Absolut ENDGEIL!

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Dickschiffkapitän
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Beitrag von Dickschiffkapitän »

Und immer dran denken den benzinhahn zu öffnen.

Axel...hill geclimbt mit geschlossenem hahn.:(
Knarf
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Beitrag von Knarf »

Ähhm - jaja die harten Jungs... :blink:

Oompa Looompa

Grüße
Stephan (musste beim Zivi nicht singen und tanzen)
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XLandi
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Beitrag von XLandi »

DR-Big wünscht vollen Erfolg !!!


Paris-Dakar-Jubiläumsfahrt
Mit der XT 500 auf große Fahrt

Fast auf den Tag genau ist sie nun 30 Jahre her, die erste Rallye Paris-Dakar. Am 26. Dezember 1978 startete erstmalig die inzwischen berühmteste Wüstenrallye der Welt. Die Motorradwertung gewann damals Cyril Neveu auf einer Yamaha XT 500, was nun eine Truppe von XT-Verrückten zu einer Jubiläumsfahrt veranlasst.

Zwölf Anhänger des grobstolligen Kultobjekts von Yamaha werden sich am 26. Dezember dieses Jahres unter dem Eiffelturm treffen um die Rallye-Strecke von vor drei Jahrzehnten nachzufahren. Am 14. Januar endet die Reise beim Salzsee Lac Rose bei Dakar. Voraussetzung für die Teilnahme: Alle Teilnehmer fahren auf einer XT 500.

Anders als bei der Original-Rallye, geht es den Enduristen nicht um ehrgeizigen Konkurrenzkampf, sondern die Gemeinschaft. Gegenseitige Hilfe, zusammen losfahren, zusammen ankommen – das sind die Werte, die über knapp 6500 Kilometer gelten. Pikant: Die XT-Treiber schlafen in Zelten und verzichten auf ein Begleitfahrzeug.

Die Teilnehmerliste ist bereits voll, doch soll es auch die Möglichkeit geben, von zu Hause aus mitzufiebern. Unter http://www.xt-500.de" target="_blank findet sich ein Link, um den aktuellen Reisefortschritt der Jubiläums-Biker verfolgen zu können.
http://www.motorradonline.de/news/paris ... 328264.htm" target="_blank<br><br>Post geändert von: XLandi, am: 17/12/2008 16:52
[color=#0000FF]...lass knacken...[/color]
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XLandi
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Beitrag von XLandi »

Dakar: Christina Meier startet als einzige deutsche Motorradfahrerin

auto-reporter.net - 31. Dezember 2008. Seit 2003 nimmt Christina Meier regelmäßig als Amateurin an Endurowettbewerben teil. Nun soll sich mit einem Jahr Verspätung ihr großer Traum erfüllen: Die 36-jährige Finanzbeamtin aus Hamburg startet als einzige deutsche Motorradfahrerin bei der Rallye Dakar (3. - 18. Januar 2009). Neben ihr sind lediglich zwei weitere Frauen mit Motorrädern gemeldet.

Der Traum der Hamburger Motorsportamateurin sollte eigentlich schon am 4. Januar 2008 Realität werden: Doch wegen Terrorwarnungen war das legendäre Wüsten-Rennen einen Tag vor dem Start angesagt worden. Der darauf hin für 2009 erfolgte Wechsel von Afrika nach Südamerika neue Anforderungen an Mensch und Maschine. Die von Yamaha Deutschland zur Verfügung gestellte 50 PS starke WR 450 F hat Christina Meier noch einmal in wesentlichen Punkten umgebaut und für den Einsatz in dünner Höhenluft präpariert.

War für Afrika noch ein 26-Liter-Tank vorgesehen, so verteilen sich nun 32 Liter auf vier Tanks, die den Schwerpunkt der Maschine weiter nach unten bringen. Das Fahrwerk wurde ebenfalls für das Anden-Abenteuer überarbeitet. Die Umbauten haben noch einmal mehr als den Neuwert der Maschine gekostet. Vor allem auf den zu erwartenden Bergpassagen soll sich das bezahlt machen. Eine Etappe wird die Teilnehmer an einem Tag von 291 Metern über dem Meeresspiegel auf einen 4700 Meter hohen Pass und wieder zurück auf 1500 Meter führen.

Mit einem Sauerstoffionisator in der Wohnung und einem speziellen Ausdauertraining hat die 36-jährige Privatfahrerin ihren Körper auf die körperlichen Strapazen vorbereitet. Rund drei Viertel des Rennens, so vermutet Christina Meier, wird sie nicht sitzend, sondern stehend auf ihrer Yamaha verbringen.

Die Hamburgerin geht die extreme Herausforderung als Ein-Frau-Unternehmen an. Zwar fährt sie für das Motorsportteam ihres Hauptförderers „Hamburger Software“, doch um die Wartung ihres Motorrades muss sie sich selbst kümmern. Dafür hat sie sich in ein portugiesisches Serviceteam eingekauft. Das macht neben der Startgebühr und dem Motorradumbau einen großen Teil des Geldes aus, das die 36-Jährige aufbringen musste. Sponsoren fand Christina Meier zwar für Material, wie zum Beispiel einen kompletten Ersatzmotor, doch finanzielle Unterstützung von Firmen blieb die Ausnahme. Mehrere zehntausend eigener und von der Familie geliehener Euros stecken deshalb in dem Vorhaben. Ankommen ist daher das oberste Ziel. Die Jagd nach der Zeit und dem Tabellenplatz will die 36-Jährige den Profis überlassen. „Ich will am Ende mit einem strahlenden Gesicht in Buenos Aires über die Ziellinie zu fahren“, sagt die Hamburgerin mit der Startnummer 100 erwartungsfroh. (ar/jri)

Von Jens Riedel
http://www.auto-reporter.net/artikel.las?artikel=28656" target="_blank
[color=#0000FF]...lass knacken...[/color]
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Fachinger
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Beitrag von Fachinger »

Moin!
hier mal was für alle,die mitreden wollen!
(geklaut beim Freebiker-Forum)

Einiges aus der Bikersprache Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen
Abflug - Sturz.
ablegen - stürzen, auch "geordnet ablegen", wenn der Kampf um die Aufrechte verloren geht
abspulen (Kilometer abspulen) - eine Strecke zurücklegen.
absteigen - Sturz (Euphemismus) Wird verwendet, um zu demonstrieren, dass man selbst in kritischen Lagen alles unter Kontrolle hat und nicht von außen beeinflusst wird.
abtanken - Toiletten aufsuchen zur Verrichtung einer Notdurft.
abwürgen - (1) Einen Motor durch Überlastung zum Stillstand bringen.
Achseltrockner - Chopper mit Ape Hanger
Achtler - liebevoll für 125cm³-Maschine (ein Achtel Liter Hubraum)
Affenschaukel - s. Ape Hanger
Affentwin - Honda Africa Twin 650
Alpenreiter - BMW-Fahrer
Alpenschlegel - KTM-Einzylindermotorrad
Alteisen (aus Milwaukee) - Harley-Davidson
Altherrentour - Gruppenausfahrt erfahrener Biker mit flotterer Gangart (Gegenteil von Blümchenpflücker)
andrücken - motiviert Gas geben, um die Durchschnittsgeschwindigkeit zu steigern
angasen - den Gasgriff als Heizgriff benutzen
Angstkante - siehe Angstrand
Angstnippel - an den Enden der Fahrerfußrasten angebrachte, zur Fahrbahn hin gerichtete Stifte, die bei zunehmender Schräglage deutlich vor dem kritischen Bereich (Schräglagenfreiheit, Haftgrenze) aufsetzen, um Fahrer oder Fahrerin durch Geräusch und Bewegung frühzeitig zu warnen. Können bedenkenlos oder gewissenlos abgeschraubt werden, je nach Weltanschauung. Der gefühlvolle Planschliff im Fahrtbetrieb ist für akribisch-geduldige Charaktere ebenfalls denkbar.
Angstrand - (Angststreifen, Angstschwarte, Vernunftstreifen) Der am Motorradreifen sichtbare Beweis zauderhaften Fahrstil, ein mehr oder minder breiter Rand nicht angefahrenen Profils am Hinterreifen, auf dessen Feststellung gemeinhin mit einem gemurmelten „geringe Schräglagenfreiheit“ begegnet wird. Alternativ auch als Nebeneffekt lebensverlängernden Fahrstils propagiert (Schräglagenreserve), was im Extrem betrieben zum Bahnplatten führt.
ankern, den Anker werfen - hart bremsen. „...da hat er noch in letzter Sekunde den Anker geworfen...“.
ansniffen - Das Heranfahren an eine Reihe anderer Fahrzeuge vor einer Kurve (primär Motorräder - Autos und andere Verkehrshindernisse sollte man davor schon überholt haben!).
Anti-Dive-System - Aus dem englischen: Anti-Tauch-Vorrichtung; soll das starke Eintauchen der Telegabel beim Bremsen verhindern, funktioniert aber genauso wenig wie das von dem Amsterdamer Joop de Dijver erfundene Dijve-System, dass das Versinken von in die Gracht gefallenen Fahrrädern verhindern soll.
Anlasser am Daumen - Bezeichnung für Motorradbesitzer, die ihre Maschine mit dem Daumen (E-Starter) starten statt mit einem Kickstarter (abschätzig)
Ape Hanger - Affenschaukel, Lenker mit sehr hohen Enden (Tief sitzen, weit greifen oder Nie wieder Achselschweiß) auch: 8x4-Lenker
Applauskurve - fahrerisch anspruchsvolle Kurve auf einer anerkannten öffentlichen Heizstrecke. An Wochenenden versammeln sich dort Zuschauer, um besonders gelungene Durchfahrten oder auch Abflüge(in der Regel Kaltverformung des Krads) zu beklatschen.
Aquarium - Integralhelm
Arschheizung - s. Seatpipe
Asphaltfräse - extrem schmale Reifen ("Straßenflex")
aufduttln - beabsichtigtes (zum Zwecke des Duttl-Anschleifens) oder unbeabsichtigtes (Lowsider) Aufsetzen der Boxerzylinder einer BMW am Asphalt
aufschippen - ordentlich am Gas drehen.
aufschnupfen - vorausfahrende Konvois „als Line zu sich nehmen“, also überholen
aufzünden - auf der Rennstrecke fahren
ausdrehen - erst dann in den nächsten Gang schalten, wenn der Motor seine Höchstdrehzahl erreicht hat
ausreiten - s. Hanging Off, auch normale Ausfahrt auf der Hausstrecke
auswringen - ausdrehen bis in den roten Bereich
Autofahrer - natürlicher Feind des Motorradfahrers. Autofahrer versuchen ihre Beute vornehmlich durch falsches Abbiegen und Schneiden zu erlegen, was nur bei kleinen Krads und sehr bequemen Kradfahrern funktioniert. Motorradfahrer revanchieren sich durch Rechtsüberholen und Fingerzeigen.

B [Bearbeiten]
Backenbremse - Einzige Möglichkeit der Verzögerung für einen gestürzten Motorradfahrer, der eine Kurve zu schnell angegangen ist.
Backflip - 360° Salto rückwärts beim Freestyle Motocross
Backfiring - brabbelndes Geräusch aus dem Triumph Sprint Endtopf, wenn der Motor sich im Schiebebetrieb befindet
Bahnfahren - bei vielen Tourenfahrern streng verpönte Fortbewegung auf der Bundesautobahn
Bahnplatten - durch kurvenparkende Fahrweise unterstützte, letztlich jedoch durch exzessiven Autobahnbetrieb hervorgerufene reifenmittige Profilminimierung
Bakterie - Batterie
ballern - rücksichtsloses und rasantes Fahren
Bandit - oft gefahrenes Suzuki-Modell (GSF 1200), das häufig vergeblich zum Streetfighter umgebaut wird. Gibt es als Kult, Pop (600/1200), Neo (650/1200) und Evo (650/1250).
Begrenzer - Drehzahlbegrenzer, Vorrichtung, die verhindert, dass der Motor höher als eine bestimmte Drehzahl dreht. „In den Begrenzer rennen“: den Motor so hoch drehen, dass er vom Begrenzer abgeregelt wird.
Beiwagen - Dem Anhänger verwandtes, einrädriges Vehikel, das seitlich am Motorrad befestigt wird, die Transportleistung um 100 Prozent verbessert, seine Fahreigenschaften aber um 150 Prozent verschlechtert, es sei denn der Gespannfahrer beherrscht dasselbige. Von den meisten Solofahren belächelt. ((Anmerkung eines Gespannfahrers: Gespannfahrer belächeln allerdings auch Solofahrer; Fahren auf `nem Solo-Mopped ist relativ Kindergeburtstags-mässig gegen das Kraft raubende Gespann-Fahren.)
Benzin reden - Gespräche, Diskussionen übers Motorrad, Heldenberichte am Lagerfeuer
Bergwandern, sportliches - Rennmäßiges Abrasen von Alpenpässen unter Zuhilfenahme eines Motorrades
Betonmischer - ursprünglich der Spitzname der Moto Guzzi-Falcone 500 cm³, heute für alle Guzzi-Modelle. Der liegende Einzylindermotor der frühen Guzzis wurde der Legende nach in der Nachkriegszeit aus einem Betonmischmaschinenantrieb entwickelt.
BIG - auch „die Big“ oder Dr. (sprich 'Doktor') Big, liebevolle Bezeichnung für die Einzylinder-Enduros DR750 und DR800 von Suzuki
Biker - (1) Fahrradfahrer. (2) (auch Rocker) Ein meist bierbaeuchiger Tschopperfahrer mit Kutte, der in einem MC [Motorradclub] Mitglied ist und sich mit Gleichgesinnten auf Bikertreffen trifft. "Normalos, Moechtegern-Motorradfahrer und Eisdielenposer", die sich beispielweise ein Sportmotorrad kaufen, ohne es jemals artgerecht zu bewegen und durch ihren breiten Angstrand leicht zu erkennen sind, bezeichnen sich haeufig ebenfalls als Biker. Echte[tm] Motorradfahrer, für die das Fahren eines Motorrades mehr ist als blosse Fortbewegung, Posen oder Kontaktsuche zu Gleichgesinnten, meiden den negativ besetzten Begriff des Bikers und ziehen die Bezeichnung "Kradist" vor.
Bikini-Verkleidung - Verkleidung eines Motorrades, die im Gegensatz zur Vollverkleidung nicht die ganze Maschine, sondern zur Verbesserung der Optik nur die hässlichsten Teile der Motorrades abdeckt. Bei Frauen sollen Bikinis genau das Gegenteil tun.
Blade - Bezeichnung für eine Honda CBR Fireblade
Blase - Tank
blasen - intensiv fahren, z.&#8201;B. „Morgen blasen wir zum Gardasee.“
Blümchenpflücker - (auch: Landschaftsgucker) abschätzig für genussvolles Touren in Verbindung mit Tourismus.
Bock - liebevolle Bezeichnung für das Motorrad
Bodenprobe - Sturz. „Eine Bodenprobe nehmen“ = stürzen
Bodenübung - Auswirkung des Sturzes
Bolle - Honda Kurzname für eine CB 900 F/F2 Bol d´Or (auch liebevoll Boldi oder Bolli genannt, mitunter zählen auch die CB 750 F (dohc) dazu, die sogenannten Baby-Boldor)
bollern - Fahren mit einer Ducati, wegen des bollernden Auspuffklangs
Bonnie -Triumph Bonneville
Bonsai-Harley - liebevoll für japanische (möchtegern-) Chopper, wie z.B. Daelim 125er oder Yamahas kleine Virago-Modelle
Boosten - Mäxchen-Fahrer bezeichnen das Bewegen ihres Heizeisens (Yamaha VMX1200 V-max) so. Der Name kommt vom V-Boost-System, einer per Servomotor gesteuerten Klappe zwischen je zwei Vergasern, die ab einer gewissen Drehzahl öffnet.
Boot - Beiwagen an Gespannen
Bordwerkzeug - Werkzeug, um Wand-Borde zu montieren. Da Motorradfahrer solche Werkzeuge selten brauchen, halten die meisten Motorrad-Hersteller Bordwerkzeuge für überflüssig.
Braincap - „Gehirnabdeckung“, Halbschalenhelm ohne Wangen- und Kinnschutz
Bratpfannen - runde Schweineohren
bratzen - sich bratzen = sich ablegen, in Norddeutschland auch für "fahren" (durch die Gegend bratzen)
Bremsscheibe - Schutzscheibe, die stechende und beißende Insekten wie Bremsen, Bienen und Wespen vom Fahrer fernhalten soll.
Bremsschlitten - Bezeichnung für Sozia als Entschuldigung für nicht erreichen der Tagesform
brennen, lassen - siehe Burn-Out
Brenner - Rennmotorrad
Brennplatte - eine speziell für Burn-Outs hergerichteter Platz aus Beton, Holz oder Asphalt
Brot-und-Butter-Motorrad - ein einfaches, praktisches und günstiges Alltagsmotorrad
Brotdose, Brotkasten - (1)Quaderförmiger Auspuffendtopf der MZ Country 500, Baghira und Black Panther; (2) Luftfilterkasten älterer Buell-Modelle
Brother - Mitglied in einem Motorradclub
Bruchstrichfahrer - Fahrer von Motorrädern mit Saisonkennzeichen, da die Anordnung der Zulassungsmonate an einen Bruch erinnert
Brückenstein - Japans Antwort auf Metzelers Elefant: Bridgestone
Brülltüte (auch Krawalltüte) - eine im Allgemeinen nachträglich zum Sound-Upgrade nachgerüstete Auspuffanlage, die nicht vom TÜV eingetragen wird, sondern Probleme mit der Rennleitung herbeiführt.
BSE - Bleischwere Enduro; Motorrad, das nach Enduro aussieht, jedoch für manche zu schwer scheint, um wie eine Enduro bewegt zu werden.
Bückeisen - Sportmaschine (wg. der sportlich gebückten Haltung der Fahrers)
Bulle - Liebevoll gemeinter Ausdruck für Polizist. Leitet sich aus der Tatsache ab, dass Polizisten Motorradfahrern gegenüber meist in Herden auftreten und viele von ihnen auf ein Motorrad wie auf ein rotes Tuch reagieren.
Bürgerkäfig - Personenkraftwagen (auch: Dose) die Wortschöpfung wird dem österr. Motorradmagazin Reitwagen zugeschrieben
Burn out [börnaut] - ‘Burning out’ beschreibt das Durchdrehen des Hinterrades bei stehendem Motorrad, wodurch sich der Hinterreifen in Rauch und einen schwarzen Strich auf der Straße umwandeln lässt. Siehe auch: Kreis ziehen.
Busa - Suzuki GSX1300R Hayabusa

C [Bearbeiten]
Cali - Moto Guzzi California
Campingklo - Motorroller
Chapter, Charter - lokale Sektion eines überregionalen Motorradclubs
Charakter - Summe der werksseitigen und im Laufe der Zeit erworbenen Mängel eines Motorrads. Ein Motorrad, das z. B. schlecht anspringt, klappert, ölt, ein grottenschlechtes Fahrwerk und lebensgefährlich unwirksame Bremsen hat, hat sehr viel Charakter. Wird i. d. R. nur vom Besitzer so gebraucht, alle anderen sagen „Schrottschüssel“.
Chopper [tschoppa, süddt.: dschobbr] - im ursprünglichem Sinne ein Motorrad, bei dem alles unnötige abgebaut wurde (vom englischen to chop) – heutzutage eine Motorradform mit langer Gabel und niedriger Sitzposition (aber teilweise auch mit allem unnötigen Schnickschnack beladen).
Christbaum - Scherzhaft für Honda Gold Wing wegen oft umfangreicher Zusatzbeleuchtung
Caffeeracer [coffireiser] - Nostalgisch aufgemachte Rennmotorräder, die für wirklich schnelles Fahren weniger geeignet sind als für das Fahren von einer Eisdiele zur nächsten, nicht zu verwechseln mit Cafe Racer.
Colours - „backpatch“ Farben bzw. Klub-Emblem von MC-Mitgliedern. Ratsam, sich mit solchen Leuten nicht anzulegen oder gar ihre Farben zu beleidigen.
Crosser - leichtes Geländemotorrad ohne Straßenzulassung. Meist Einzylinder zwischen 125 und 650 cm³. Merke: Vollcrosser gibt es nicht!
Cruiser - Eine in den 1990er Jahren aus den Softchoppern entstandene Motorradgattung (Harleyoide) in nostalgisierendem Design zum behäbigen Dahinblubbern (nicht zwangsläufig langsam).
Custom Bike [seltener auch Cuztom - engl. to customize: anpassen] - Individuell verändertes oder völlig eigen konstruiertes / zusammengebautes Motorrad.

D [Bearbeiten]
Damenknöpfchen - Abfällige Bezeichnung des E-Starterknopfes. Bevorzugt benutzt von der Kickstarterfraktion.
Damenständer - Abfällige Bezeichnung des Seitenständers, bevorzugt von weniger kräftigen/geschickten Personen.
Dampfkesselverein - Andere Bezeichnung für TÜV. Gerne verwendet von Alteisentreibern
Deckl - Führerschein in Österreich, kommt von Pappe, die im süddeutschen und österreichischem Sprachgebrauch auch als Pappe(n)deckl (oder deggl [je nach Dialektfärbung]) bezeichnet wird.
Desmo-Twin - V2-Motor von Ducati mit desmodromischer Ventilsteuerung, auch Motorräder mit einem solchen Motor
Dickmilchvergaser - hubraumstarke Einzylinder-Motorräder
Dicke - Suzuki GSX 1400 - liebevoll von der Fahrer-Gemeinde benannter Sporttourer
Dickschiff - Weitläufige Bezeichnung für schweres und oder breites Motorrad
Diva - (1) Yamaha XJ Diversion. (2) Charakterisierende Bezeichnung für alle italienischen Motorräder (außer Moto Guzzi): Elegant, aber zickig und teuer.
Dixi Klo - BMW C1 Roller (u.a. futuristisch aussehende Roller), siehe auch Dixi-Klo.
Domi, Domina - Kurzbezeichnung für Honda NX650 Dominator
Donut [dounat] - neudeutsch, s. Kreis ziehen
Dose - Auto
Dosenbahn auch BAB, oder Bundesautobahn. Straßen, auf denen man allenfalls Biker, seltenst aber Motorradfahrer trifft.
Dosenkrad - Honda Gold Wing oder ähnliches
Dosentreiber - Autofahrer
Dragster - Auf kurzzeit Höchstleistung getunte Motorräder siehe Super Street Bike
DR Big - gesprochen „Doktor Big“, s. BIG
Drehorgel - Motorrad, das seine volle Leistung erst bei sehr hohen Drehzahlen hat
Drei, die großen - Die drei führenden Handelsketten für Motorradzubehör, -kleidung, Helme etc.: Polo, Louis, Hein Gericke, auch scherzhaft: Prolo, Louise und Hein Gerippe
Dreiviertel GIXXER - die 750 ccm-Ausführung aus der GIXXER-Reihe von Suzuki. (In Österreich: "Simahoibagixn" )
Drei-Zimmer-Küche-Bad - Honda Gold Wing mit Beiwagen. (In Österreich: "Zimmer-Kuchl-Kabinett")
drücken - das Motorrad für die Kurve in Schräglage bringen, dabei jedoch den Oberkörper in der Senkrechten belassen. Wird bei plötzlichen Ausweichmanövern, schnellem Slalom und besonders in Linkskurven enger Bergsträsschen zur Lebensverlängerung eingesetzt. Gegensatz: legen
Dschobberle - kleine Chopper (125er)
Duc - Ducati
durchladen - beim starken Beschleunigen, z. B. aus einer engen Kurve heraus, schnell (kupplungsfrei) vom ersten oder zweiten bis in den höchsten Gang schalten.
durchsteppen - durchladen, aber mit umgekehrtem Schaltschema (erster Gang ist oben, hochgeschaltet wird durch Heruntertreten des Schalthebels)
Dutt(e)l - Zylinder(kopf) eines BMW Motorrades.
Duttlbär - BMW-Motorrad mit Boxermotor (nicht zwangsläufig abschätzig gemeint).
Dunstkiepe - Umgangssprachlich für Motorradhelm

E [Bearbeiten]
1% er - jemand der kompromisslos nach dem Kodex der Rockerszene lebt
Else - liebevoller Beiname der Suzuki LS 650 Savage
Eierfeile - extrem unbequemes sportliches Motorrad
Eierschaukler - gemeiner Chopperfahrer (wie etwa Honda VT 750 C Shadow und Konsorten)
Einbauküche - gemeinhin abschätzig für Honda Gold Wing (besonders beliebt ist in diesem Zusammenhang die Frage nach der Einbaulage der Mikrowelle („oben liegende Mikrowelle?“) - ein besonders gelungenes Wortspiel, das in genialistischem Gedankenbogen Einbauküche und Nockenwelle vereint
einfangen - das Motorrad vor einer Kurve wieder auf eine überlebenskompatible Geschwindigkeit abbremsen
einnieten - stark beschleunigen / Gas geben
einsommern - tut der begeisterte Motorradfahrer sein Auto spätestens Anfang März (Gegenteil: aussommern - frühestens Anfang November)
Eintopf - liebevoll für Einzylinder
Einbaum - vom Reitwagen kreierte Bezeichnung für einen Einzylinder
Eisen - Motorrad. Wird meist zusammengesetzt für einen bestimmten Motorradtyp benutzt: Heizeisen, Flacheisen, Alteisen.
Eisenarsch (amerikanisch „iron butt“) - bekennender Langstreckenfahrer
Eisenhaufen - gemeinhin abschätzig für Harley-Davidsons bzw. Harleyoide
Eisenhaufentreiber - Fahrer einer Suzuki Katana 1100
EisenSchwein - (1) Motorräder der MZ ES-Baureihe. (2) Yamaha XS 1100. (3) Allg.: Ausdruck der Hassliebe für alle alten Modelle (PKW oder Krad).
Eiserne Jungfrau - liebevoll für die Virago-Modelle von Yamaha (lat. virago = eine männlich wirkende Jungfrau, auch eine Heldenjungfrau)
Elefant - siehe Grüner Elefant, auch Bezeichnung für eine Cagiva-Modellbaureihe
Elefantentreffen - alljährlich stattfindendes winterliches Motorradtreffen im Bayerischen Wald und am Nürburgring, zur kältesten Jahreszeit und mit allem, was dazugehört (dickes Fell halt). Geht auf das ursprüngliche (Marken-)Treffen der Zündapp KS 601 - Fahrer zurück, welches beweisen sollte, dass diese Fahrer und auch die liebevoll "Grüner Elefant" genannte KS 601 besonders "Wetterfest" sind.
Emme - MZ-Motorräder. Treffen sich alljährlich zum Emmenrausch an den Werkshallen von MZ in Zschopau.
Endtopf - Endschalldämpfer
Enduro - Geländemotorrad
Ennie - Kosename für Royal Enfield
Ente - Kosename für Honda NTV 650; (auch: "eNTe")
Entenschnabel - Langgezogener, hoch angebrachter Bugspoiler / Kotflügel an Schnabeltieren
entjungfern - mit Motor o. a. Metallteilen wegen extremer Schräglage über den Asphalt schleifen
Erdferkel - Geländemotorrad, z.B. Enduro
Erdung - unfreiwilliger Abstieg im Fahrtbetrieb
Esse - Endschalldämpfer
Essen auf Rädern - Reiseenduro mit Alukoffer & Topcase
Etze - (auch "Ätze") Kosename der MZ ETZ
Euter - die Zylinder des Boxermotors der Gummikuh
Expressmaut - (auch Expressgebühr) Nicht örtlich gebundene Gebühr, die durch die Rennleitung bei Unterschreitung der Mindestfahrzeit für eine gegebene Wegstrecke erhoben werden kann. Der Berechnungssatz ist länderspezifisch und dynamisch. Die Gebühr kann mehrfach fällig werden.

F [Bearbeiten]
Fahrrad - abwertend für die Honda CBR125R wegen ihrer schmalen Fahrradreifen siehe auch Straßenflex
Fahrstuhleffekt - das Aufstellmoment beim Gasgeben bei alten BMW-Kardanmotorrädern. Das Gaswegnehmen vor engen Kurven ist für ungeübte BMW-Fahrer lebensgefährlich, da die Maschine hinten einsackt und die Zylinder auf der Fahrbahn aufsetzen (Merke: Kurven immer unter Last durchfahren, und wenn sie zu eng werden, hilft nur ein kurzer Gasstoß)
Fahrt, staubfreie - Fahrt bei Regenwetter
Falschtakter - despektierliche Bezeichnung eines Viertaktmotorrades (Zweitaktfahrerjargon)
Familienzelt - Ganzkörperkondom in XXXL
Feierblöd - Hondas CBR 900 RR „Fireblade“
Fellfighter - ein mit (Kunst-)Fell bezogenes Motorrad. Die ursprüngliche Idee geht auf die Miami Zoo Crew aus Florida zurück.
Fighter - s. Streetfighter
Flacheisen - wohl abgeleitet von „flat iron“, für ein relativ schweres, aber dennoch hurtig bewegtes Mopped
flattern - zum Teil gefährliches Wackeln des Motorrad bei schneller Fahrt, hervorgerufen durch ein schlechtes Fahrwerk.
Flat-Twin - BMW-Motorräder mit Boxermotor
Flens - Maßeinheit für gemaßregeltes Verkehrsverhalten; Highscore im Zentralrechner
Flexscheibe - s. Trennscheibe
Fliegender Ziegelstein (von: „Flying Brick“) - BMW K100 RT (wegen des längs liegenden Motorblocks)
Fliwatüüt - BMW C1 Motorroller; nach der Puppentricksendung für Kinder „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“.
Flugzeugträger - große Motorräder wie BMW K 1200 LT oder Honda Gold Wing
Fly Bar - sehr breiter Lenker
Flying Brick - Motorrad der BMW-K-Baureihe („fliegender Ziegel“), wegen des blöckischen liegenden Vierzylindermotors so genannt
Foege Proof (tm) - hundertprozentig originaler Zustand eines historischen Motorrades (z.B. originale, aber neuwertige Bremsbeläge und Reifen)
Försterwende - 180°-Wende (Kurve) auf dem Feld hinlegen bei Sichtung eines Jägers/Försters
Forke - Vorderradgabel des Motorrades
Frankensteins Tochter - Kawasaki Z1000 (Modell aus den 80er Jahren) weil viel Leistung (100PS) und sch... Fahrwerk deshalb oft unberechenbar
Fransendampfer - meist Chopper mit Lederbändchen an Lenker sowie Fahrer und Sozia
Freundliche - Motorradmechaniker, -händler
friemeln - altdeutsch für macgyvern:(zurechtfriemeln) improvisieren, notdürftige Reparatur einer Panne ohne vorhandene Ersatzteile um eine Weiterfahrt zu ermöglichen.
Frisösen-Harley (bzw. „Friseusen-Harley“) - liebevoll für die Yamaha-Modelle Virago 125, 250 und 535 (siehe auch Eiserne Jungfrau)
Fuhre - schwerfälliges, unhandliches Motorrad, sei es ab Werk oder durch hohe Zuladung. „Die Fuhre bockte auf schlechtem Asphalt wie eine Herde Ziegen, das Fahrwerk war dem Soziusbetrieb offensichtlich nicht gewachsen.“. - „Die zwei 320er Bremsscheiben waren ausreichend dimensioniert, um die 350-Kilo-Fuhre vor der nächsten Kurve wieder einzufangen (s. einfangen).“.
Fußgasaffe - abfällig für Autofahrer
Faxl - Krankhaft an einer Ducati hängender Bierbauchbiker
Fluppe - Zigarette

G [Bearbeiten]
Galeriestellung - Wheelie (häufig verwendet vom Reitwagen)
Ganzkörperkondom - einteilige Regenkombi
Gartenhäuschen, fahrendes - vollverkleideter Tourer
Gebückter - etwas abfällige Bezeichnung für Fahrer von Supersportlern/Joghurtbechern/Bückeisen etc.
Gebücktenschreck - Selbstbezeichnung der Supermotofahrer in Bezug auf die Joghurtbecherfraktion
Gelenkbus - Honda Gold Wing mit Anhänger
Geradeausbomber - (der) MZ ES 250
Gisela - Gilera
GIXXER - Suzuki GSX-R und GSX Baureihe
Glitschstone - Namhafter japanischer Reifenhersteller (der Name leitet sich vom norddeutschen Glitschen (Gleiten, Rutschen, Ausrutschen) ab
Goldstaub - Rare, sehr gesuchte und daher meist teure Anbau- oder Ersatzteile für Old- und Youngtimer.
GooF - (die), Bezeichnung der Honda CBR600F
Graue - (die, weibl. Ez.), ein 'grau' importiertes Motorrad
Grauen - (die, männl., Mz., oder, je nach Ansicht, auch das, sächl., Ez.), TÜV, DEKRA etc.
Graukittel - TÜV-Prüfer, vom Technischen Überraschungsverein
Grip - Haftung des Reifens auf dem Untergrund
Grüne Hölle - die Nordschleife des Nürburgrings
Grüner Elephant - Zündapp KS 601.
Grün-Weiße-Partycrew - Polizei
Grün-Weißer-Partybus - Polizeiwagen (insbesondere Mannschaftswagen)
Grüßen - wird immer wieder kontrovers diskutiert, so auch hier (s. Brauchtumpflege).
Guck-Schatz, der - ehemaliger Biker (siehe Biker), der sein geliebtes Motorrad zugunsten von Frau und Kind verkaufen „durfte“ und jetzt sonntags, Kinderwagen schiebend an geparkten Moppeds vorbeispaziert und zu seiner Frau sagt: „Guck Schatz, so eine hatte ich früher auch“.
Güllepumpe - Honda CX 500 nach der Comic-Figur Werner
Gummi geben - betont flotte Fortbewegungsweise, vor allem bei der Beschleunigung
Gummibereiftes Kasperletheater - BMW C1 Roller
Gummikuh - BMW mit 2-Ventil-Boxermotor und altem Fahrwerk ("Fahrstuhleffekt") (z.B. R80/7), wird von unwissenden BMW-Besitzern gut gemeint für alle Modelle übernommen, weshalb sich durch die Kraft des Faktischen der Begriff Kuh oder Q sinnentstellend synonym für BMW-Motorräder einzubürgern beginnt.
Gurke auf Motorrad - Motorradpolizist (wegen der grünen Kombi)
Guzzi mit Hängetitten - Boxer-BMW
Gynäkologenstuhl - Chopper mit weit nach vorn und oben verlegten Fussrasten

H [Bearbeiten]
Hahn - Gasgriff. „Den Hahn spannen“ = heftig gasgeben
Halbschale - historischer Motorradhelm, der nur den oberen Teil des Kopfes durch eine Schale schützt, neuerdings in noch schlechterer Qualität und unter dem trendigen Begriff "braincap" wieder im Handel
Handmixer - eher abfällige Bezeichnung für Mopeds bzw. hubraumschwache Motorräder
Hanger (englisch) - Anwärter auf eine Probemitgliedschaft in Motorradclubs
Hängetitten - querliegende Zylinder von BMW-Boxermotoren im Vergleich zu hochgestellten V-Zylinder von Moto Guzzimodellen.
Hängetittenguzzi (auch mit HTG abgekürzt) - abschätziger Name für BMW-Motorräder mit Boxermotor
Hanging Off - Fahrstil, bei dem durch Körperverlagerung seitlich zum Motorrad der gemeinsame Systemschwerpunkt nach kurveninnen verlagert wird
Harakiri abwertender Begriff für japanische Motorräder
Harleyoide - Im Design an Modelle der Firma Harley-Davidson angelehnte Motorräder, meist japanischer Herkunft (s a. Cruiser, Chopper)
Hayabusageschwür - Eine schmerzhafte Wucherung am Hintern die durch eine ungünstige Sitzhaltung entsteht
Hecklast - nette Bezeichnung für eine Mitfahrerin
Heizen - das Motorrad artgerecht bewegen; von Nichtmotorradfahrern oft als "mit überhöhter Geschwindigkeit" fahren diffamiert
Heizeisen - ein ordentlich flott bewegtes Mopped, wobei relativ wenig PS durch relativ viel Fahrerkönnen meist hinlänglich auszugleichen sind
Heizerfraktion - Gruppe unter den Motorradfahrern, die das schnellere Fahren hobbistisch begleiten
herbrennen (v.t.) - jemanden abhängen, überholen; zeigen, was Fahren bedeutet
hergebrannt werden - abschätzig: abgehängt/ausbeschleunigt werden
Herdplatte - Pseudonym für Honda Fireblade
Highsider - recht spektakulärer Abgang (Sturz) über die hohe Seite des Motorrads, oft mit Überschlag über den Fahrer verbunden, vielmals Folge eines begonnenen, aber durch plötzlich wieder einsetzenden Gripaufbau nicht vollendeten Lowsiders
Highslide - s. Slide
Hinterradbremser - Angsthase
Hobel - siehe Bock
Hog - (1) (amerikanisch: „Sau“) Kosename, den Harleyfahrer in USA ihrem Mopped geben. (2) H.O.G. Abkürzung für Harley Owners Group. Entsprechend H.O.G. Fuzzi: abschätzig für Mitglied der Harleys Owners Group.
Honeckers Rache - siehe Zonenfeile (Ostzweitakter)
Honkawamahaki - etwas verächtliche Zusammenfassung japanischer Motorräder von Fahrern europäischer Marken
Huddel - (Alltags-)Motorrad
Hurra-Tüte - Helm, abgeleitet vom Stahlhelm der Wehrmacht aus dem Ersten Weltkrieg, als man noch mit Hurragebrüll aus den Schützengräben stürmte.
Husky - liebevoll für Husqvarna. Entsprechend Huskytreiber: Husqvarna Fahrer.
Hut - ugs. für Helm

I [Bearbeiten]
Ideallinie - darauf fährt man am besten durch die Kurve, findet aber meist irgendwelchen Schmodder mit dem Vorderrad
Ilse - abfällig für die älteren BMW K-Modelle (K75, K100). Diese Modelle haben ein Motorgeräusch, das an eine vergnügt trällernde Ilse Werner erinnert.
Instrumentenschlecker - Supersportlerfahrer (wegen der gebückten Haltung)
IKEA-Vertreter - wird im allgemeinen ein Honda Gold Wing-Fahrer genannt, da er auf Grund seines Kofferraumvolumens locker den ganzen Hausstand mitführen könnte.

J [Bearbeiten]
Joghurtbecher - Bezeichnung für ein schnelles japanisches vollverkleidetes Motorrad. Hauptsache bunt und aus Plastik.

K [Bearbeiten]
Kabel - Gashahn, -zug. „Am Kabel ziehen“ = Gas geben.
Kackstuhl - Motorroller (die Sitzhaltung ist selbsterklärend), böser Name für Chopper, hier bezieht sich das "Kacke" vermutlich auf die aus tiefer Seele geäusserte äusserste Abneigung gegen alle Harleyoide
Kaffeeröster - (1)Abwertende Bezeichnung für leistungsarme Moppeds (2)gleiches für schlecht klingende Moppeds
Kakerlaki - Kawasaki
Kälbchen - Spitzname für die „kleine Kuh“ von BMW, ursprünglich auf die R45 und R65 bezogen, mittlerweile auch für 650cc- Einzylinder (siehe auch unter „Radl“)
kaltverformen - das Gefährt bei einem Unfall zerstören bzw. beschädigen
Kampflinie - (1) Kurvenfahrstil mit dem Ziel, den Kurvenradius zu vergrößern: Eine Kurve wird außen angefahren, der Scheitelpunkt wird möglichst weit innen, der Kurvenausgang wieder möglichst weit außen gefahren. Lässt keinen Spielraum für Korrekturen. (2) Im Rennsport: Als Vorausfahrender die Fahrlinie so wählen, dass der Gegner am Überholen gehindert wird, bzw. als Überholender den Vorausfahrenden zwingen, den Weg frei zu machen.
Kampfstern Galactica - abfällige Bezeichnung für Extremdickschiffe à la Honda Gold Wing oder BMW K1200LT.
Kanarienvogel - Motorradfahrer, der eher durch bunte, auffällige Schutzkleidung und meist ebenso buntes Motorrad auffällt als durch Fahrkönnen glänzt.
Kantn - in Österreich umgangssprachlich für Motorräder der Marke KTM.
Kapplständer - umgangssprachlich für Polizisten
Karl-Dall-Edition - Name für die BMW R 1150 GS, deren asymmetrische Scheinwerfer an den Blick von Karl Dall denken lassen.
Kati - Kosename für Motorräder der Marke KTM (oder Ducati..)
Kawa - Kawasaki
KaYaHoSu - zusammenfassend für japanische Motorräder. Kunstwort aus den Anfangsbuchstaben der vier großen japanischen Hersteller, KAwasaki, YAmaha, HOnda und SUzuki. Wird (meist) abwertend gebraucht und soll auf die angebliche Gleichförmigkeit und Langweiligkeit japanischer Motorräder hinweisen: „Die <hier beliebiges, nicht-japanisches Motorrad einsetzen> hebt sich wohltuend vom bekannten KaYaHoSu-Einerlei ab.“. Die Reihenfolge der Initialen ist dabei beliebig, „Hoyasuka“, „Yakasuho“, „Yasuhoka“, „Hawasuzi“ etc. meint also dasselbe.
Kellermänner - Lenkerendenblinker der Firma Kellermann, meist im Mini-Format
Kernschrott aus Müllworkie = Harley Davidson.
Kettensäge - zusammenfassende Bezeichnung für Kleinkrafträder mit 50ccm, ohne Geschwindigkeits- und vorgeschriebene Leistungsbeschränkung, die dann durch die Einführung der 80 ccm-Maschinen ab 1980 abgelöst wurden.
KickBack - plötzliches, heftiges Lenkerschlagen, entsteht häufig bei starkem Beschleunigen durch das entlastete Vorderrad. Kann im Extremfall über den gesamten Lenkausschlag reichen und zum Sturz führen.
Killschalter - Notausschalter zur Unterbrechung des Zündstroms
Kiloemme - MZ 1000 S, 1000 SF, 1000 ST, 1000 SFx
Kilogixxer - Suzuki GSX-R 1000
Kiosk - Spitzname für Honda Goldwing
Kirmesbude - Honda Goldwing mit übertriebenem Beleuchtungszubehör
Klacks - Spitzname des legendären Motorradjournalisten Ernst Leverkus
Klappersacki - Kawasaki
Kleinkraftrad - Moped
Klemme - MZ-Motorräder
Klingonenkreuzer - BMW R 1200 ST (wegen des wabenförmigen Scheinwerfers)
Klingonenstiefel - martialisch gestylte Endurostiefel mit Metallschnallen und -protektoren
Klotzmotor - Antriebsaggregat der BMW-K-Reihe
Knallen - siehe Ballern oder auch Schießen
Knieschleiferfraktion - Rennsemmelfahrer
Knieschluss - Anpressen der Knie an den Tank für eine verbesserte Kontrolle des Motorrades
Knubbel-SV oder nur Knubbel - Bezeichnung der Suzuki SV650 von Baujahr 99-02 (auf Grund der geschwungenen rundlichen Verkleidung)
Kochbuch - für Motorradfahrer Haste Mopped, kannste Kochen von Jane Drews aus dem Lappan-Verlag, ISBN: 3-89082-546-X, leider ist das Buch vergriffen und keine Neuauflage in Sicht.
Kochgeräte - wie Herd oder Grill braucht ein Motorradfahrer nicht, auf Auspuff und Krümmer lassen sich die vielfältigsten Speisen zubereiten.
Krachhut - Motorradhelm
Kradler - eigenständig deutsche Kurzform für das wenig durchdachte, gleichwohl ständig bemühte Surrogat des anglisierenden Biker
Krawallkappe - Sturm- oder Eishaube, die unter dem Helm getragen wird
Krawallsacki - Kawasaki
Kreis ziehen - auch Donuts ziehen: das Motorrad mit gezogener Handbremse und durchdrehendem Hinterreifen um das Vorderrad drehen, bei Vollendung des Kreises dann die Handbremse lösen und losfahren (gibt im Idealfall einen wunderschönen Kreis/Donut auf der Straße). Besonders beliebt auf Hochzeiten mit zwei Motorrädern stilisierte Eheringe auf die Straße zu zeichnen. Könner schaffen das sogar mit beiden Füßen auf den Rasten.
Krickerl-Lenker - siehe M-Lenker
Kuchenblech - großes Kennzeichen, insbesondere Saisonkennzeichen
Kuh - siehe Gummikuh
Kuhtreiber - Fahrer eines BMW-Boxermotorrads
Kult - Bezeichnung für die Suzuki Bandit-Modelle bis Bj. 1999 (600er), sowie bis Bj. 2000 (1200er)
Kupferwurm - synonym für schwer auffindbaren Elektrofehler (eigentlich: Kupferfrass)
Kürbis - KTM-Motorrad aufgrund der firmentypischen Farbgebung
kurvenkratzen - schnelles Durchfahren von Kurven mit aufsetzenden Fahrzeugteilen wie Fußrasten oder Zylinderköpfen bei BMW-Boxern (besonders bei Dunkelheit spektakulär, wenn diese Teile aus Alu sind)
Kurvenparker - insbesondere Dschobbr-Piloten geht dieser Ruf voraus, weil er, wie böse Zungen behaupten, er ja nicht hinterhereilen könne
kurvenräubern - schnelles Durchfahren von Kurven auch ohne aufsetzende Fahrzeugteile, besonders bei Serpentinen
Kutte - ärmellose Jeans- oder Lederweste für die Colours
Kuttentaufe - feierliches Aufnahmeritual von Motorrad-Clubs

L [Bearbeiten]
Langnesekombi - Bonbonfarben gestylte Kombi eines Markenherstellers
Lappen - Führerschein
LärmPeter - Derjenige in der Motorradgruppe, der durch den Lärmpegel seines Auspuffs diesen Nickname bekommt
Latsch - Die Reifenaufstandsfläche
Lebensretter - gebogenes und abgewinkeltes Blech, welches die Ölleitung in der Ölwanne einer V-max vor dem Rausrutschen bewahrt. Bietet 100% Sicherheit. Aber ein Motorschaden durch das Rausrutschen der Ölleitung wurde bisher noch nie zu 100% nachgewiesen oder dokumentiert
Lederallergie - ein Motorradtreffen-Syndrom ("Immer wenn ich nachts in den Stiefeln einschlafe, habe ich morgens Kopfweh!")
Lederbiker - Die Inserate von Lederbikern kann man des öfteren in Motorradmagazinen unter der Rubrik „Sonstige Kontakte“ lesen. Dabei sucht der „gemeine Lederbiker“ meist eine Mitfahrgelegenheit bei einem gleichgeschlechtlichen männlichen Pendant, verbunden durch Interessen, die über das Motorradfahren hinausgehen. Der „Lederbiker“ ist auch unter dem Namen „Leder-Horst“, „Ledersozius“, „Gaybiker“ oder „gayler Biker“ bekannt.
ledern - letzter werden
Lederpelle -Motorradklamotten aus Leder
legen - (1) bei der Kurvendurchfahrt den Oberkörper parallel zur Hochachse des Motorrades halten. Der Kopf bleibt jedoch senkrecht. Gegensatz: drücken. (2) = ablegen.
legen, sich - einen Unfall haben
Lehmann - liebevoll für ein LeMans-Modell von Moto Guzzi. (auch: Lehmann-Eins)
Lenkerschlagen - gefährliches Hin- und Herschlagen des Lenkers. Siehe auch Kickback, Tank Slapper
Lenkerschlampe - Navigationssystem
letzte Regenkombi - Leichensack
LiMa - Lichtmaschine, manchmal auch LIchtMAske, Frontverkleidung bei Enduros
Literschüssel - (Einzylinder-)Motorrad mit 1000cm³ Hubraum
Lowsider - Sturz zur Neigungsseite oft durch wegrutschendes Vorderrad. Nicht ganz so spektakulär (das Motorrad rutscht vor dem Fahrer her) wie der Highsider (siehe dort)
L-Twin - Ducati bzw. Ducati-Motor, aufgrund des 90 Grad-Winkels der Zylinder zueinander
LuFi - Luftfilter
Lutschka - Reifen, Pneu usw.

M [Bearbeiten]
Mädchenmopped - kleineres vierzylindriges Krad, z. B. Honda Hornet, Suzuki GSX600F, 600er Bandit, 600er RF oder Yamaha XJ 600. Überwiegend in roter Lackierung.
Männerin - (motorradfahrende) Frau mit etwas ruppigen Umgangsformen.
Mäxxchen - Yamaha VMX1200 V-max
Magermilch-Kompressor - Leistungsschwaches und hubraumkleines Motorrad
M-Lenker - aus der Mode gekommener M-förmiger Sportlenker
maulen, sich - aus übertriebener Ambition oder schlichter Unfähigkeit sich aufs Maul legen
MC - Motorradclub mit straffer Gliederung und eigenem Ehrenkodex
MC Grün-Weiß - (Motorrad-)Polizei
MF - Abkürzung für Motorradfreund.
MFG - Abkürzung für Motorradfahrgemeinschaft
Michelin-Männchen - Motorradfahrer mit übergezogener Regenkombi im Fahrbetrieb
Michelin-Mann foltern - zügiges Angasen eines michelinbereiften Heizeisens, um somit durch große Schräglage den am äußeren Rand des Reifenprofils angebrachten Michelin-Mann abzuwetzen. Besiegen des Angststreifens.
MIG - Men in Green (Polizei)
Möbelwagen - Honda Gold Wing mit Beiwagen, Seitenwagen und allen Koffern
Mobile Strassensperre - lahme Ente
Möhre - Bezeichnung für ein Schrottmotorrad, das aber noch ganz passabel zu fahren ist. Angeblich: Synonym eines weibl. Mitgliedes im VFR-OC-Forum. In jedem Fall fälschlich: Schindmöhre.
MotoMania - bestes Motorradcomic seit Joe Bar
Mopped - Synonym für Motorrad, nur von Fahrern gebraucht. Nicht zu verwechseln mit Moped (Kleinkraftrad). Eine Kurzform, die den standesgemäßen Umgang mit einem Motorrad beschreibt: Man fährt mit dem Motor los, kommt aber per pedes heim.
Motorradfahrer - Motorradbenutzer. Nicht mit dem Biker zu verwechseln.
Mülltonne - abfällig für Harley-Davidson
Müllwauki - abfällig über die Heimat von Harley-Davidson (Milwaukee)
Mütze, knitterfreie - umgangssprachlich für Helm
Murmel - behelmter Fahrerkopf
Mu***iföhn - der meist 50ccm-ige und auf 29,4593829 km/h getunte Roller von pubertierenden Jugendlichen
Mu***igebläse - Roller 100ccm aufwärts

N [Bearbeiten]
90°-Schräglage - Euphemistische Bezeichnung für einen Sturz.
Naked Bike - Werbebezeichnung für ein Serienmotorrad ohne Verkleidung
Nagelkiste - Sozia
Nähmaschine - ursprünglich ein leises vierzylindriges japanisches Alltags-Motorrad. Wird heute für alle leisen Motorräder gebraucht.
Nasenbohrer - Rennstrecken-Neuling
Nasenwärmer - Bezeichnung für jedes motorisierte Zweirad bis 125 cm³, dann Zwiebacksäge.
Navi - (1) Bezeichnung für die Cagiva Navigator. (2) (allg.) Navigationssystem.
Neo - Bezeichnung für die 650er (ab '05) und 1200er (ab '06) Bandit von Suzuki.
Nisse - Bezeichnung für Honda Hornet
Nissentreiber - Hornetfahrer
Nonnenhocker - Bezeichnung für die Simson Schwalbe.
NOS - (1) New Old Stock, original Ersatzteile, die irgendwo im Lager vergessen wurden aber wieder auf dem Markt auftauchen. (2) Lachgas (=Stickoxid, NOx) Einspritzung für Dragster

O [Bearbeiten]
Ochsenaugen - nostalgische Lenkerendenfahrtrichtungsanzeiger
offen - (1) offener Vergaser: zum Zwecke der Leistungssteigerung werden möglichst viele Teile aus dem Ansaugtrakt des Motors entfernt. (2) offener Motor: entdrosselter, nicht leistungsbeschränkter Motor. (3) offener Führerschein: Fahrerlaubnis Klasse A, ohne Leistungsbeschränkung.
Old Lady oder auch Ol' Lady - Freundin, Frau oder auf neudeutsch Lebensabschnittsgefährtin
Omasofa - Honda Goldwing
Organspender - zynische Bezeichnung für Motorradfahrer. Wird meist von denjenigen gebraucht, die zwei Drittel aller Motorradunfälle verursachen: Den Autofahrern. Entsprechend Organspendeausweis: Motorradführerschein.
Ostbock - Motorrad aus dem ehemaligem Ostblock (DDR, Sowjetunion u. a.).

P [Bearbeiten]
Paketfahrer - Biker, der auch im Alltagsbetrieb nicht auf seine großen Krauser-Koffer verzichten möchte
Panzer - Hintere Verkleidung der Simson Schwalbe
Papagei - Motorradfahrer mit grellbunter Lederkombi
Papageienkombi - eine grellbunte Lederkombi
Papageientwin - Spezielle Form der Honda XRV750 Africa Twin Typ RD07, die damals von Honda erstmals mit einer besonders auffällig bunten Lackierung versehen wurde.
Pappe - Führerschein (siehe auch Lappen, österr. Deck(e)l = Pappe)
Patch - kleine Aufnäher mit den Logos von Motorradclubs
Pelle - (1) Reifen (2) von Bikern verwendete (Wegwerf-) Regenkombi (3) Motorradklamotten
Pizzablech - Großes Nummernschild, im Gegensatz zu z.B. den kleinen in Frankreich, besonders auch für Saisonkennzeichen, weil diese mehr Platz als die „normalen“ benötigen
Pizzaharley - liebevoll oder abwertend (situationsbedingt!) für Motorräder der Marke Moto Guzzi
Pizzakoffer - die sehr flache "kastrierte" Topcase-Ausführung der Honda Gold Wing GL1500, mit der kaum jemand herumfährt (vom TÜV serienmäßig für Deutschland verordnet, weil die US-Version "zu hoch" war)
Plakettenkleber - TÜV, Dekra usw.
Plastikbecher - Bezeichnung für ein schnelles japanisches vollverkleidetes Motorrad, analog zu Joghurtbecher
Plastikroller - Allgemeine Bezeichnung für Roller. Ausgenommen Vesparoller älterer Baujahre.
Plastikschaf - Allgemeine Bezeichnung für neumodische Plastik-Automatikroller mit 50ccm.
Plastikschiff - leicht abwertend für Suzuki Burgman-Scooter
Pommesbude Zweitakter wie z.B. Yamaha RD 500. Weil´s so riecht!
Pop - Bezeichnung für die Suzuki Bandit-Modelle ab Bj 2000 (600er) , sowie ab Bj 2001 (1200er).
Popometer - Bezeichnung für das wichtigste Instrument des Motorradfahrers. Das Popometer ermittelt u. a. den Strassenzustand und zeigt dem Fahrer das Erreichen des Grenzbereiches an.
Poser [pousa] - (neudeutsch) abschätzig für jemand der sein (ggf. auch nur vermeintliches) Fahrkönnen in exhibitionistischer Weise an Ampeln und Eisdielen u.a. mit Wheelies, Stoppies, Burnouts zur Schau stellt oder (dies geht nicht wirklich an Eisdielen) mit extremem hanging off die Kurven kratzt, darunter ist auch reines Outfit-Posing mit Langnesekombis oder Fransenjacken zu subsummieren.
Power-Wheelie - ausschließlich durch heftiges Gasgeben ohne zusätzliche Maßnahmen erzeugter Wheelie (s. d.).
Präsi oder Presi - Vorstand eines Motorradclubs
Propeller Fraction - Fahrer von BMW Motorrädern
Prospect oder Probe - Probemitgliedschaft in einem Motorradclub
'Push Up' Boxer - Moto Guzzi. Antwort auf Hängetitten-Guzzi.
Pussy-Pad - (kleiner) Sozia-Platz, meist auf Sportmotorrädern
Pumpe - ugs. (österr./Vlbg.) für Motocross-Mopeds und Enduros

Q [Bearbeiten]
Q - siehe Gummikuh
Q-Tip - Motorradfahrer im für BMW-Motorräder notwendig fortgeschrittenen reiferen Alter
Q-Treiber - BMW-Fahrer. S. Kuh, Gummikuh.
Quertreiber - SuperMoto-Fahrer
Quirl - Gasgriff. „Am Quirl drehen“ = gasgeben.
Quereinsteiger - Neulenker, ohne blassen Schimmer weshalb man 2 Räder hat (Stausteher)
Quitscheentchen - Quad, weil die quitschen, wenn die um die Ecke düsen.

R [Bearbeiten]
Rabattmarkenfahrer - Motorradfahrer mit Saisonkennzeichen
Radl - BMW F 650 GS
Rado - Spinner, Geistiger Kleingärtner - Oder jemand der nur Unruhe stiftet
Rasseln - Ducati Trockenkupplung
Rätsche - s. RengDengDeng
Ratte - abgeleitet von Ratbike [rättbaik]
Rattenschwanz - Spritzschutzverlängerung unter dem Nummerschild bei älteren Enduros. Wurde vom TÜV immer als "fehlend" moniert, da eigentlich jeder dieses häßliche Teil noch im Verkaufsraum abmontiert hat.
Randsteinhummel - Begriff für ein handliches Motorrad
Raumschiff Enterprise - Motorrad mit großen Seitenkoffern und großem Topcase
Reisbrenner - Japanisches Sportmotorrad
Reiskocher - Japanisches Motorrad mit Wasserkühlung
Reisschüssel - Japanisches Motorrad
Reitwagen erstes Motorrad (?) von Gottlieb Daimler, schnellstes Österreichiches Motorradmagazin
RengDengDeng - Zweitakter
Rennhobel - Supersportler
Rennleitung - (Verkehrs-)Polizei
Rennsemmel - ein zu ambitionierter Fortbewegung gehaltenes Joghurtbecherchen
RennTängTäng - Zweitakt-Renmaschine
Rentnerdeichsel - Lenkerumbau eines Sportmotorrades mittels Superbike-Lenker
Rentnersegel - Großes Windschild, bevorzugt bei Harleyoiden zu finden
Retro-Bike - modernes, ab Werk altertümlich aussehendes Motorrad, z.B. Kawasaki W650, Triumph Bonneville, Ducati Sport 1000
Rhönrad - BMW Roller C1
Road Captain - Mitglied eines Motorradclubs, der Fahrtrouten ausarbeitet und den Club bei Ausfahrten führt.
Rocker -siehe Motorradclub
Röcheleisen - Oldtimer
Rolle - an der Rolle reissen, ordentlich aufziehen, auch Leistungsprüfstand
Rollende Begrenzungshütchen - andere Bezeichnung für Kurvenparker
Rollklo - Motorroller
Rotzfrosch - Am Auspuff eines erfahrenen Motorradfahrers schnüffelnder Sandkastenrocker
rubbeln - Durch eine verwellte Bremsscheibe hervorgerufenes Vibrieren des Bremshebels oder -pedals
rumschwuchteln - abfällig für betont gemächliche Fahrweise
Rütteleisen - siehe Alteisen
Rüttelplatte - Yamaha XS650
Russenboxer - Russisches Motorrad (Ural / Dnepr u.a.) mit Boxermotor

S [Bearbeiten]
Sachsen-Harley - Motorrad der Firma MZ
Safetycar - Das bevorzugte Fortbewegungsmittel der "Rennleitung".
Saisonschwuchtel - liebevolle Bezeichnung für Betreiber von Motorrädern mit Saisonkennzeichen. Synonym für Bruchstrichfahrer.
Sandkasten-Rocker - Möchtegern-Mopped-Fahrer im Besitz der FS-Klassen Mofa, M, A1
Schal, gelber - An den Lenker gebunden ein Erkennungszeichen für einen Motorradfahrer, der Hilfe benötigt. Erfunden von Klacks
Satte-Liter-Schüssel - hubraumandächtiger Werner[TM]-Ausdruck für ein ehemals enorm grosses Mopped
Schattenparker - Motorradfahrer (vorwiegend Tourenfahrer), die sich oder ihr Gefährt im Schatten abstellen, um übermäßige Erhitzung von Sitzbank oder Kombi zu verhindern. Ist i. d. R. auch Warmduscher und Tankstellenpinkler (siehe dort)
schießen lassen - Durch Gasgeben bis in den Regelbereich des Drehzahlbegrenzers oder durch Betätigen des Killschalters verursachte Fehlzündungen, die laut knallen und im günstigen Fall eine wunderschöne Stichflamme aus dem Auspuff schießen. Im ungünstigen Fall knallt es woanders, da extrem motorfeindlich.
Schildkröte - Rückenprotektor
Schlappen, Schluffen - (breiter) Reifen
Schmiermaxe - Beifahrer im Seitenwagen eines Renngespanns
Schminkköfferchen - kleines Topcase
Schnabeltier - ursprünglich Suzuki DR 750/800... mittlerweile BMW R 1100 GS, R 1150 GS und R 1200 GS (wegen des langen Gabelspoilers).
Schneepflug - tief angebrachter Motorspoiler
Schnellportrait - (auch Selbstportrait) unter Zuhilfenahme moderne Stationärfotographie gefertigtes, nein, eben grade nicht Standfoto (vgl. auch Flens)
Schnellste Zahnpastatube der Welt - BMW K1
Schnittlauch - (1) Antwort auf die Frage „Was ist außen grün, innen hohl und tritt gebündelt auf?“ (2) Polizei.
Schräglagenbegrenzer - Fußrasten (vgl. Angstnippel), bei BMW Motorrädern mit Boxermotor die Zylinderköpfe, gilt nicht für BMW R 1200 S da schleift man nur noch beim Sturz
Schräglagenfreiheit - der mögliche freie Neigungsraum des Motorrads (bevor irgendwelche Anbauteile in Schräglage aufzusetzen beginnen); wird im Stand in Grad gemessen, verändert sich jedoch im Fahrbetrieb dynamisch durch Ansprechen der Federung bei Bodenunebenheiten. Bei (Renn-)Sportmotorrädern wird die SF nicht durch vorstehende Motorradteile begrenzt - hier gibt die Reifenhaftung (bzw. deren Grenze) die maximale Schräglage vor, grundsätzlich ist die Schräglagenfreiheit jedoch durch nicht angebaute Asfaltteile auf 90 Grad maximiert.
Schrankwand - noch ein Synonym für die Honda Gold Wing
Schraubenhaufen - ein weiteres Synonym für die Honda Gold Wing
Schrauber - Spitzname für einen freien Mechaniker, der nicht an eine Vertragswerkstatt gebunden ist
Schrott aus Milwaukee - abschätziger Name für Harley-Davidson-Motorräder
schrotten -Minderung des Kilopreises eines Motorrades mittels Materialkaltverformung unmittelbar nach einem oder während eines Abflugs
schubertheln Ist die neckische Handbewegung der Schuberthhelmträger zur Betätigung der integrierten Helmsonnenblende vor und nach dunklen Strassenabschnitten (Tunnel, Wälder, Sonnenfinsternisse usw.)
Schüssel - siehe Mopped (vgl. Satte-Liter-Schüssel)
schüsseln - motorradfahren
Schüttelchrom - siehe Alteisen
Schweine-Ofen Fahrer - Harley-Fahrer
Schweineohren - große, unansehnliche, meist serienmäßige Rückspiegel zu beiden Seiten des Lenkers
Seatpipe - Auspuffanlage, die unterm Heck verlegt ist (Ducati 748/996 etc, MV Agusta F4, BMW R1100S, Suzuki GSR 600).
Seech (a seech schieren) - Begriff zum Einladen, eine kleine Motorradtour zu fahren, evtl. auch schnell zu fahren.
Segelstange - breiter Lenker
Sehnentrenner - liebevolle Bezeichnung für Kickstarter
Semmeln,sich - einen Unfall haben
Sergeant at Arms - Mitglied in eines Motorradclubs, der für die innere Ordnung und die Außenwirkung der Mitglieder eines Clubs verantwortlich ist
Shimmy - ein Flattern oder Vibrieren in der Lenkung bei etwa 50 bis 80 km/h, welches durch einen abgefahrenen oder fehlerhaften Vorderreifen ausgelöst wird
Showbike - ein zu Ausstellungszwecken extrem umgebautes Motorrad, immer sehr teuer und zum täglichen Fahren eher ungeeignet
Sibahoiba - (süddt. "Siebeneinhalber") Vergl. Dreiviertel GIXXER
Side Pipe - Auspuff mit seitlichem Auslass
Simme - liebevolle Bezeichnung für Simson-Mokicks
Singende Säge - Yamaha RD350, ursprünglich gebraucht für DKW- Dreizylinder-Rennmaschinen der 50er Jahre, allgemein: hochdrehende Zweitaktmaschine
Single - Einzylindermotor
Sissybar - verchromte Rückenlehne des Soziussitzes
Sitzbrötchen - aus stilistischen Gründen reichlich klein geratenes Soziusplätzchen
Slide - auch HighSlide, (engl. to slide: gleiten, rutschen): Durch starkes Beschleunigen verursachtes, seitliches Auswandern bzw. Ausbrechen des Hinterrades bei Kurvenfahrten. Geschieht dies unbeabsichtigt, folgt meist ein Highsider (Sturz). Kontrolliert eingesetzt, driftet der Fahrer spektakulär mit versetztem Hinterrad durch die Kurve, auf Asphalt unter Zurücklassung eines schwarzen Striches („durchgezogener Slide“). Ursprünglich im Gelände-, Bahn- und SuperMotosport die bevorzugte Kurventechnik, wird der Slide inzwischen auch im Straßenrennsport von einigen Fahren eingesetzt.
Softchopper - Serienmotorrad aus japanischer Produktion, ein Harleyoid
Spaßbremse - sehr langsam fahrendes Gruppenmitglied
Sportchopper - Suzuki SV-Reihe, 650er oder 1000er, scherzhafte Umschreibung aufgrund der sportlichen Auslegung in Verbindung mit einem 2-Zylinder-V-Motor wie in einem Chopper
Sportverein Grün-Weiß - die Polizei läßt grüßen...
Sprinter-Forum-Shirt - hochqualitative Oberbekleidung, die den Träger unmittelbar als niveauvollen und geselligen Menschen mit ausgesprochen gutem Geschmack ausweist.
Spritler-Harley - Mofa, das der Spritler (=Alkoholiker) mangels Führerschein fährt.
Spülkasten - Topcase
Stadtbegrünung - s. Trachtenverein
Starfoto - s. Zielfoto
Stalins Rache - russische Ural-und Dnjepr-Motorräder
Staubsauger - BMW K-Reihe oder Hercules mit Wankelmotor. Als „Staubsauger“ werden auch Roller mit Automatikgetriebe von Rollerfahrern mit Schaltgetriebe bezeichnet.
Steckflip - vom Reitwagen kreierte Bezeichnung für einen mißlungenen Backflip
Stempeln - bei starker Abbremsung hüpfendes Hinterrad / Blockieren des Hinterrades beim zu schnellen Einkuppeln nach dem Herunterschalten
Sternchen - liebevolle Bezeichnung für die Kawasaki Estrella
Stickeralbum - mit zahlreichen Sponsoraufklebern verzierte Verkleidung oder Lederkombi im öffentlichen Straßenverkehr
Stolpermütze - Sturzhelm
Stoppelhopser - leichte Enduromaschine
Stoppie - Das Motorrad kontrolliert so stark abbremsen, dass das Hinterrad den Bodenkontakt verliert und abhebt. Echte Könner fahren während dieses Bremsvorganges noch eine erhebliche Strecke auf dem Vorderrad weiter - Nichtkönner fallen auf den Bauch.
Stoßdämpferschwuchtel - Abfällige Bezeichnung für Besitzer von hinteren Stoßdämpfern. In einem Starrahmen älterer Baujahre sind diese noch nicht vorhanden.
Straßensperre, mobile - Angsthase
Streetfighter - auch Fighter, martialisch aggressiv gestaltetes Motorrad mit kurzem Radstand und hohem Heck
Streifenhörnchen - eine liebevolle Bezeichnung für die Jungs (und Mädels) in Grün
Stummellenker - sehr kurzer Lenker
Superbike - sportliches Motorrad mit weit mehr als 100 PS, Rennklasse für Motorräder mit großen Viertaktmotoren
Super Street Bike (SSB) Hochleistungs-, für die Viertelmeile getunte ehemalige Strassenmaschinen
SuMo=SM=Supermotorrad|Supermoto
Supermoto - beim Supermoto handelt es sich um leichte Motocrossmaschinen mit 17 Zoll-Straßenbereifung. Supermoto im Wettbewerb wird auf 75 % Asphalt und 25 % Offroad ausgetragen. Kennzeichnend sind die wilden Drifts, die die Könner an den Tag legen und das dabei oft ausgestreckte kurveninnere Bein zur Stabilisierung der Kurvenfahrt. Supermoto-Abarten ausserhalb des Rennsports sind auch als "Gebücktenschreck" bekannt, da das Vernaschen von Rennsemmeln zu den Vorlieben der SuMo-Fahrer gehört.
Suppentätärä - Yamaha XTZ750 Super-Teneré
Suzi - Kosename für Motorräder von Suzuki, auch "Susi" oder "Suzl".

T [Bearbeiten]
Tank Slapper - länger anhaltendes, heftiges Lenkerschlagen, s. a. Kickback
Tankstellenpinkler - Motorradfahrer, welcher seine Notdurft nicht in der freien Natur verrichtet, sondern 98 km Umweg und drei Stunden Suche in Kauf nimmt, um eine Toilette zu finden. Ist häufig auch Warmduscher, Pizzablechfahrer und Tourenschwuchtel (siehe dort)
Tante Trude - liebevolle Bezeichnung für die Intruder-Baureihe eines japanischen Herstellers
Taschengeldverdunster - langsame, meist von Teenies gefahrene hubraumschwache Motorroller, oft kombiniert mit extrem lautem Auspuff
Taucherbrille - vom Reitwagen kreierte Bezeichnung für BWM K 1200 R
Telefonzelle, rollende - Alte BMW RT-Modelle mit Vollverkleidung
Termi - Auspuff der Fa. Termignioni, speziell für Ducati, der sich durch einzigartigen Klang auszeichnet - siehe bollern.
Thun, Thunfisch - vom Reitwagen kreierte Bezeichnung für Aprilia Tuono 1000 R
Tigerente - Kosename der MZ Country 500, die nur in Gelb/Schwarz oder Schwarz/Gelb ausgeliefert wurde.
T-Lenker - schmaler Lenker auf hohen Säulen (Risern)
Töff - schweizerische Bezeichnung für Motorrad
Toilette - Motorroller
Tortenmulde - Sozia-Platz
Tourenschwuchtel - meist auf Autobahnen oder Bundesstraßen anzutreffender, schräglagenscheuer Fahrer eines Reise- oder Tourenmotorrades
Tour-Guide Führer einer Motorradtour
Touristencontainer - Reisebus; hauptsächlich verwendet, wenn sich dieser mit niedriger Geschwindigkeit vor dem Motorrad bewegt und ein Überholen als unverhältnismäßig riskant erachtet wird.
Trachtenverein - Polizisten in Berufskleidung
Tralp - Honda Transalp
Transe - Honda Transalp
TransenDominator - Honda Transalp-Fahrer
Treasurer - Schatzmeister eines Motorradclubs
Treiber - Fahrer. Meist zusammengesetzt mit dem Motorradtyp verwendet: Kuh-Treiber, Monster-Treiber, Ypsen-Treiber
Trennscheibe - Flexscheibe, schmaler Motorradreifen. Meist abwertend gebraucht, da Trennscheiben i. d. R. auf leistungsschwächeren Motorrädern zu finden sind.
Triple - Dreizylindermotor
Trixe, Trixie - Kosename der Yamaha TRX 850
Trude - Suzuki Intruder
tüddeln - anderer Begriff für das Basteln, Schrauben am Motorrad
Tuttelbär - anderer Begriff für BMW Boxermotorräder (aus Der Reitwagen)
Tutteln - Zylinder eines BMW Boxermotors
Tuntenknopf - Bezeichnung für den Knopf des E-Starters (abwertend)
Tuntensänfte - Chopper
tupfen - bei alten Vergasern vor dem Start die Schwimmerkammer fluten
Tupperparty - Honda Gold Wing oder auch Joghurtbecher-Treffen (Plastikfraktion)
Türchen, Toürchen - kleinerer (Halb-)Tagesausflug
Tüte - Endschalldämpfer
Twin - Zweizylindermotor

U [Bearbeiten]
UFO - = BMW K 1200 LT / R 1200 RT
Umfaller - = versehentlicher Asphaltkontakt bei vernachlässigbarer Geschwindigkeit. Euphemismus für „Unfall“ in Verkaufsgesprächen
Underseat = Seatpipe

V [Bearbeiten]
Vandalero - abschätzige oder auch respektvolle Bezeichnung für die Reise-Enduro Honda Varadero oder deren Fahrer
verblasen - Deutlich schneller als der Kontrahent
verbrennen - = verblasen
Verkehrshindernis, flexibles - Mofa oder Mofaroller (wegen der geringen Endgeschwindigkeit von max. 25 km/h)
Vernunftstreifen - s. Angstrand
versemmeln - das Überholen eines Motorradfahrers (wie herbrennen oder abledern)
Viagra - Yamaha Virago-Serie
Viagra-BMW - Moto Guzzi Bezeichnung für Moto Guzzi Motorräder (wegen den stehenden Zylindern)
Ville - Honda Deauville - Hondas Mittelklassentourer
Vize oder Vice - Stellvertretender Vorsitzender eines Motorradclubs
Vogeltränken - Schalenförmige Lenkerprotektoren (von manchen auch Lenor-Flaschen genannt)
Vollcross - professionelle hochwertige reine Geländemaschine (ähnlich Freeridebikes [Fulli]d.h. vollgefedert]
vollstrecken - das Überholen unter Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Motorleistung
V-Boost - siehe Boosten
V-Four - V-Motor mit vier Zylinder. Zu finden in den Honda VFR-Modellen.
V-Twin - V-Motor mit zwei Zylindern. Zu finden in Honda Transalp und Deauville, Suzuki V-Strom, Harley Davidson sowie nahezu allen Cruisermodellen (Harleyoide).

W [Bearbeiten]
Warmduscher - Schönwetterfahrer, regenscheues Gesindel
Wasserbüffel - der wassergekühlte Suzuki 2-Takter GT 750
Wasserscheue BMW - Moto Guzzi (wegen der hochgezogenen Zylinder)
Wegwerfartikel - inhaltlich korrekte Bezeichnung für Motorräder im Allgemeinen, und Rennsemmeln im Besonderen
Weichei - zusammenfassende Bezeichnung für Saisonschwuchteln, Warmduscher und Tankstellenpinkler (siehe dort); Gegensatz: Winterfahrer
Weicheikennzeichen - Saisonkennzeichen (z.B. 04/10) für die Fahrer, die nicht das ganze Jahr durchfahren!
Weißwurstexpress - BMW
wemsen - Supermoto fahren
Wheelie [wihli] - kontrolliert stark beschleunigen, kurz den Lenker hochreißen und mit dem Vorderrad in der Luft fahren. Könner fahren eine erhebliche Strecke kontrolliert auf dem Hinterrad - Nichtkönner... (siehe Stoppie).
Windgesicht - alter eingefleischter Motorradfahrer, der bei jedem Wetter fährt
Windruder - Suzuki Intruder
Windschild - Insignie des warmduschenden Tourenfahrers, jedenfalls nach Meinung eingefleischter Nacktfahrer
Winkelwerk - enge, kurvige Landsträßchen. Auch der kurvige Teil einer Rennstrecke.
Winterfahrer - fährt bei jedem Wetter Mopped. Verachtet Weicheier. S. auch Motorradfahrergruß.
Witwenmacher - Kawasaki H2
Wohnzimmer - (auch Wohnmobil) umgangssprachlich für Honda Gold Wing
Wohnzimmersessel, rollender - Honda Gold Wing, BMW K1200LT; hauptsächlich wegen Fernsteuerung div. Zubehörs (z.B. CD-Player, Windschild,...) aber auch wegen Armlehnen, Sprechanlage, usw.
Wozudie - Suzuki

Y [Bearbeiten]
Yamse, Yamsel, Yahaha(abschätzig) - Yamaha
Yoghurtbecher - = Joghurtbecher
Ypse - liebevolle Bezeichnung für Yamahas Sportmotorradserie YZFR-6 und YZFR-1

Z [Bearbeiten]
Zonenfeile - Motorrad aus ostdeutscher Produktion
Zündkerze, überdachte - Motorroller, speziell BMW C1
zurechtlegen - beim Auflaufen auf einen Vorwegfahrenden vorzunehmende Handlung, um ihn in eine günstige räumliche Relation zum eigenen Mopped zu bringen und bei sich nächstbietender Gelegenheit aufzuschnupfen (auch: vollstrecken)
Zuvielzylinder - alles ab zwei aufwärts, jedenfalls in den Augen des bekennenden Eintopffahrers
Zwiebacksäge - liebevoll für hubraumleichtes Geländemotorrad, meist Zweitakter
Zylonentanker - Motorrad, das noch mehr Verkleidungsteile besitzt als ein Joghurtbecher, z.B. die BMW K1200LT oder Honda GoldWing

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Beitrag von scannix »

Vom leben und Sterben einer Waffel....

http://www.clipupload.com/clip/showphot ... hoto/14884
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Beitrag von Angie »

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Beitrag von Dickschiffkapitän »

Ich habs gewusst...ich habs gewusst.


Axel..lässt sich mal eben wiederbeleben.
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Beitrag von XLandi »

von Rob2222 :)

Huhu,

ich habe mir mal die Mühe gemacht, einen Text aus dem Englischen zu übersetzen, weil ich ihn sehr aussagekräftig und gut finde. Der Originalautor ist wohl nicht bekannt. Ist zwar kein kleiner Beitrag, aber ich denke das Lesen lohnt sich wirklich.

Hier ist er:


Der Soziussitz war gerade hoch genug, daß ich meinem Vater über die Schultern schauen konnte. Mein Vater und ich fuhren zusammen über viele Staßen... auf der Suche nach denen, die wir zuvor noch nicht gefunden hatten. Wir fuhren die Straßen entlang, allein um zu schauen, wohin sie führen. Niemals in Eile, zum Abendbrot wieder zu Hause. Ich erinnere mich, als mein Vater und ich wieder mal auf einer Straße fuhren. Auf meinem Thron sitzend, sah ich die Bäume vorbeiflitzen und fühlte das Grollen unseres Motorrads unter uns wie eine gigantische, zufrieden schnurrende Katze.

Ein Motorrad kam über einen Hügel in unsere Richtung und als es uns passierte, nahm mein Vater die Kupplungshand vom Lenker und grüsste ihn. Der andere Motorradfahrer winkte zurück, mit dem selben freundlichen Schwung seiner linken Hand. Ich tippte meinem Vater auf die Schulter, was unser Signal war, daß ich was zu sagen hatte. Er drehte seinen Kopf leicht zurück, behielt die Augen auf der Straße... Ich rief "Kanntest Du ihn?" "Was?" "Du hast Ihn gegrüßt... wer war das?" "Ich weiß es nicht. Nur ein anderer Mann auf einem Motorrad...also habe ich Ihn gegrüßt." "Warum?" "Tu es einfach...es ist wichtig."

Später, als wir angehalten hatten, um ein Eis zu essen, fragte ich Ihn, wieso es so wichtig ist andere Motorradfahrer zu grüßen. Mein Vater versuchte mir zu erklären, daß es Kameradschaft und ein gegenseitiges Verständnis zeigt, was es heißt das Motorradfahren zu genießen. Er suchte nach den Worten um zu beschreiben, daß alle Motorradfahrer mit den selben Sachen, wie Kälte, Regen, Hitze, Wind und Autofahrern, die sie nicht sehen, kämpfen, es aber dennoch ein einzigartiger Genuß ist.

Ich war damals jung und ich bin mir nicht sicher, ob ich damals wirklich verstanden habe, was er mir sagen wollte, aber es war der Anfang von etwas. Seitdem grüßten meinen Vater und ich zusammen, wenn uns ein anderes Motorrad entgegenkam.

Ich erinnere mich an einen kalten Oktobermorgen mit vielen dunkeln Wolken, was einen weiteren Anhaltspunkt gab, daß der Winter gerade über den Horizont hineinzieht. Mein Vater und ich fuhren im warmen Auto zum Haus eines Freundes. Als wir an einer Kreuzung abbogen, sahen wir ein Motorrad an der Straße abgestellt. Hinter dem Motorrad sahen wir den Fahrer durch das hochgewachsene, schon etwas angefrorene Grass des Straßengrabens laufen. Mein Vater drehte den Wagen und hielt bei dem Motorrad an. Ich fragte ihn..."Wer ist das?" "Ich weiß es nicht" antwortete er..."aber er scheint etwas verloren zu haben. Vielleicht können wir ihm helfen."

Wir verließen das Auto und liefen durch das hohe Gras zu dem Motorradfahrer. Er sagte, daß er an seinen Handschuhen wären der Fahrt gezogen hat und er einen verloren hat. Wir durchkämmten den Straßengraben einige Zeit zu dritt, aber alles was wir fanden waren leere Dosen und Flaschen. Mein Vater drehte sich dann um, ging zurück zu unserem Auto und öffnete es. Er wühlte sich durch verschiedene Werkzeuge, Ölkanister, dies und das, bis er ein paar alte, zerknitterte Lederhandschuhe gefunden hatte. Dann suchte er weiter, bis er einen alten Katalog gefunden hat. Ich wußte was er mit den Handschuhen vorhatte, aber ich hatte keine Idee, für was er den Katalog brauchte. "Hier sind ein paar Handschuhe für sie" sagte mein Vater, als er sie dem Motorradfahrer gab..."und hier ist auch noch ein Katalog. "Danke, ich weiß das sehr zu schätzen." Er griff in seine Tasche und zog eine alte Geldbörse heraus. "Lassen sie mich ihnen etwas Geld für die Handschuhe geben" sagte er. "Nein danke" antwortete mein Vater "Sie sind nichts mehr Wert und auch schon alt". Der Motorradfahrer lächelte. "Vielen Dank." Er zog die alten Handschuhe an und öffnete seine Jacke. Ich sah wie mein Vater ihm den Katalog gab, und er ihn in die Jacke steckte. Er schubste den Katalog etwas herum, schob ihn nach oben, tat ihn in die Mitte und zog den Reißverschluß wieder zu. Jetzt wußte ich welchen Sinn es macht, ihm den Katalog zu geben. Es wird ihn ein kleines bißchen wärmer halten. Wir wünschten ihm noch alles Gute und sind dann weitergefahren, als er sein Motorrad warmlaufen ließ.

Zwei wochen später stand dieser Motorradfahrer von unserer Tür und brachte die Handschuhe zurück. Er hatte unsere Adresse auf dem Katalog gefunden. Weder mein Vater noch der Motorradfahrer scheinten darüber nachzudenken, daß mein Vater an der Straße für einen Fremden angehalten hat und ihm ein paar Handschuhe gegeben hat und daß dieser Fremde dann sicher ging, daß diese Handschuhe auch zurückgebracht werden. Das sind alltägliche Ereingnisse für Leute, die Motorrad fahren. Für mich war es eine weitere subtile Lektion.

Es war im Frühjahr des nächsten Jahres, als ich wieder hoch auf meinem Thron saß, die Felder beobachtete die an uns vorbeirauschten und zwei Motorräder sah, die uns entgegenkamen. Als wir sie passierten, grüßten mein Vater und ich aber die beiden Fahrer behielten Ihre Sonnenbrillen stur auf die Straße gerichtet und quittierten unseren Gruß nicht. Ich erinnere mich, daß ich gedacht habe, daß sie uns gesehen haben müssen, denn unser Gruß war zu offensichtlich um ihn zu übersehen. Warum grüßten sie nicht zurück? Ich dachte alle Motorradfahrer grüßen einander... Ich tippte meinem Vater auf die Schulter und rief..."Wie kommt es, daß sie nicht zurückgegrüßt haben?" "ich weiß es nicht. Manchmal grüßen sie nicht zurück." Ich erinnere mich, daß ich damals ziemlich verwirrt war. Warum sollten manche Leute nicht zurückgrüßen?

Im nächsten Sommer war ich dann endlich alt genug um zu lernen, wie man ein Motorrad mit Kupplung fährt. Viele Nachmittage habe ich auf einem Feldweg in der Nähe verbracht, kickend und kickend um die alte 1955er BSA meines Vaters zu starten. Wenn sie dann endlich lief, fokussierte sich meine Konzentration alleine auf die Kupplung, als ich versuchte diese langsam genug kommen zu lassen um uns einen geschmeidigen Start zu liefern. Aber meistens gab es nur einen Ruck vorwärts und ich begann wieder zu versuchen, den Motor anzukicken.

Schließlich hatte ich meinen eigenen Führerschein und begann die Straßen auch alleine zu bereisen. Ich habe öfter am Straßenrand angehalten, wenn ich einen einzelnen Motorradfahrer stehen gesehen habe, nur um zu schauen, ob er vielleicht Hilfe braucht. Und ich grüßte auch weiterhin die anderen Motorradfahrer. Das Thema, wieso manche Fahrer nie zurückgrüßten, beschäftigte mich aber weiterhin. Es füllte mich fast mit einem Gefühl von Ablehnung, wie wenn man jemandem die Hand schütteln will, diese Person aber einfach die Hände hängen läßt. Ich begann meine Freunde über das Grüßen zu befragen. Ich fragte Leute bei Motorradtreffen, was sie darüber denken. Die meisten der älteren Fahrer sagten, daß sie andere Fahrer grüßen und oft den freundlichen Luft-Handschlag initiierten wenn sie an anderen Fahrern vorbeifuhren.

Ich habe auch Fahrer getroffen, die sagten, daß sie nicht grüßen, weil sie sich anders als andere Motorradfahrer fühlen. Sie fühlten sich als eine "eigene Rasse". Ein Mann erzählte mir in einer eher bildlichen Sprache, daß er "keine Weicheier" grüßt. Er sagte dann noch, daß seine Art von Motorradfahrern hart und unabhängig sind und weder Hilfe brauchen noch wollen, egal ob sie Motorrad fahren oder nicht. Ich vermute, daß das die Art von Leuten sind, die sich ein Motorrad gekauft haben, zum das härter, unabhängiger und ich-gebe-mich-nicht-mit-irgendwelchen-normalen-Leuten-ab Image zu bekommen. Aber ich glaube das trifft auf die wenigsten Motorradfahrer zu.

Die Leute kaufen Motorrader aus verschiedenen Gründen. Manche können Dir ziemlich schnell sagen, was es für ein Motorrad ist, was es gekostet hat und wie schnell es ist. Markenloyalität ist für manche Leute sehr wichtig, egal ob es eine Harley, Ford, Sony oder was auch immer ist... Manche Leute wollen ein Image kaufen und die Aufmerksamkeit von einer anderen Person auf sich zu lenken. Aber das funktioniert nicht. Und dann gibt es da noch die Leute, die wirklich eine eigene Rasse/Kultur sind. Sie schätzen die Kunst und die Technik an den Maschinen die sie fahren. Ihre Motorräder sind ein Teil ihrer selbst. Es ist ihnen egal, was andere Leute denken. Es ist ihnen egal ob irgendjemand weiß was sie für die Maschine bezahlt haben oder wie schnell sie fährt. Das Motorrad bedeutet für sie etwas, wie nichts anderes. Sie fahren für sich selbst und nicht für irgendjemand anderen. Es ist Ihnen auch egal, ob irgendjemand weiß, daß sie ein Motorrad haben oder nicht. Sie finden vielleicht nicht die Worte, um zu beschreiben was es heißt, Motorrad zu fahren, aber sie wissen es. Sie finden vielleicht nicht die Worte, um zu beschreiben, wie sich die gleichmäßige Beschleunigung und die Kraft die dahinter steckt, anfühlt, aber sie verstehen es.

Das sind die Motorradfahrer, die ihr Motorrad abstellen, weggehen und dann anhalten. Sie drehen sich um und schauen zurück. Sie sehen etwas in ihren Maschinen, was Du vielleicht nicht siehst. Etwas viel komplexeres, fast geheimnisvolles, eher gefühlt als es wissend. Sie sehen ihre Leidenschaft. Sie sehen ein Teil von sich selbst. Das sind die Fahrer, die wissen, wieso sie andere Motorradfahrer grüßen. Sie genießen den Gruß. Er symbolisiert die Verbindung unter den Motorradfahrern und wenn sie dich an dem Straßenrand stehen sehen, halten sie an um Dir zu helfen, ohne nach deinem Namen zu fragen. Sie wissen womit Du es zu tun hast, sobald du mit deinem Motorrad auf der Staße bist. Mit Fahrern die dich nicht sehen, dich schneiden, zu dicht auffahren und den Schlaglöchern die in der Straße lauern und auf dich warten. Der Regen. Die Kälte.

Ich habe jetzt über 40 Jahre auf meinem Motorrad gefroren und geschwitzt. Die meisten Motorradfahrer die an mir vorbeifuhren erwiederten einen unterstützenden Gruß zurück. Ich liebe es, wenn ich sehe, daß ein jüngerer Fahrer auf einem "Reiskocher" (Original Crotch Rocket etwa mit "Arschrakete" zu übersetzen) an mir vorbeifährt und grüßt. Junge Fahrer die die Tradition weiterführen. Ich werde weiterhin versuchen mit einem simplen Gruß alle Motorradfahrer ein bißchen näher zusammenzubringen. Und wenn sie nicht zurückgrüßen, strecke ich meine Hand noch etwas weiter aus, wenn sie an mir vorbeifahren und muss schmunzeln. Vielleicht haben sie einfach verkannt, wer hier eine "eigene Rasse" ist.

Hier der Originaltext in Englisch:
From another list I subscribe to:

"...The bike's passenger seat swept up just enough that I could see over my father's shoulders. That seat was my throne. My dad and I travelled many backroads together...searching for the ones we had never found before. Travelling these roads just to see where they went. Never in a rush, just be home by supper. I remember wandering down a backroad with my father, sitting on my throne watching the trees whiz by, feeling the rumble of our bike beneath us like a giant contented cat.

A motorcycle came over a hill towards us and as it went by, my father threw up his clutch hand and gave a little wave. The other bike waved back with the same friendly swing of his left wrist. I tapped my dad on the shoulder, which was our signal that I wanted to say something. He ****ed his head back slightly while keeping his eyes ahead... I yelled, "Did you know him?" "What?" "You waved at him...who was that?" "I don't know. Just another guy on a bike....so I waved." "How come?" "You just do...it's important."

Later, when we had stopped for ice cream, I asked him why it was so important to wave to other bikers. My dad tried to explain how the wave demonstrated comradeship and a mutual understanding of what it was to enjoy riding a motorcycle. He looked for the words to describe how almost all bikers struggled with the same things like cold, rain, heat, wind, and drivers who didn't see them, but how riding remained an almost pure pleasure.

I was young then and I am not sure that I really understood what he was trying to get across, but it was a beginning of something. Afterwards, I always waved along with my dad whenever we passed other bikes. I remember one cold October morning when the clouds were heavy and dark, giving us another clue that winter was heading in from just over the horizon. My dad and I were warm inside our car as we headed to a friends house. Rounding a corner, we saw a motorcycle parked on the shoulder of the road. Past the bike, we saw the rider walking thru the ditch, scouring along thru the tall grass, crowned with a touch of frost. Dad pulled over and backed up to where the bike stood. I asked Dad..."Who's that?" "Don't know" he replied..."but he seems to have lost something. Maybe we can give him a hand."

We left the car and wandered thru the tall grass ditch to the biker. He said that he had been pulling on his gloves as he rode, and that he had lost one. The three of us spent some time combing the ditch, but all we found were empty cans and bottles. My dad then turned and headed back to the car and opened the trunk. He rummaged thru various tools, oil containers, and this and that until he found an old pair of crumpled up leather gloves. He continued looking until he found an old catalogue. I understood what he was doing with the gloves....but I had no idea what he needed with the catalogue. "Here's some gloves for you" my dad said as he handed them to the rider..."and I brought you a catalogue as well." "Thanks"..I really appreciate it." He reached into his hip pocket and pulled out an old chain wallet. "Lemme give you some money for the gloves" he said. "No thanx" dad replied as he handed them to the rider. "They're not worth anything and they're old anyway". The biker smiled. "Thanx alot." He pulled the old gloves on and unzipped his jacket. I watched as my dad handed him the catalogue and the biker slipped it inside his coat. He jostled it around, positioning it up high, centered, and then zipped it up. I remembered now making sense of why my dad had given him the catalogue. It would keep him a bit warmer. After wishing the biker well, my dad and I left him warming up his bike.

Two weeks later, the biker came to our home and returned my father's gloves. He had found the address on the catalogue. Neither my father nor the biker seemed to think that my dad stopping at the side of the road for a stranger and giving him a pair of gloves, and that the stranger making sure that the gloves were returned, were events out of the ordinary for people who rode motorcycles. For me, it was another subtle lesson.

It was spring of the next year when I was sitting high on my throne, watching the farm fields slip by when I saw two bikes coming towards us. As they rumbled past, my dad and I waved, but the other bikers kept their sunglasses locked straight ahead and did not acknowledge us. I remember thinking that they must have seen us because our waves were too obvious to miss. Why didn't they wave back? I thought all bikers waved at one another..... I tapped my dad on the shoulder and yelled..."How come they didn't wave back?" "Don't know. Sometimes they don't." I remember feeling very puzzled. Why wouldn't someone wave back?

The next summer, I was finally old enough to learn to ride a motorcycle with a clutch. Many an afternoon were spent on a country lane beside our home, kicking and kicking to start my dad's old 1955 BSA. When it would finally come to a sputtering start, my concentration would grow to a sharp focus, as I tried to let out the clutch slowly enough, and bring us to a smooth take off. More often than not, I would lurch forward..... and I would begin to attempt to kickstart the motor again.

Eventually, I got my own motorcycle license, and began wandering the backroads on my own. I found myself stopping along sideroads if I saw another biker alone, just to check and see if he needed help.......and I continued to wave at other riders. But I remained focused as to why some riders never waved back. It left me with almost a feeling of rejection, as if I were reaching to shake someones hand, but they kept their arm hanging by their side. I began to canvass my friends about waving. I talked with people at Biker events, asking what they thought. Most of the old riders told me they waved to other bikers and often initiated the friendly air handshake as they passed one another.

I did meet some riders tho, who told me that they did not wave to other riders because they felt that they were different from other bikers. They felt that they were a "breed apart". One guy told me in rather colorful language, that he did not "wave to no wussies". He went on to say that his kind of bikers were tough, independent, and they did not require or want the help of anyone, whether they rode a bike or not. I suspected that there were some people who bought a bike because they
wanted to purchase an image of being tougher, more independent, a not-putting- up-with-anyone' s-crap kind of person, but I didn't think that this was typical of most riders.

People buy bikes for different reasons. Some will be quick to tell you what make it is, how much they paid for it, or how fast it will go. Brand loyalty is going to be strong for some people whether they have a Harley, Ford, Sony, or whatever... Some people want to buy an image and try to purchase another person's perception of them. But it can't be done. Still, there is a group of people who ride bikes who truly are a breed apart. They appreciate both the engineering and the artistry in the
machines they ride. Their bikes become part of who they are and how they define themselves to themselves alone. They don't care what other people think. They don't care if anyone knows how much they paid for their bike or how fast it goes. The bike means something to them that nothing else does. They ride for themselves and not for anyone else. They don't care whether anyone knows they have a bike. They may not be able to find words to describe what it means to ride, but they still know. They may not be able to describe what it means to feel the smooth acceleration and the strength beneath them, but they understand.

These are the riders who park their bikes, begin to walk away and then stop. They turn and look back. They see something when they look at their bikes that you might not. Something more complex, something that is almost secret, sensed rather than known. They see their passion. They see a part of themselves. These are the riders who understand why they wave to other motorcyclists. They savour the wave. It symbolizes connection between riders, and if they saw you and your bike on the side of the road, they would stop to help and might not ask your name. They understand what you are up against every time you take your bike on the road.....the drivers that don't see you, the ones that cut you off or tailgate you, the potholes that lie in waiting. The rain. The cold. I have been shivering and sweating on a bike for more than 40 years. Most of the riders that pass give me a supportive wave. I love it when I see a younger rider on a "crotch rocket" scream past me and wave. New riders carrying on the traditions. I will continue in my attempts to get every biker just a little closer to one another with a simple wave. And if they do not wave back when I extend my hand into the breeze as I pass them, I will smile a little more. Maybe their just mistaken about who is a "breed apart."

Author unknown to me, but the message is one that speaks loud and clear
[color=#0000FF]...lass knacken...[/color]
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Beitrag von madmike »

...liest sich gut,is was dran an dem Text.
Hab sogar ´n büschen Pippi inne Augen gekricht:blush:

Gruß vom ergriffenen,

de mädmaig
[size=150][color=#FF0000]Statistisch gesehen sind Fische die am seltensten überfahrenen Tiere![/color][/size]
50°16.528 N
8°20.984 O
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Beitrag von Bambi »

Hallo Xlandi,
toller Text und tolle Übersetzung. Richtig gut und schon poetisch und das gilt auch für Deine Übersetzung!!!
Ich grüße auch immer, sogar bis 'runter zum Mokick und ggf. beantworte ich auch den Gruß eines Rollerfahrers. Bei denen grüße ich nicht zuerst, da sie sich meist ja nicht den Motorradfahrern zurechnen sondern eher verhinderte Autofahrer sind oder es ist neben dem Auto ihr Zweitfahrzeug.
Und auf ev. Hinweise wie 'es regnete und war deshalb glatt, die Situation war zum Grüßen zu eng, ich war zu schnell' antworte ich ggf., daß ich dann durch meinen Gruß auch weiß, daß ich die Situation unter Kontrolle habe und daß noch Reserve da ist.
Schöne GRÜSSE, Bambi
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Beitrag von Dickschiffkapitän »

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Beitrag von Bambi »

Da mach' ich mir 'nen Kopp bei 2 gebrochenen Speichen und weil Stefan z. Zt. einen Lieferengpaß hat ... Bis dahin hab' ich noch 'ne Weile ...
Schöne Grüße, Bambi
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Beitrag von Aynchel »

kann ja mal vorkommen :blink:

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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)
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Beitrag von Aynchel »

was ist Rendite ?

Wer vor 18 Monaten 1.158,48 Euro in Aktien der Commerzbank investiert hat:
- musste sich 18 Monate lang über fallende Kurse ärgern
- und hat heute noch 215,28 Euro übrig.

Wer vor 18 Monaten 1.158,48 Euro in Krombacher Bier investiert hat:
- konnte 18 Monate lang jede Woche einen Kasten herrliches Pils genießen
- war ständig heiter
- hatte viel Spaß
- hat den Regenwald gerettet
- und hat heute noch
- (Achtung jetzt kommt's).......

Leergut im Wert von 223,30 Euro !!!!!!!!!!!!!!!

In diesem Sinne PROST
Aynchel aus Meddersheim
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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)
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Beitrag von JanB »

Aynchel hat geschrieben:
kann ja mal vorkommen :blink:

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WRs fahren halt auch ohne Speichen B)
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Beitrag von schnappi »

À propos Musik: weiss jemand wie diese supergeile Musik heisst, die auf Eurosport im Hintergrund gespielt wird, immer wenn sie von der Rallye Dakar die nächste Tagesetappe erklären?
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Beitrag von JanB »

Wer hat jetzt von wem geklaut???

http://www.collegehumor.com/video:1897090
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Beitrag von DRea »

.. bis zum 01.05.2008 war mein Weltbild in Ordnung. Meine herzallerliebste Frau war fürsorglich, lieb und nett .... wenn da nur nicht das verfluchte wöchentliche Emanzentreffen gewesen wäre, aber der Reihe nach:

An einem Montag abend, ich sitze gemütlich im Sessel, denke genüßlich an den Kawa-Fahrer, dem ich´s auf meiner Hausstrecke wieder mal so richtig besorgt hatte, und schau mir Al Bundy an. Die Haustür geht auf, meine Frau kommt von ihrem o.a. Emanzentreffen - mit ihrem süßen Blick, (den ich bis dato so sehr
an Ihr liebte) kommt sie auf mich zu ("Ohhhhh Mist ist schon wieder Monatsanfang, und die eheliche Pflicht muß erledigt werden, vergessen, kein Bock ... :

Sie setzt sich neben mich, schaut mich an:
"Ich melde mich zum Motorrad-Führerschein an". Mein erster Gedanke: "Die ist ja besoffen !!", mein zweiter vernichtender Gedanke: "Die meint es ernst " .
Man stelle sich vor meine Frau verlangt Fahrtraining" auf meiner geliebten R1, der Gedanke daran lies mich weiß werden wie die Wand. Grundsätzlich regeln
sich solche "Verwirrungen" bei Frauen meist nach ein paar Tagen. Es soll ja vorkommen, daß Frauen einmal im Monat etwas wirre sind. Also hab ich das Thema erst mal verdrängt!

Ein fataler Fehler wie sich herausstellen sollte - nichts mit aussitzen - Anmeldung bei der Fahrschule: "Brauchen Frauen für solche Schritte eigentlich nicht die schriftliche Genehmigung ihrer Ehemänner??" Na ja laß sie mal machen vielleicht vergeht ihr ja der Spaß - Regen, Kälte usw.

Bei jeder anstehenden Fahrstunde stand ich heimlich vor unserem kleinen Hausaltar und hab gebetet, gefleht und gedroht: "Lieber Gott lass es saukalt werden, Backsteine regnen ...." Nichts da, bestes Wetter. Meine Frau blühte förmlich auf: "Geliebter, warum hast Du mir verschwiegen wie toll Motorradfahren doch ist... " und ähnlichen weiblichen Scheiss!
Kurzum; von Fahrstunde zu Fahrstunde wurde meine Frau fröhlicher !!! Um das Schlimmste zu verhindern, hab ich nach jeder Fahrstunde an meiner R1 die Kerzenstecker abgezogen (Frauen haben KEINE Ahnung von Technik ), um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein, und die drohenden privaten Fahrstunden mit dem
Vermerk "Motorrad springt nicht an!" absagen zu können.

Die Strafe folgte umgehend: "Liebling ich will ein eigenes Motorrad !" Jetzt bedauerst Du es, daß Deine Frau arbeitet, daß Sie eigene Kohle hat, und das Du irgendwann einmal großzügig gesagt hast: "Mein
Engel es ist Dein Geld, mach damit was Du willst :?
Ich wills abkürzen: Neben meiner R1 steht jetzt noch eine GSX-R (ich DARF sie manchmal fahren). Unser Eheleben ist um einiges ärmer geworden, kommste abends von der Maloche heim, liegt ein Zettel auf dem Tisch "Liebling mach Dir dein Essen selbst, ich dreh ne Runde". Meine Frau hat jetzt einen neuen Freundeskreis "Woman on Wheels".

Männer stellt Euch vor, Ihr kommt abends heim, müde von der Maloche, durchgeschwitzt und krumm von der Schwere des Lebens, voll der Verantwortung für die Familie. Der Hof voll mit Mopeds, und die Frauen sitzen zusammen und labern über PS, Moppeds .... ,
Deine EIGENE Frau winkt Dir kurz zu, grinst und ruft fröhlich: "Hallo Schatz, ohgott, Dich hab ich ja gaaaanz vergessen, mach Dir schnell mal das Essen, meine Freundinnen sind da, es ist grad sooooooooo toll "
Grrrrrrrrrrrr.

WOMAN ON WHEELS wie ich das hasse !

Ich frage mich, was ich noch alles ertragen muß. Vielleicht versägt mich ja meine Frau demnächst auf der Hausstrecke. Fürsorglich habe ich mich schon einmal nach einer Selbsthilfegruppe umgesehen, damit ich mit jemandem darüber reden kann (soll ja
helfen).
Auch bemerke ich an mir den Drang, mich öfter
zu betrinken, Fernsehabende sind selten geworden - WOMEN ON WHEELS halt. Unser Sexualleben ist auch nicht mehr das was es einmal war, meine Frau bestimmt plötzlich wann und wo sie liegen will. Ich bin am Ende
- Rituale die über Jahrhunderte Bestand haben, stimmen in unserer Ehe nicht mehr.
Wenn jetzt meine Frau noch anfängt Wheelies und Burn Out´s zu machen packe ich meine R1 und haue ab in ein anderes Land in einer anderen Welt .....

;)<br><br>Post geändert von: DRea, am: 21/01/2009 12:07
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roland.k
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Absolut ENDGEIL!

Beitrag von roland.k »

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