Nach der Vergaserrevision...

Alles was irgendwie mit der BIG (oder auch anderen) zu tun hat.
Aynchel
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von Aynchel »

Auspuff mit Dichtmasse montieren

https://www.cagero.com/de/prod/Diverses ... &f=5&n=531

10km fahren damit die Paste abbindet
Kolben auf OT
Alle Abgas Übergänge mit Spüliwasser einjauchen, auch am Kopf
Mit Lappen und Lustpistole die Abgasstrecke auf Dichtigkeit prüfen


So lange der Auspuff Falschluft zieht wird der Vergaser immer verstellt sein
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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von Aynchel »

Hat der undichte Auspuff den Lufi Kasten schon ein Loch geschmolzen ?
Gerne genommener Fehler
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von Aynchel »

allgemein klingt die Fehlerbeschreibung nach zu fett

Standard Fehler:

Schieber Gestänge des 43er Kaltstart ausgeschlagen
Dadurch gehen die Steuerkolben nicht mehr ganz in die Ruhestellung zurück
Abhilfe bringt eine kleine Zugfeder, die das Gestänge sicher nach rechts in die Ruhestellung zurück rückt
Zuletzt geändert von Aynchel am 14.07.2023, 13:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von Aynchel »

Benzinpumpe

Wenn die Membran einen Riss hat zieht sich der Motor über den Unterdruckschlauch Benzin am Vergaser vorbei in den Motor.

Einfache Prüfung:
Schlauch am Vergaser abziehen und den Stutzen am Vergaser mit einer Kappe zu machen
Wenn der Fehler dann weg ist hat die Membran einen Riss

Die Benzinpumpe wird erst ab Reserve gebraucht
Vorher läuft der Sprit noch per Schwerkraft in den Vergaser
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von Eintopfquäler »

Aynchel hat geschrieben: 14.07.2023, 13:22 Alle Abgas Übergänge mit Spüliwasser einjauchen, auch am Kopf
Mit Lappen und Lustpistole die Abgasstrecke auf Dichtigkeit prüfen

So lange der Auspuff Falschluft zieht wird der Vergaser immer verstellt sein
So isses. Der Link funktioniert aber übrigens nicht. :zwinker:
Alles lief perfekt nach Plan... Aber der Plan war Kacke.
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von Aynchel »

Holds FireGum, daß Zeug bleibt demontierbar

manche Pasten bleiben weich
die bläst es aus dem Ringspalt heraus

andere Pasten härten glasig aus
da braucht es dann die Flex zur Demontage
Erfahrungswert :roll:
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von Eintopfquäler »

Die Harten bröseln bei der DR von alleine weg. :D
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von Bigfoot »

Richtig soweit, so ein bisschen pfusender Auspuff machts bestimmt nicht besser, aber so schlimm dass die Kiste nur mit Ach und Krach noch 80 läuft sollte das eigentlich auch wieder nicht sein.

Der dadurch geschmolzene Luftfilterkasten wäre allerdings schon eine Theorie die sich lohnen könnte mal zu checken :hmm:
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von Mopedfahrer »

Ich hab auf beiden Pötte ein riesen Loch gehabt.un ist wunderbar gelaufen.7l auf 100km.
Seit ich angefangen hatte rumzuschrauben war schluss.vergaser war auch bei hessler.neuer auspuff,komplett.Mitlerweile passt es,aber halt nicht perfekt.bin gut auf dem letzten treffen angekommen und dann heimgekommen.
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von Eintopfquäler »

Bigfoot hat geschrieben: 14.07.2023, 19:05 Richtig soweit, so ein bisschen pfusender Auspuff machts bestimmt nicht besser, aber so schlimm dass die Kiste nur mit Ach und Krach noch 80 läuft sollte das eigentlich auch wieder nicht sein.
Du würdst dich wundern. Das kann richtige Löcher reißen, sodass die Fuhre zwischen 4000 und 4500 Umdrehungen unter Last unfahrbar wird. Drunter und drüber als wär nix gewesen. Wenn das Ding bisher unbemerkt an der Krümmerdichtung rausbläst, ists kein Wunder wenn gar nichts mehr geht.
Der Laser ist sowieso nicht das Nonplusultra.
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von Aynchel »

jep
Der Laser hat einfach zu wenig Volumen
Genau so wie der Sebring
Die 43er hat nicht um sonst zwei Töpfe
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von Eintopfquäler »

Der Hesslersche Sebring ist in der Hinsicht absolut nicht schlecht. Ich hab damit nach GPS (!) die eingetragene Höchstgeschwindigkeit um 25 Sachen überschritten - nachdem die Abgasanlage endlich richtig dicht war. :gps:
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Krissi
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von Krissi »

Vielen Dank für die vielen Tipps, denen ich bislang auch gefolgt bin. Mal ne andere Frage. Wie stellt man die LLG Schraube fetter bei der SR 43B? Reindrehen oder Rausdrehen? Und bis zu welcher Drehzahl ungefähr wirkt sich überhaupt die LLG Einstellung aus? Und was ist eine gute Grundeinstellun, mit der der Motor grundsätzlich läuft?
Mittlerweile fährt meine BIG so beschissen, dass mir bald nichts mehr einfällt. Nachdem ich von einem Fachbetrieb den neuen überarbeiteten Vergaser habe einstellen lassen (nach 6 Wochen Wartezeit, nur um an einem Schräubchen zu drehen, leider gibts hier zu wenig gewerbliche Motorradschrauber...) teilte man mir mit, dass der Leerlauf am besten bei gut 2% CO statt 4% vorher laufen würde. Ja, vielleicht wenn sie ganz heiß ist, da sie ja beim Einstellen ständig laufen musste. Wenn die BIG aber nicht so heiß wird, dann stimmt das alles scheinbar nicht mehr. Mir kommt sie viel zu mager vor. Habe jetzt das Problem, das zwar der Leerlauf etwas besser ist (hatte ja noch eine Falschluftstelle am Lufikasten entdeckt), aber die BIG hängt nicht am Gas, beim Beschleunigen und Gaswegnehmen gibt es Gestotter und Geruckel unter Last ab ca. 3000 Touren. Wie kann es sein, dass bei Gaswegnahme immer noch einzelne Gasstöße erfolgen und mein Mopped wie'n Kaninchen über die Straße hoppelt?. Mit Choke ist es etwas besser, aber immer noch nicht gut. Das würde zumindest auf eine zu magere Einstellung hinweisen. Hab ja nun wirklich alles Mögliche versucht. Hier nochmal die Zusammenfassung:
- Lichtmaschine neu vor 3 Jahren (S. Hessler)
- Vergaser neu bestückt von S. Hessler, auch Gehäuse einwandfrei
- mit Bremsenreiniger auf Falschluft geprüft. alles dicht
- Choke rückt zuverlässig ein, Gaszüge i.O.
- Benzinfluss geprüft - alles ok
- LLG eingestellt - angeblich gut 2%CO ok?
- Unterdruckschlauch neu
- neue Zündkerzen, beide mit gutem Funken
- Benzinpumpe i.O., gecheckt wie empfohlen
- Lufi neu mit Gummischnorchel, dichtet auch ab
- Lufikasten auch dicht, keine Löcher
- der Produro sitzt bis auf eine kleine Stelle, wo's etwas durchpfeift gut. Auspuff sonst dicht. War vorher auch nicht anders, als die BIG noch vernünftig gelaufen ist.

Die rechte Kerze sieht magerer aus als die linke. Ist mir völlig ein Rätsel. Ich weiß echt nicht weiter. Im Prinzip ist in den neuen Vergasern das gleiche drin wie in den alten, bloß alles eben neu. Eigentlich müsste die Kiste vor Dankbarkeit nur so schnurren... tut sie aber nicht. Klar, Ich könnte den Vergaser nochmals zu Hessler schicken, darauf hoffen, dass die mir einen Bärenscheiss zusammengeschraubt haben, den sie dann korrigiert wieder zurückschicken. Einbauen und alles wäre gut. Aber was, wenn der Vergaser nach deren Meinung in Ordnung ist? Dann bin ich genau so schlau wie vorher. Habe auch schon an verkehrte Steuerzeiten gedacht, Kettenspanner im A. usw. Aber warum sollte ausgerechnet jetzt, wo die BIG mit einem neuen Vergaser bestückt ist, dermaßen die Grätsche machen? By the way, starten tut sie super...!
Nun fahr ich erstmal in Urlaub - die gesündere Alternative - mit Fahrrad. "Never change a running System" :nono: Den Spruch häng ich mir jetzt übers Bett!! Tschüss und habt Spasss auf euren Landstraßen.
Gruß Kristian.
Zuletzt geändert von Krissi am 16.07.2023, 19:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von Mopedfahrer »

Beim rechten vergaser ist die plombe ja raus,wenn er beim hessler war.
Du sagst ne fachwerkstatt hätte ihn eingestellt. Vielleicht isse zu weit drinn.sollte zumindest in Grundeinstellung sein.
Rein ist mager,raus wirds fetter.nur mal ne idee. :gps:
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von Krissi »

Was meinst du mit Plombe? Für die beiden Vergaser gibt es doch nur eine Einstellschraube für Leerlauf (ein güldenes Teil) unter dem linken Vergaser. An der Stelle am zweiten Vergaser ist wohl ein Verschluss drin. Meinst du das mit Plombe?
Und warum sollte das der Hessler aufmachen?
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von Mopedfahrer »

Wenn er vergaser überholt kommt alles raus.und die schraube ist innen.nix verlängert wie links.so wars bei mir auch.
Hatte auch mal zum einstellen das Moped weggegeben.der hat an beiden Schrauben rumgedreht.
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von Lackmichel »

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Gestern stand ich vorm Abgrund..., heute bin ich ein Schritt weiter...

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Krissi
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von Krissi »

Also jetzt nochmals der Klarheit halber ne Frage: Muss die Gemischregulierung an beiden Schrauben vorgenommen werden oder nur an der langen geriffelten Schraube unter dem linken Gaser? Dann wäre es doch sinnvoll, wenn beide Schrauben lang wären. So siehts doch aus, als ob nur die linke Schraube eingestellt werden muss. Bin jetzt echt verwirrt :(
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von rumblejunkie »

Rechts einfach Grundeinstellung einstellen und lassen. Links nur justieren. Als einstellen bis es passt. :)
Nachdem ich Google und die Boardsuche erfolgreich ignoriert habe,
erstelle ich zwei bis fünf neue Themen in den falschen Unterforen,
mit kreativen Titeln und undeutlichem Text, unter dem sich jeder etwas anderes vorstellt.
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Re: Nach der Vergaserrevision...

Beitrag von Krissi »

Moin allerseits! Nachdem ich nun beide CO Schrauben in der Grundeinstellung habe (1,5 Umdrehungen raus), läuft die Maschine im Standgas und in tieferen Drehzahlen gut. Fahr ich sie richtig warm und beschleunige, sowie beschleunige aus tieferen Drehzahlen, so ruckelt sie wieder als ob sie nicht richtig Sprit bekommt. Könnte das jetzt an der Feinjustierung an der linken langen CO Einstellschraube liegen?
Bis zu welcher Drehzahl wirkt sich denn die CO Einstellschraube überhaupt aus? Das Ding heißt ja schließlich auch Leerlaufgemischschraube.
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