Schutztankbehandlung.

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Rico218
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Schutztankbehandlung.

Beitrag von Rico218 »

Guten Abend. Ich entschuldige mich im Voraus, wenn das Thema cool war, aber ich habe es nicht gefunden.
Eigentlich stellt sich die Frage nach den Schutzschichten des Gastanks von innen. Gefundenes Dichtungsmittel "red kote gas tank liner", aber es wird nur in den USA verkauft und eine Lieferung nach Russland ist unmöglich. Vielleicht gibt es einige ähnliche Kompositionen außer "KREEM"?
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Bambi
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Re: Schutztankbehandlung.

Beitrag von Bambi »

Hallo Rico,
KREEM kennst Du also schon. Ich schreibe Dir rasch ein paar deutsche (Internet-) Adressen auf die regelmäßig in der Zeitschrift OLDTIMER MARKT inserieren. Übrigens heißt es im Deutschen 'Tankbeschichtung' oder ' Innenbeschichtung (für) Tanks'. Falls Du selbst noch einmal im Netz nach deutschen Anbietern suchen willst. Also, auf geht's:

http://www.tankrostschutz.de" onclick="window.open(this.href);return false;
http://www.aks-dommermuth.de" onclick="window.open(this.href);return false;
http://www.tankdoc.de" onclick="window.open(this.href);return false;
http://www.classic-oil.com" onclick="window.open(this.href);return false;
http://www.rostio.de" onclick="window.open(this.href);return false;
http://www.witti-tanksanierung.de" onclick="window.open(this.href);return false;
http://www.tank-spezialist.de" onclick="window.open(this.href);return false;

Dein Deutsch ist so gut, da kommst Du mit diesen Seiten gewiß zurecht. Einige der Firmen scheinen die Arbeiten nur selbst zu machen und kein Material für Do-it-yourself zu verkaufen. Zu den Qualitäten der Anbieter kann ich nichts sagen. Außer zu KREEM, das habe ich vor Jahren einmal an einem Suzuki GN 400-Tank verwendet und der ist heute noch dicht ...
Viel Erfolg und schöne Grüße, Bambi
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Tip: http://www.morow.com" onclick="window.open(this.href);return false; (fantastisches Progressive Rock Radio)
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Rico218
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Re: Schutztankbehandlung.

Beitrag von Rico218 »

Ich verwende google translate und kenne kein deutsch, nur englisch :)
Bei Interesse kann ich eine Möglichkeit zum Entfernen von Rost mitteilen, aber die Version mit Zitronensäure ist wahrscheinlich für niemanden ein Geheimnis.
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Bambi
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Re: Schutztankbehandlung.

Beitrag von Bambi »

Hallo Rico,
dann funktioniert das bei Dir mit Google sehr gut. Wenn ich mal richtig Lachen möchte lasse ich mir englische Texte mit Google ins Deutsche übersetzen ...
Ich kenne den Trick mit der Zitronensäure, vielleicht aber nicht jeder andere.
Schöne Grüße, Bambi
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Re: Schutztankbehandlung.

Beitrag von Aynchel »

hallo
zum entrosten und reinigen eigenen sich sowohl Zitronen als auch Salzsäure
aber das versuche ich zu vermeiden und verwende lieber Phoprsäure
denn das bildet im Tank eine Schutzschicht die vor neuem Rost schützt
bis dann
Aynchel


Tank innen entrosten
Grundlagen zur Phosphatierung und Bezug von Säure :
http://www.purux.de/chemikalien/phospho ... ferrerID=7" onclick="window.open(this.href);return false;
Die Phosphatierung ist ein Verfahren in der Oberflächentechnik, bei dem durch chemische Reaktionen von metallischen Oberflächen mit wässrigen Phosphatlösungen eine Konversionsschicht aus fest haftenden Metallphosphaten gebildet wird. Wird meist bei Stahl angewandt, kann aber auch für verzinkte oder cadmierte Stähle und Aluminium verwendet werden.
Hauptanwendungsbereiche sind Korrosionsschutz, Haftvermittlung, Reib- und Verschleissminderung sowie elektrische Isolation.
Bei der Phosphatierung erfolgt zunächst ein Beizangriff auf den Grundwerkstoff, bei dem Metallkationen unter Wasserstoff-entwicklung in Lösung gehen. Dann erfolgt die Schichtbildung durch Ausfällung schwerlöslicher Phosphate.
Je nach Art der Lösung kann es sich dabei um Eisen-, Zink-, oder Manganphosphatschichten handeln.
Bei der nichtschichtbildenden Phosphatierung stammen die an der Schichtbildung beteiligten Metallkationen aus dem Grundwerkstoff, die Metallkationen aus der Phosphatlösung sind nicht am Schichtaufbau beteiligt.
Bei der schichtbildenden Phosphatierung erfolgt der Schichtaufbau durch Metallkationen aus der Phosphatlösung, zusätzlich können Metallkationen aus dem Grundwerkstoff beteiligt sein.
Die Phosphatschicht haftet sehr gut auf dem Untergrund und erlaubt durch die mikroporöse beziehungsweise mikrokapillare Schichtstruktur eine gute Verankerung nachfolgender Beschichtungen. Deswegen werden Phosphatschichten sehr oft als Untergrund für Beschichtungen verwendet.
Zusätzlich erschwert sie die Unterrostung an schadhaften Stellen der Beschichtung. Phosphatschichten alleine bieten einen brauchbaren temporären Korrionsschutz, der für das Lagern vor einem nachfolgenden Verarbeitungsschritt oft ausreicht. Zinkphosphatschichten sind Eisenphosphatschichten in der Schutzwirkung überlegen. Der Korrosionsschutz der Phosphatierung kann durch Einölen oder Wachsen verbessert werden.
______________________________________________________________________________________
Wenn der Tank durchgerostet ist und sich schon Nadelpisser zeigen sollte man den Tank mit Zitronensäure putzen und mit Epoxitharz beschichten. HiHa vom AiA rät von Crem ab und verwendet POR 15

https://youtu.be/iXxfwc1cz54

https://www.korrosionsschutz-depot.de/r ... 0-l-inhalt

Zum Ausschwenken die Nadelpisser mit UHU Plu zukleben
Gewerblicher Beschichter mit einem guten Ruf
https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R4 ... +&_sacat=0" onclick="window.open(this.href);return false;

Praktische Anwendung
Von mechanischen Entrostung bin ich abgekommen, denn die Reste vom z.B. Splitt oder Bleikugeln kriegt man staubförmig kaum ausm Tank, findet man aber noch jahrelang im Vergaser, wo besonders der Staub sein schmirgelndes Unwesen treibt.
Bei 41/42er DR BIG Tankhälfte bleibt immer ca 0,4L im Tank, die man über den Tankdeckel nicht heraus bekommt.
Dabei hilft ein 2m langer 6mm relativ starrer PE Schlauch, den man am Ende einkerbt um hier mit der Pressluft Pistole abzusaugen.
Stichwort Venturi Prinzip. Damit bekommt man den Tank komplett leer. Mit 4 Händen geht das am besten.
Benzinhahn raus, alle Alu Teile weg, Blindstopfen rein, dito Überlauf bzw Entlüftung.
Klassische Benzinhahn Gewindestutzen lassen sich mit einem Wasserhahn Perlator und einer eingelegten Gummischeibe abdichten.

Blindstopfen für den Tankdeckel bauen
Korken mit untergelegten Latex Labor Handschuhen eignen sich dafür, genauso Polypropylen.
Alternativ einen Melitta Gefriebeutel auf den Tankstutzen legen und den Tankdeckel mit etwas Kraft draufschrauben. 2 Latex Handschuhe auf den Tankdeckel legen und mit nem Kabelbinder festmachen reicht zur Not auch.
Bei sehr starker Verrostung sollte man ne Vorreinigung machen.
Dazu einfach ne Dose Abflussreiniger kaufen, auf Natriumhydroxid als Hauptwirkstoff achten.
Im Eimer anmischen, es wird dabei heiss, unbedingt PSA tragen !!!
Den Sud in den Tank geben und randvoll mit warmen Wasser auffüllen.
Das ganze ca. 16-24h wirken lassen. Danach gut spülen
80% Phosphor Säure kaufen, Bezugsquelle für Phosphor Säure:

http://www.ebay.de/itm/171574205521?_tr ... EBIDX%3AIT" onclick="window.open(this.href);return false;

http://www.amazon.de/Phosphors%C3%A4ure ... B0056K5ZTU" onclick="window.open(this.href);return false;

Einen 5 Liter PVC Eimer verwenden, der ist beständig gegen die Säure.
Er sollte nen verschliessbaren Deckel habe, denn das macht die Entsorgung einfacher.
1,0 L davon in 3 L Wasser geben, dabei Handschuhe und Gesichtsschutz oder zu mindestens eine Schutzbrille tragen. Die Säure in kleinen Portionen ins Wasser geben und umrühren, niemals umgekehrt weil:
"Erst das Wasser dann die Säure, sonst geschieht das Ungeheure." https://youtu.be/dTLvpVr0qTI
Den verschlossenen Tank schwenken, mehrfach wenden.
Verkleckerte Spritzer auf der Lackfläche mit Spüle und reichlich Wasser abwaschen.
Den Tank über Nacht ruhen lassen.

Die Säure mit dem Rost Rotz in den Eimer zurück giessen, den Eimer mit einem Deckel verschliessen und mit einem rundum Klebeband sichern.
Die Säure in solchen Kleinmengen nimmt bei uns das Schadstoff Sammelmobil der Kreisverwaltung an.
http://www.schadstoffmobil24.de/schadst ... 5545/19093
Fragt mal bei eurer Kreisverwaltung an wie die das handhaben.
Unbedingt privater Gebrauch ansagen, sonst kostet es Geld.

Nach der Säure Spülung mehrfach mit Wasser ausspülen. Das Spülwasser geht in den Gulli, es neutralisiert sich mit den vorwiegend basische Abwässer der Waschmaschinen.
Die Restpfützen unten in den Tanktaschen abzusaugen. Da nutze ich einen steifen PE Schlauch mit aufgesetzter Pressluft Pistole nach dem Venturi Prinzip.
https://de.wikipedia.org/wiki/Venturi-D%C3%BCse" onclick="window.open(this.href);return false;

Anschliessend ne Brennspiritus Spülung, das bricht den Wassertropfen die Oberflächenspannung und verhindert das sie sich absetzen. Die Restpfütze wieder absaugen.

Den Tank montieren, Sprit rein, einen nicht zu kleinen Papierfilter in die Leitung machen.
Den Filter regelmässig kontrollieren.
Wenn man den Tank nicht gleich in Betrieb nimmt, kann ihn dann mit einer 10:1-Mischung Benzin / 2 T Öl ausschwenken, dann ist er mehr als ausreichend rostgeschützt.

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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)
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Re: Schutztankbehandlung.

Beitrag von Rico218 »

Natürlich muss die Säure gelöscht werden, um keine Säurekorrosion zu verursachen, und um die erforderliche Verarbeitungszeit einzuhalten, damit ein Loch nicht herauskommt :)

Und trotzdem empfehlen Sie POR15?
Verstopfen ähnliche Zusammensetzungen die Kraftstoffschläuche im Tank?

Leider kann man auch aus Deutschland nicht bestellen "Sie haben Gefahrgut in Ihrem Warenkorb. Ein Versand in das ausgewählte Empfängerland ist nicht möglich ! Bitte entfernen Sie die Gefahrgutartikel oder wählen ein anders Lieferland." :twisted:
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Re: Schutztankbehandlung.

Beitrag von senne0371 »

Da kannst auch billigcola nehmen oder bleikugeln oder ne richtige Handvoll schrauben zum entrosten
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Re: Schutztankbehandlung.

Beitrag von Aynchel »

hör auf den Leuten diese alten Märchen aufzutischen
mit dem bisschen Phosphat, das im Cola drin ist reiste nix heraus
und die Tanks von irgendwelchen Feinsplitt oder Bleikugeln zu säubern ist ein riesiges Problem
dazu kommt der Staub, der sich irgendwann in den Gasern findet
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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)
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Re: Schutztankbehandlung.

Beitrag von SCREW »

welche Tankbeschichtung hat sic h für unsere BIGs am besten bewährt?

1K? 2?
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TankDoc?

Wer hat gut bzw. schlechte Erfahrung gemacht?
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Re: Schutztankbehandlung.

Beitrag von SCREW »

Das sind übrigends die Bilder die nach der Behandlung mit "Zitronensäure" und erst durch die Elektrolyse entstanden sind.

Opferanode vor und nach der Anwendung. Hier ist nochmal richtig viel rausgekommen, da hatte die Säure alleine keine Chance...


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Re: Schutztankbehandlung.

Beitrag von SCREW »

Keiner einer n Tipp? :D

SCREW hat geschrieben: 24.06.2024, 20:52 welche Tankbeschichtung hat sic h für unsere BIGs am besten bewährt?

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Re: Schutztankbehandlung.

Beitrag von Bambi »

Hallo Screw,
seit ich diese Fotos vom Tank meines Adventure Riders Freund Mait im dortigen Forum gesehen habe bin ich mir nicht sicher ob ich einen Big-Tank beschichten möchte:

Bild

Durch dünnen Kupferröhrchen muß der Sprit zur Benzinpumpe und dann in die Vergaser. Ich weiß nicht, ob ich da wirklich mit einer Beschichtung dran will. Die wird das Röhrchen verschließen - okay, die kann man mit einem flexiblen Draht wieder frei popeln. Aber ob das Ergebnis dann gut ist bzw. bleibt? So sah Mait's Tank übrigens vor der Aktion 'Cut, clean and shut' (Öffnen, säubern und wieder verschließen) aus:

Bild

Schöne Grüße, Bambi
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Re: Schutztankbehandlung.

Beitrag von Matthias »

Wir haben es mal mit Kreem weiss versucht. Hat leider nicht lange gehalten, dann hat sich die Beschichtung komplett wieder vom Untergrund gelöst, in beiden Tankhälften.
Einen schönen Tag noch !
Matthias

www.Reisebig.de..... .....Spritmonitor.de/Reisebig
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Re: Schutztankbehandlung.

Beitrag von Aynchel »

Moin

Die Por15 Beschichtung verwende ich erst wenn ich Nadelpisser im Blech habe, daß funktioniert recht gut. Mit Crem habe ich keine Erfahrung. Vorm Beschichten braucht es mehere Säurespulungen.

Ansonsten reicht es die Tanks alle drei Jahre mit wassriger Phosphorspülung auszuschwenken. Die Phospatierung gibt einen recht tauglichen Rostschutz.

Eine abgelösste Innenbeschichtung kommt auf einen Totalschaden hinaus, der Rotz wird auf ewig Benzinhahn und Filter verstopfen.
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Re: Schutztankbehandlung.

Beitrag von SCREW »

Aynchel hat geschrieben: 04.07.2024, 07:48 Moin

Die Por15 Beschichtung verwende ich erst wenn ich Nadelpisser im Blech habe, daß funktioniert recht gut. Mit Crem habe ich keine Erfahrung. Vorm Beschichten braucht es mehere Säurespulungen.

Ansonsten reicht es die Tanks alle drei Jahre mit wassriger Phosphorspülung auszuschwenken. Die Phospatierung gibt einen recht tauglichen Rostschutz.

Eine abgelösste Innenbeschichtung kommt auf einen Totalschaden hinaus, der Rotz wird auf ewig Benzinhahn und Filter verstopfen.
Matthias hat geschrieben: 04.07.2024, 00:41 Wir haben es mal mit Kreem weiss versucht. Hat leider nicht lange gehalten, dann hat sich die Beschichtung komplett wieder vom Untergrund gelöst, in beiden Tankhälften.
Bambi hat geschrieben: 03.07.2024, 23:37 Hallo Screw,
seit ich diese Fotos vom Tank meines Adventure Riders Freund Mait im dortigen Forum gesehen habe bin ich mir nicht sicher ob ich einen Big-Tank beschichten möchte:

Bild

Durch dünnen Kupferröhrchen muß der Sprit zur Benzinpumpe und dann in die Vergaser. Ich weiß nicht, ob ich da wirklich mit einer Beschichtung dran will. Die wird das Röhrchen verschließen - okay, die kann man mit einem flexiblen Draht wieder frei popeln. Aber ob das Ergebnis dann gut ist bzw. bleibt? So sah Mait's Tank übrigens vor der Aktion 'Cut, clean and shut' (Öffnen, säubern und wieder verschließen) aus:

Bild

Schöne Grüße, Bambi
Danke für euren Input.
Das Beschichten ist definitiv eine "Notlösung"
Bin jetzt auch zum Schluß gekommen, das die einzig wahre lösung bei "schwereren Fällen" das öffnen der Tanks, sandstrahlen und dan nachhaltig mit Phosphor zu spülen ist.


"Eine abgelösste Innenbeschichtung kommt auf einen Totalschaden hinaus,..."
- und genau das ist bei mir der Fall. Habe jetzt bis auf Salzsäure alle Verfahren durch, mechnisch mit Sand/Spacks, mit Lauge u. Strom, Zitronensäure, Spiritus,...
und es kommen immer wieder Rost u. Beschichtungsstücken in allen Grössen zum Vorschein.
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