzen, Sitz der Beläge nochmal prüfen, Befestigungsschrauben mit Loctite mittelfest montieren und festziehen (richtiges Drehmoment!). Bremsleitung wieder montieren, dabei die beiden Alu-Dichtringe durch neue ersetzen. Bremsanlage entlüften. Solange, bis GARANTIERT keine Luft mehr im System ist.

Bremse im Stand betätigen: Muss einen reproduzierbaren Bruckpunkt haben und darf bei längerer Betätigung nicht weich werden - sonst hast Du noch Luft im System. Nochmal den korrekten Sitz der Beläge überprüfen. Probefahrt: Vorsicht, bei der ersten Bremsung kann es sein, dass noch nicht die volle Bremsleistung da ist. Bei neuen Belägen kann das 50-100 km dauern.

Schau Dir das sicherheitshalber auch im Online-WHB an.

Wie gesagt: Besser Du machst das zusammen mit einem versierten Schrauber. Und denk dran: Bremsen sind so ziemlich das sicherheitsrelevanteste Bauteil am Motorrad. Keine Kompromisse, da hängt nicht nur Dein sondern auch anderer Leute Hals dran.
Zuletzt geändert von Roland am 11.08.2010, 12:56, insgesamt 3-mal geändert.
Roland aus Bonn
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Bremssattelfrage (750 big SR41B)

Beitrag von SOS-Fahrer »

Good Posting, Roland!
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Roland
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Bremssattelfrage (750 big SR41B)

Beitrag von Roland »

SOS-Fahrer hat geschrieben:Good Posting, Roland!
Danke für das Lob vom alten Hasen!
Roland aus Bonn
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Bremssattelfrage (750 big SR41B)

Beitrag von Spooky »

Bei Zustimmung würd ichs in die FAQ schieben
Prüfe alles. Glaube wenig. Denke selbst.
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Bremssattelfrage (750 big SR41B)

Beitrag von SOS-Fahrer »

Moin Spooky,

unbedingt! Besser kann man es nicht beschreiben, 1A.

Gruß Ralf
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Roland
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Bremssattelfrage (750 big SR41B)

Beitrag von Roland »

Spooky hat geschrieben:Bei Zustimmung würd ichs in die FAQ schieben
Habe die Ehre - verbeug - von mir aus gern. Sind noch ein paar Tippfehler drin, die ich gleich korrigiere.

Lieb wäre mir, wenn noch ein paar Leute - z.B. Aynchel - drüberschauen, damit der Text möglichst komplett, auch in Details richtig und eindeutig ist. Sinnvoll wären noch ein paar Fotos zur Illustration, die könnte man aber auch nachträglich einbauen.
Roland aus Bonn
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Bremssattelfrage (750 big SR41B)

Beitrag von Evildent_Resi »

Ich hätte da noch ne Ergänzung...

Beim Einlegen der neuen Beläge darauf achten dass das Federblech korrekt unter den Belägen sitzt, ansonsten haste net viel Spass beim fahren... :(

Gruss,
LarS
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Roland
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Bremssattelfrage (750 big SR41B)

Beitrag von Roland »

Evildent_Resi hat geschrieben:Ich hätte da noch ne Ergänzung...
Beim Einlegen der neuen Beläge darauf achten dass das Federblech korrekt unter den Belägen sitzt, ansonsten haste net viel Spass beim fahren... :(
Gruss,
LarS
Merci,
ist integriert - ich wusste, da ist noch irgendwo ein Detail, das ...
Roland aus Bonn
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Bremssattelfrage (750 big SR41B)

Beitrag von Spooky »

Wenn dem Autor sein Werk genehm ist, er also verbessert hat, nicht glaubt noch was dazuschreiben zu müssen, setz ichs rüber.
Man kann dann immer noch ändern. Soll ja alles seine Richtigkeit haben.
Prüfe alles. Glaube wenig. Denke selbst.
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Roland
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Bremssattelfrage (750 big SR41B)

Beitrag von Roland »

Von mir aus: schlag zu

Und Danke!
Roland aus Bonn
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Bremssattelfrage (750 big SR41B)

Beitrag von fuenfroller »

Ich habe mir angewöhnt die schmale Kannte der Beläge mit einer Feile immer ganz leicht an zu fase, minimiert oft das Problem mit den quietschenden Bremsen. Um die Nut der Dichtung im Bremssattel zu reinigen hat mir eine abgewinkelte Pinzette geholfen. Bei mir war die Nut extrem mit Aluoxid gefüllt, bin mit der Pinzette vorsichtig durch die Nut gefahren um die so zu reinigen und anschließend mit einer kleinen Dremel Kunststoffbürste, danach sah sie wieder aus wie neu.


Gruß Ralf
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Bremssattelfrage (750 big SR41B)

Beitrag von Knacki »

ne kleine Anmerkung: Wenn man hier nach Blaupaste fragt, kann da niemand was mit anfangen. Der Begriff ist völlig unbekannt. Deshalb sollte man in den FAQ die Bezeichnung wählen, welche auf der Tube drauf steht, nämlich Bremszylinderpaste

Bild

Gruß
Knacki
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Bremssattelfrage (750 big SR41B)

Beitrag von Aynchel »

moin Roland
schön ausgearbeitet :coool:
ich pack noch ein paar Ergänzungen hinzu :gps:
Roland hat geschrieben:Spontane Antwort: Such Dir einen Schrauber in Deiner Nähe und mach die Überholung mit ihm zusammen. (Deine Frage lässt vermuten, dass Du noch nie was mit Bremsen zu tun hattest.)

Falls Du Dich - auf eigenes Risiko - doch dran wagen willst:
Oberster Grundsatz ist peinliche Sauberheit und strikte Trennung zwischen allem was bremsen soll und allem was geschmiert werden muß. NIEMALS Bremsflüssigkeit mit Wasser und/oder Öl/Fett in Kontakt kommen lassen. Gebraucht wird - neben den Ersatzteilen - Bremsflüssigkeit DOT 4, ATE-Blaupaste (ein alkoholbasiertes Schmiermittel) und ein alterungsbeständiges, säurefreies und nicht verharzendes Fett (z.B. Plastilube). Bremsenreiniger, Zahnbürste o.ä., ggf. feinste Stahlwolle.

Alles was normaler Weise mit Bremsflüssigkeit in Berührung kommt darf nicht mit Mineralöprodukten in Berührung kommen.
Zum Reinigen bzw Auswaschen der Innerein Brennspiritus verwenden.
Eine olle Zahnbürste, Putzfliess bzw 500er Schmirgelpapier leisten gute Dienste.


Feste Bolzen: Vorsicht, das Schraubenmateriel ist äußerst schlecht und Du hast den Inbus schneller rundgedreht als Dir lieb ist. Erster Versuch wäre Einweichen mit Rostlöser und 24 h wirken lassen. 2. Versuch: Heißmachen und den Bolzen mit Kältespray abschrecken. 3. Versuch (dann ist der Inbus sicher schon rund): passenden Torx einschlagen. 4. Versuch: voooorsichtig ausbohren. Dabei Gewinde nicht beschädigen!

Ersatz am besten durch diese Bolzen http://www.beta.boano.com/ita/foto.asp?prd=186
Bezug über jeden Beta Händler.


Kolben herausbekommen: Kompletten Sattel von der Gabel abschrauben, Kolben über die Bremspumpe herausdrücken. Dabei Holzklötzchen abnehmender Dicke dazwischen klemmen, damit der noch bewegliche Kolben einen Widerstand hat und sich so bei Druck auch der feste Kolben bewegen muß. Kolben am besten durch neue ersetzen.

Bremssattel komplett demontieren, Dichtungen (schmale Staubdichtung und breitere Kolbendichtung) entfernen und wegwerfen. Bremssattel gründlich reinigen (Bremsenreiniger), zumindest innen Ablagerungen und ggf. Alukorrosion entfernen. Sauberkeit außen hat auch noch nie geschadet. Dabei KEINE spitzen/scharfen Gegenstände verwenden (max. feinste Stahlwolle 0000er). Kolbenführung auf Kratzer prüfen, falls vorhanden: Schrott. Bremssattel gründlichst spülen (Bremsenreiniger), alle Fussel und losen Bröckchen müssen raus. Trocknen lassen. Führungsbolzen des Bremssattelträgers reinigen und auf Verschleiß prüfen, Staubkappen auf Dichtigkeit. Ggf. erneuern. Bremssattelträger gefettet (Plastilube o.ä.) wieder montieren. Richtigen Sitz der Staubkappen prüfen. Bremssattel muss leicht auf dem Bremssattelträger gleiten.

Montage: Kolbenführung DÜNN mit ATE-Blaupaste einstreichen. Dichtungen einsetzen, diese nochmals mit ATE-Blaupaste einstreichen. Neue Kolben - ebenfalls auf der Laufflähe dünn mit ATE-Blaupaste bestrichen - einsetzen, dabei Dichtungen nicht verdrehen. Die Plastikbolzen wieder in die Kolben einsetzen. Führungsbleche reinigen, - wenn sie Kerben haben ersetzen - wieder montieren und auf der Gleitfläche, auf der die Beläge verschoben werden, DÜNN mit Plastilube bestreichen. Sicherungsbolzen reinigen und dünn mit Plastilube fetten. Beläge einsetzen, dabei darf kein Fett o.ä. auf die Belagseite kommen. Darauf achten, das die Beläge richtig in den Führungsnuten und korrekt auf dem Federblech sitzen. Sicherungsbolzen einsetzen, Gewinde gefettet (z.B. Keramikpaste), nur handfest anziehen. Alles auf Sauberkeit und richtigen Sitz kontrollieren. Bremssattel auf Bremsscheibe aufsetzen, Sitz der Beläge nochmal prüfen, Befestigungsschrauben mit Loctite mittelfest montieren und festziehen (richtiges Drehmoment!). Bremsleitung wieder montieren, dabei die beiden Alu-Dichtringe durch neue ersetzen. Bremsanlage entlüften. Solange, bis GARANTIERT keine Luft mehr im System ist.

kleiner Kniff
die Anlage entlüften, bevor man die Sättel festschraubt
Beläge sammt Kolben per Schraubzwinge ganz reindrücken
und den Sattel so ausrichten, dass der Entlüfternippel oben steht
in den Bohrungen bleiben gern Luftblasen hängen


mit einem Kabelbinder über Nacht die Bremse blockieren
durch den dauernd anstehenden Druck reduziert sich die Luftblasenoberfläche, so das sich die Bläschen durch die reduzierte Oberflächenspannung ehr lösen, aufsteigen und in den Ausgleichsbehälter entlüften



Bremse im Stand betätigen: Muss einen reproduzierbaren Bruckpunkt haben und darf bei längerer Betätigung nicht weich werden - sonst hast Du noch Luft im System. Nochmal den korrekten Sitz der Beläge überprüfen. Probefahrt: Vorsicht, bei der ersten Bremsung kann es sein, dass noch nicht die volle Bremsleistung da ist. Bei neuen Belägen kann das 50-100 km dauern.

Schau Dir das sicherheitshalber auch im Online-WHB an.

Wie gesagt: Besser Du machst das zusammen mit einem versierten Schrauber. Und denk dran: Bremsen sind so ziemlich das sicherheitsrelevanteste Bauteil am Motorrad. Keine Kompromisse, da hängt nicht nur Dein sondern auch anderer Leute Hals dran.
Keine Kompromisse, da hängt nicht nur Dein sondern auch anderer Leute Hals dran
das ist so was von zu Unterschreiben !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :rms: :rms: :rms:
Zuletzt geändert von Aynchel am 12.08.2010, 13:47, insgesamt 1-mal geändert.
Aynchel aus Meddersheim
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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)
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Bremssattelfrage (750 big SR41B)

Beitrag von hcw »

Danke für den Link mit den Bolzen - kannte ich noch nicht... habe bereits 2 hintere Bremszangen (jeweils die von den Maschinen, die ich gerade übernommen habe) durch die nicht herausdrehbaren Bolzen zerstört.....
Zitat Aynchel: "ein sauberes Moppet ist ein Zeichen für einen kranken Geist"
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Blueye
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Bremssattelfrage (750 big SR41B)

Beitrag von Blueye »

Hi,

ja das mit dem schlechten Material der Bolzen musste ich heute auch feststellen.
Hatte mich entschlossen meiner Big, die ich erst seit 2 Monaten hab, neue Bremsbeläge hinten zu spendieren und mich also
auf ein gemütliches Schrauberstündchen eingestellt. Dem war dann aber nicht so :-(
Anscheinend hatte Vorbesitzer mit brachialer Gewalt versucht die Inbusschraube so fest wie möglich zu ziehen und ihr ein rundes Aussehen
zu verpassen. Nach kräftigem Einsprühen und Verwenden eines Hammers mit Torx-Bit bekam ich sie dann nach einer geschlagenen
Stunde endlich auf und hatte dann doch noch mein erstes Erfolgserlebnis mit meiner Großen.

Gruß
Ole
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