Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven Schub

Alles was irgendwie mit der BIG (oder auch anderen) zu tun hat.
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Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven Schub

Beitragvon Kolby » 01.09.2019, 18:07

Servus Leute,

gerade meinen zweitägigen Heulkrampf beendet, denn es scheint, als hätte ich ein echtes Adventurebike. Gerade mal 350 Km mit einer Fahrt (2018) absolviert, aber schon "Experte" bei Radlager vorne, Felgenlauf, Vergaserrevision, Auspuffdemontage. Ok, bei letzterer blieb eine der Schrauben abgebrochen zurück. Alle Rettungsversuche brachten nix, ich habe am Ende aufgebohrt und eine M6er Reparaturbuchse gesetzt. Lief wunderbar und hat sogar funktioniert. Ich war voll stolz. Bis ich nach einer Besorgung zurückkam und 'ne Ölpfütze unterm Bike stand. Die selbstschneidende Buchse hat wohl die Ölkanäle ungewollt erweitert. Der Moment, wenn du kurz vorm Ziel stehst und dann doch nochmal 'ne Saison dazwischen liegt. Also nächste Herausforderung. Aber zuvor check ich nochmal, woher das Öl genau kam (ja! Ich bin immer noch Optimist!!!!)

Fragen:

1
So wie ich es sehe ist das der Super-GAU und das Teil muss getauscht werden?

2
Auf ebay gibts Angebote inkl. Deckel und Ventilen und welche nur mit Zylinderkopf. Zum Teil auch gleicher Preis. Was soll ich eher nehmen? (Dreisterweise gibt es sogar Zylinderköpfe mit abgebrochenem Bolzen am Krümmeranschluss für gerademal 20,- billiger. Woah, was für B****!)

3
Muss der Motor komplett raus oder geht der Tausch (bei überschaubarem Aufwand) auch im eingebauten Zustand?

4
Was sollte ich gleich mit machen?

5
Was wird der schwierigste Part? Bzw. Wenn Vergaserrevision eine 2 von 10 ist, wo liegt dann die Arbeit ungefähr?

Ich heul' doch noch ein bisschen weiter...:D

Grüße

Michael
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Re: Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven S

Beitragvon Knacki » 01.09.2019, 18:21

Moin,

es wird dich kaum trösten, aber weil viel Schrott auf dem Markt ist haben viele hier ähnliche Erfahrungen gemacht.

zu 1.
du kannst versuchen einen Stehbolzen mit Kaltmetall einzukleben. Chance das es hält würde ich auf 50/50 schätzen.

zu 2.
Haube und Kopf sind ein Paar und sollten zusammen bleiben, weil die Bohrung für die Nockenwelle sonst nicht 100% passen könnte.

zu 3.
Um den Kopf zu tauschen muss der Motor raus.

zu 4.
Aufhören zu heulen, sei ein Mann! :D

zu 5.
Kannst du bald selbst beurteilen. Das sieht jeder anders.

Gruß
Knacki
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Re: Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven S

Beitragvon advancer » 01.09.2019, 18:35

Die Karren sind halt 30 Jahre alt.
:roll:
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Re: Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven S

Beitragvon Aynchel » 02.09.2019, 08:09

Kolby hat geschrieben:...........Die selbstschneidende Buchse hat wohl die Ölkanäle ungewollt erweitert...........


moin auch

jetzt bleib mal ruhig
neben dem Krümmerbolzen ist kein Ölkanal
das Öl kommt sonst woher

mit Bremsenreiniger und ner ollen Zahnbürste sauber machen
mit Druckluft abpusten
den Motor anmachen und mal gucken wo es raus kommt
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Re: Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven S

Beitragvon DR_UPS » 02.09.2019, 08:25

moin
hatte ich bei ner 650er.
dachte ,es waere die zyl fuss dichtung.
nach ganz viel bremsenreiniger merkte ich, das einfach ne dichtung vom seitendeckel altersschwaeche hatte.

hol dir ein paar pullen bremsenreiniger,ne flasch bier und beobachten..motor sollte am besten warm sein.

gruss,uwe
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Re: Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven S

Beitragvon LuluBanane » 02.09.2019, 08:39

Servus,
nimm am den Motorschutz ab, falls noch dran und guck wo die Suppe rauskommt. Oder wars am Ende nur die Luffientsiffung? Dann eher Verdacht auf Benzin im Öl.
Wenn es eine schwarz silberne SR42 aus Franken ist, dann bekommst du die eh nicht dicht :) (is nicht meine gewesen...)

Gruß Lutz
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Re: Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven S

Beitragvon Kolby » 03.09.2019, 18:51

Ich habe gerade eure Antworten gelesen und schlagartig bessere Laune!

OK, das mit dem Kaltmetall kam mir auch in den Sinn, es gibt sogar ein temperaturbeständiges bis 1300°. Ich habe bereits eines, allerdings hält das nur bis 260° und das erschien mir recht wenig. Da ich jetzt zuerst annahm, dass die Ölleitung leck ist, hatte ich aber befürchtet, ich könnte versehentlich mit der Masse auch den Ölkanal verstopfen...

@Aynchel: Ich hatte auch extra keine M8er Buchse genommen, weil die um die 11 mm Bohrung braucht. Die M6er nur 7-8 mm. Es war noch genug Fleisch außen. Dann ist das Teil auch nur 2 cm lang, die Bohrung der Originalschraube geht bis 2,8 oder 3,1 cm. Ich hab 1000 mal gemessen, Markierungen am Bohrer gemacht. Die Maschine war während der Arbeiten auf dem Seitenständer gestanden. Danach habe ich sie gerade auf einen Montageständer gestellt und da kam nichts weiter. Verdächtig war nur, dass das Öl an den Kühlrippen in Höhe der gebohrten Buchse entlanglief, sie vorher keine Lecks hatte und das Öl ganz durchsichtig und rein (also nicht verdreckt oder verrust) war. Ich hatte Schneidöl benutzt, das war aber nicht so viel. Das einzige, was mir noch einfällt, wo es hätte schief gehen können, war die letzte Bohrung mit dem 8er, den ich nicht markiert hatte und der möglicherweise etwas schräger lief.

Aber hilft erstmal nix, ich muss sie sauber machen und nochmal genau checken.

Angenommen, der Ölkanal wäre doch getroffen und ich würde sie per Anlasser orgeln lassen, müsste der Druck theoretisch schon für eine Ölfontäne nach vorne sorgen, oder?

Danke für eure Hilfe!
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Re: Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven S

Beitragvon Kolby » 03.09.2019, 18:52

Ich habe gerade eure Antworten gelesen und habe schlagartig bessere Laune!

OK, das mit dem Kaltmetall kam mir auch in den Sinn, es gibt sogar ein temperaturbeständiges bis 1300°. Ich habe bereits eines, allerdings hält das nur bis 260° und das erschien mir recht wenig. Da ich jetzt zuerst annahm, dass die Ölleitung leck ist, hatte ich aber befürchtet, ich könnte versehentlich mit der Masse auch den Ölkanal verstopfen...

@Aynchel: Ich hatte auch extra keine M8er Buchse genommen, weil die um die 11 mm Bohrung braucht. Die M6er nur 7-8 mm. Es war noch genug Fleisch außen. Dann ist das Teil auch nur 2 cm lang, die Bohrung der Originalschraube geht bis 2,8 oder 3,1 cm. Ich hab 1000 mal gemessen, Markierungen am Bohrer gemacht. Die Maschine war während der Arbeiten auf dem Seitenständer gestanden. Danach habe ich sie gerade auf einen Montageständer gestellt und da kam nichts weiter. Verdächtig war nur, dass das Öl an den Kühlrippen in Höhe der gebohrten Buchse entlanglief, sie vorher keine Lecks hatte und das Öl ganz durchsichtig und rein (also nicht verdreckt oder verrust) war. Ich hatte Schneidöl benutzt, das war aber nicht so viel. Das einzige, was mir noch einfällt, wo es hätte schief gehen können, war die letzte Bohrung mit dem 8er, den ich nicht markiert hatte und der möglicherweise etwas schräger lief.

Aber hilft erstmal nix, ich muss sie sauber machen und nochmal genau checken.

Angenommen, der Ölkanal wäre doch getroffen und ich würde sie per Anlasser orgeln lassen, müsste der Druck theoretisch schon für eine Ölfontäne nach vorne sorgen, oder?

Danke für eure Hilfe!
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Re: Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven S

Beitragvon Aynchel » 03.09.2019, 19:51

Mach nicht so ein Geschiss
Puz den Bereich
Mach dir Möhre an
Standgas auf 2.5
und schau dir das mit ner Taschenlampe genauer an
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Re: Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven S

Beitragvon Kolby » 09.09.2019, 15:17

Kurzer Zwischenbericht:

. Bereich geputzt
. die Reparaturbuchse ist nur mit Spezialwerkzeug wieder rauszubekommen, also ist sie somit noch drin
. wollte orgeln, da Tank nicht drauf. Hat nur geröchelt, aber nicht gekurbelt.
. hab' sie dann auf den Seitenständer, da lief diesmal auch nach 15 Minuten noch nichts
. dann für ca. 5 Minuten in extreme Schräglage gekippt. Es hat zwar nichts getropft, aber die Reparaturbuchse war danach außen ölfeucht. Könnte aber Schneidöl gewesen sein.
. ich musste noch den Vergaser tauschen und bin dann nicht mehr bis zum kompletten Zusammenbau gekommen = angelassen hab' ich sie bisher noch nicht, wahrscheinlich dann am Freitag wieder
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Re: Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven S

Beitragvon Indyjaner » 09.09.2019, 23:23

nur mal so nebenbei..."Könnte aber Schneidöl gewesen sein"
Ich kenne Schneidöle (für von Hand geschnitten/gebohrtes Gewinde) nur als "rot" eingefärbt - ist jedenfalls so im Werkzeugbau üblich damit man es von anderen Ölen oder Kühlflüssigkeiten unterscheiden kann.

Gruß Indy
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Re: Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven S

Beitragvon Kolby » 10.09.2019, 12:22

Ist leider nur ein billiges Schneidöl aus der Norma gewesen. Soweit ich mich erinnern kann, haben sie sich die Farbe gespart. Allerdings kam da nur eine so geringe Menge raus, dass meine Fingerkuppe leicht ölfeucht war, aber eben auch nicht mehr trocken. Man sah auch nur mit der Taschenlampe im Lichtspiel ein ganz leichtes glänzen. Fiele wohl eher in den Bereich "Ölnebel".
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Re: Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven S

Beitragvon Kolby » 13.09.2019, 19:57

Gerade den Tank drauf, Leitungen angeschlossen, 2 Liter Sprit rein, auf Reserve geöffnet, Startversuch.

Nix. Man hört ein elektrisches Schaltgeräusch und das Keuchen vom letzten Mal. Kein Kurbeln, keine hörbare Motorbewegung.

Ich habe entweder die Batterie oder den Anlasser im Verdacht.

Batterie ("wartungsfrei") ist der Säurestand am unteren Strich. Die Blinker und Bremslicht gingen. Wollte heute Abend destilliertes Wasser nachfüllen und laden. Bringt das was oder besser neue Batterie?

Gibts ein Merkmal, das auf einen Anlasserdefekt hindeuten würde?
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Re: Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven S

Beitragvon StefanR » 13.09.2019, 20:26

Am besten gleich mit einem anderen Fahrzeug oder Autobatterie überbrücken.

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Re: Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven S

Beitragvon Eintopfquäler » 13.09.2019, 20:41

Kolby hat geschrieben:Wollte heute Abend destilliertes Wasser nachfüllen und laden. Bringt das was oder besser neue Batterie?


Wartungsfreie Batterie kann nicht befüllt werden. Das Laden kann was bringen - hilft aber nicht, wenn die Batterie hinüber ist. Merkst aber erst hinterher. :D
Kommt meist drauf an wie alt der Stromklotz ist.

Kolby hat geschrieben:Gibts ein Merkmal, das auf einen Anlasserdefekt hindeuten würde?


Ob der Anlasser hinüber ist merkst du daran, wenn du bei der Starthilfe mal direkt Plus auf den entsprechenden Anschluss vom Starter gibst. Achtung, Funkenflug wegen hoher Ströme! Dreht er dann nicht, hat er nen Hau. Wenns beim Versuch keine Funken gibt, ist die Masseverbindung Motor/Rahmen wohl hin. :?
Alles lief perfekt nach Plan... Aber der Plan war Kacke.

Kolby
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Re: Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven S

Beitragvon Kolby » 13.09.2019, 21:28

Danke schon mal für eure schnellen Antworten!

Auf die Sache mit dem Überbrücken wäre ich nicht gekommen...

Ich hab' jetzt trotzdem mal die Batterie über die Einfüllstutzen mit destilliertem Wasser auf kurz vor oberer Linie gebracht und ans Ladegerät im Motorrad-Modus gehängt.

Morgen zuerst mit Batterie, bei Fehlschlag dann mit Überbrücken.
Ich überprüfe auch nochmal die Masseanbindung des Anlassers, falls ich das durchblicke.

Das mit dem Pluspol direkt an Anlasser trau' ich mich nicht...
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Re: Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven S

Beitragvon Pixxel » 13.09.2019, 22:07

War das nicht so das man eine wartungsfrei Batterie nicht auffällig kann, darf und sollte? :kratz: die werden doch auch mit sonem Streifen extra so verschlossen das sie nicht mehr wirklich (einfach) aufgehen?

Bambi
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Re: Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven S

Beitragvon Bambi » 13.09.2019, 23:45

Hallo Pixxel,
... wenn er aber doch die Einfüllstutzen öffnen konnte ...
Den von Dir beschriebenen Streifen kann man mit Gewalt durchaus öffnen, aber dann hätte ich eine andere Schilderung à la 'Schei..e, warum ging die so schwer auf?' erwartet ...
Schöne Grüße, Bambi ... der 2008 eine im Neuzustand schon defekte Batterie erwischt hat und das erst ca. 8 Jahre später realisiert hat. Weil das faule Ding dann nicht einmal mehr nach dem Anrollen am steilen Hausberg die restliche Elektrik der Big zum Arbeiten überreden konnte ... weil Laufen tut die Dicke wenn der Berg hoch und lang genug ist ... und das war er auch 2008 schon ...
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Tip: http://www.morow.com (fantastisches Progressive Rock Radio)

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Re: Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven S

Beitragvon Kolby » 14.09.2019, 10:51

Also unter wartungsfrei habe ich auch immer verstand: nix warten, nix machen.

Im Internet dann gelesen, es kann nix passieren, wenn man destilliertes Wasser nachfüllt, außer, dass es nicht funktioniert.

Wartungsfrei scheint hier zu bedeuten: Über die errechnete Ladezykluslebenszeit Wartung nicht nötig. Ist sie darüber hinaus und der Säurestand am unteren Level, ist sie theoretisch hinüber. Das MUSS aber nochmal gehen :D

In meiner Betriebsanleitung des Batterieladegeräts steht, man soll auffüllen.

Das mit der Folie über den Einfüllstutzen stimmt, wenn sie von Werk fertig ausgeliefert wird. Meine (vom Vorbesitzer) war scheinbar mit Säurepack, das man erst einfüllen muss. Die Stopfen konnte man ganz einfach mit Hammer und Meisel...nein, natürlich mit 'ner Zange ganz leicht rausnehmen.

Die Batterie in 'nen schwer brennbaren Raum mit ausreichend Belüftung gestellt und nur unter Beobachtung (also nachts abgesteckt) geladen. Und sie lädt und lädt und lädt, da im Motorrad-Modus mit sehr wenig äh äh äh Strom halt geladen wird und soll bis zu 8 Std. dauern. Man hört nix, man riecht nix und das Ladegerät hat auch noch nicht rumgemeckert.

Ich bin gespannt, wie sie sich später im Bike schlägt. Als "Fallback" dann Überbrückung. Sie muss ja auch nur ein paar mal Kurbeln, um die Ölzirkulation anzuregen ;-)
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Re: Öl in Sicht, leider am Zylinder, kurz vorm depressiven S

Beitragvon Kolby » 14.09.2019, 21:12

Frohlocket!

1.
Es war die Batterie.

2.
Ich hab' sie ca insgesamt 45 Sekunden bis 1 Minute kurbeln lassen. Angesprungen ist sie auch für 2 Sekunden, was mich stark gewundert hat. Ich habe 'nen SR43 Vergaser eingebaut, der mit anderer Bedüsung auf 'nen Marving Endtopf angepasst und das erste Mal drin war. Gas geben konnte ich nicht, hab' noch keinen passenden (Doppel-)Gaszug. Das Bike hat es aber mit ein paar Fehlzündungen quittiert, was ohne Krümmer ein echtes Erlebnis ist. Allerdings hat sie dann aus dem Überlaufventil ausgeströmt. Und bei den Mengen war ich froh, dass es nicht mehr direkt ins Motoröl läuft.
An der Reparaturbuchse war kein Öl, was ich aber noch nicht überbewerten will. Am Montag schau' ich lieber nochmal nach. Dann will ich mal den Marving montieren und testen, ob sie richtig anspringt.
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