Knacki hat geschrieben:
Bei Tempo 120 als Maximum soll der CO2 Ausstoß um ca. 10% sinken.
Angesichts der Klimakatastrophe ist das etwas worüber man zumindest nachdenken sollte.
Soweit vielleicht sogar richtig.
Gleichwohl agiert die gesamte Industrie an Dingen wie "Klimazielen / Sklaverei / Wasser als Grundrecht" und so weiter....
komplett vorbei.
Und die Industrie sitzt mit der Politik gemeinsam in der gleichen Badewanne.
Diese Tempolimit-Diskussion als "CO²-Gewissen" getarnt auf die Bürger zu kippen empfinde ich als mehr als nur schlechten Witz.
Vor allem wenn man bedenkt, dass die Kisten bereits in den 70ern bessere CO Werte hatten als die heutigen Hochgezütchteten.
Das hatten wir alles schon, und dennoch gedeiht der Treibahauseffekt, da helfen keine "10%", die auch noch schöngerechnet sind.
Deadlines setzen für Verbrennerfahrzeuge.
Güterverkehr von der Straße verbannen.
Ozeandampfer Neuzulassungen verbieten sofern nicht ANtriebe zu >70% erneuerbar sind.
Flugverkehr ebenfalls.
Und, die Energielüge der "erneuerbaren" Energieen mal ganzheitlich betrachtet:
Palmöl weltweit verbieten.
Urwaldrodungen weltweit verbieten.
Genozid von indogenen Völkern weltweit Ächten.
Firmen wie Nestle und Co. weltweit die Verkaufsrechte entziehen.
Stoffe die unverrottbar sind weltweit verbieten.
Oder wie wäre es mal mit, nicht den eigenen Müll in dritte Welt Länder exportieren?
usw.
Es braucht heute keine schmollenden Zeigefinger auf jemanden mit nem 2-Tonnen Auto, hier wiegt bereits ne rotzige A-KLasse gute 1,6 Tonnen, weil die Industrie den Leuten vorgaukelt, man brauche jeden Mist in nem Auto.
Und eine Partei die nix anderes kann als Blümchenträllernd Verbote ans Ende der Produktionsketten zu setzen, gehört für mich (rein subjektiv) vor den EUGH und danach in eine Gummizelle.
Knacki hat geschrieben:weil mich die Erfahrung des entspannten fahrens in Holland schon vor vielen Jahren überzeugt hat.
Recht haste durchaus, ist ja in anderen Ländern nicht anders.
Nur möchte ich gern die Möglichkeit behalten, bei Nachtfahrten auf der BAB, wo die ganzen Schleicher im Kissen liegen, dann auch flott an mein Ziel zu gelangen. Für mich ist Tempo 120/130 auf leerer Strecke nahezu lebensgefährdend.
Ebenfalls fragwürdig:
Ein Teil des Problems ist der anhaltende SUV-Boom. Die in der Regel stark motorisierten Wagen weisen meist auch einen höheren Treibstoffverbrauch und damit einen höheren CO2-Ausstoß auf.
So das Statement in dem ZDF Artikel.
Hab ich was verpasst?
In den Dingern arbeiten die gleichen "Motörchen" wie in dem Rest der Flotten.
Und wer viel zu packen hat, oder WoWa/Anhängerbetrieb, der kann mit 1-Liter-Ecoboost nunmal eher weniger was anfangen.
Die Anderen kommen mit nem Skoda-Yeti, Dacia-Duster, Ford Ecosport, etx. sehr gut zurande, die zufälllig einen guten Einstieg für Älltere haben, damit SUV-Klassifiziert sind.
Wer Kohle wie Heu hat, kauft meist auch eher die dicken Dinger.
Aber was hams SUV damit zu tun?
Egal, ich tipper ersmal nix mehr zu dem Thema, weil es nicht das Geringste ändert.
Winker
Tom