vorhin beim lästigen Abwasch kam mir der Gedanke, wie nützlich doch ein Geschirrspüler wäre. Haken an der Sache: kein Anschluss vorhanden und da die Mischbatterie fürs Becken direkt aus der Wand kommt, auch keine Chance ein Mehrfachventil zufriedenstellend unterzubringen. Der Schlauch würde sonst nutzlos rumbaumeln und ich müsste die Küchenzeile völlig umstrukturieren. Wand aufreißen und neu verlegen steht außer Frage und ist den Aufwand eher nicht wert. Müsste ich von der Hausverwaltung absegnen lassen wegen Mietwohnung. Deshalb hab ich nach acht Jahren hier immer noch keinen.
Durch meine neue Arbeit hat sich das Budget aber vergrößert. Mein Gedanke war daher, auf der anderen Seite ein vorhandenes offenes Regal wegzurationalisieren, den Esstisch zu verrücken und stattdessen noch einen Hochschrank und zwei normale Schränke mit je 60 Breite aufzustellen. In die Mitte der Geschirrspüler, auf die zusätzliche Arbeitsfläche der niedrigen Schränke dann die Kaffeemaschine. Stromkabel ließe sich über die Decke legen und die Wasser- und Abwasserversorgung im Hochschrank unterbringen.
Jetzt ist die Frage: Reichen je zwei 25 Liter Wasserkanister, um einen Geschirrspüler zu versorgen und das Schmutzwasser aufzunehmen oder ist das zu sparsam gedacht? Die von mir favorisierten Exemplare (Bosch, AEG) kämen mit 8-15 Litern Wasser klar, aber ich denke eine gewisse Reserve wäre auf jeden Fall sinnvoll. Ich lese bei der ansonsten nicht zufriedenstellenden Recherche irgendwie ständig, die meisten Geschirrspüler hätten keine eigene Saugpumpe und arbeiten mit dem Druck der Hausleitungen. Brauche ich da ein kleines Hauswasserwerk und in welcher Dimension wäre das ratsam? Allzu laut sollte es natürlich auch nicht sein.
Ist das so überhaupt realisierbar oder nur ein Hirngespinst?
Für bessere Ideen als "spül lieber weiter von Hand" bin ich offen.




