DR 750 startet nicht
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Aynchel
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Re: DR 750 startet nicht
jetzt sind wir aber wieder penibel 
Aynchel aus Meddersheim
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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)
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- Bigfoot
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Re: DR 750 startet nicht
Das wäre theoretisch sogar eigentlich egal solange die Position beider Wellen zueinander sonst passt - gezündet wird alle 360°, auch wenn nur alle 720° eine Verbrennung stattfindet.
Problem ist eher wenn man den "falschen OT" (=Ventilüberschneidung) einstellt und dann das Ventilspiel einstellt ist es an der richtigen Position (=Zünd OT) natürlich himmelweit daneben.
Eine hängende Dekowelle könnte auch noch sein - wobei man das doch eigentlich kaum nicht bemerken kann, der Motor dreht ja dann deutlich hörbar völlig ohne Kompression.
Also ich würde sagen am besten noch mal ganz sicher gehen dass hier alles richtig eingestellt ist. Nockenwelle selbst und Steuerkette wurden nicht angefasst, richtig? Dann kannst du das genauer überprüft der OT Markierungen evtl erstmal sein lassen (dazu müsste der Deckel wieder runter oder zumindest der Stopfen raus).
Inspektionsdeckel am Limadeckel raus, oder Deckel ab, Kurbelwelle so drehen dass die Markierung am Polrad auf die Kerbe am Deckel bzw falls Deckel ab auf die Markierung am Motorgehäuse zeigt. Der Motor wird linksrum gedreht!
Der richtige OT ist wenn Ein- und Auslassventile geschlossen sind - da das im Fall von zuvor falscher Einstellung evtl schwer nachvollziehbar ist: durchdrehen und die Ventile beobachten. Einlassventile müssen öffnen und wieder schließen, dann weiter drehen bis zur OT Markierung, dann ist es die richtige Position. (Würde dann weiter gedreht werden gingen als nächstes die Auslassventile auf).
Jetzt Ventilspiel einstellen auf Einlass "lockere" 0,1mm, Auslass "stramme" 0,2mm. (Oder falls vernünftiges Werkzeug vorhanden 0,12 und 0,18mm
)
Die Sache mit dem Spiel der Dekowelle einstellen wie es im Handbuch steht halte ich für Blödsinn, bzw im Handbuch überkompliziert beschrieben. Die Dekowelle ist ein Exzenter, wenn das kleine Hebelchen am Kopf nach vorne gezogen wird drückt der Exzenter auf die Flache Stelle oben auf dem Auslasskipphebel und öffnet so minimal die Ventile.
Wenn der Einstelldeckel geöffnet ist kann man das sehen und fühlen - Kipphebel anfassen und mal den Hebel bewegen, der muss soweit zurück gehen dass kein Druck auf dem Kipphebel ist.
Genauere Einstellung kommt sobald der Motor läuft - Hebel über Einstellschraube soweit anheben dass der Motor ausgeht wenn der Dekohebel gezogen wird, das kleine Hebelchen darf bei laufendem Motor keinesfalls pulsieren, das würde bedeutet die Dekowelle drückt auf den Kipphebel. Der "ok-Bereich" dazwischen ist ziemlich weit, da geht normalerweise eigentlich nicht viel schief und muss auch quasi nie korrigiert werden wenns einmal passt.
Eins fällt mir noch ein, du hast geschrieben dass du das Polrad runter hattest? Ist das sicher wieder richtig montiert, Keil auf der Welle ist drin, neu, und sitzt wieder sauber in der Nut am Polrad? Wenn das irgendwie verdreht wäre stimmt sonst der Zündzeitpunkt nicht mehr, das würds auch erklären.
Problem ist eher wenn man den "falschen OT" (=Ventilüberschneidung) einstellt und dann das Ventilspiel einstellt ist es an der richtigen Position (=Zünd OT) natürlich himmelweit daneben.
Eine hängende Dekowelle könnte auch noch sein - wobei man das doch eigentlich kaum nicht bemerken kann, der Motor dreht ja dann deutlich hörbar völlig ohne Kompression.
Also ich würde sagen am besten noch mal ganz sicher gehen dass hier alles richtig eingestellt ist. Nockenwelle selbst und Steuerkette wurden nicht angefasst, richtig? Dann kannst du das genauer überprüft der OT Markierungen evtl erstmal sein lassen (dazu müsste der Deckel wieder runter oder zumindest der Stopfen raus).
Inspektionsdeckel am Limadeckel raus, oder Deckel ab, Kurbelwelle so drehen dass die Markierung am Polrad auf die Kerbe am Deckel bzw falls Deckel ab auf die Markierung am Motorgehäuse zeigt. Der Motor wird linksrum gedreht!
Der richtige OT ist wenn Ein- und Auslassventile geschlossen sind - da das im Fall von zuvor falscher Einstellung evtl schwer nachvollziehbar ist: durchdrehen und die Ventile beobachten. Einlassventile müssen öffnen und wieder schließen, dann weiter drehen bis zur OT Markierung, dann ist es die richtige Position. (Würde dann weiter gedreht werden gingen als nächstes die Auslassventile auf).
Jetzt Ventilspiel einstellen auf Einlass "lockere" 0,1mm, Auslass "stramme" 0,2mm. (Oder falls vernünftiges Werkzeug vorhanden 0,12 und 0,18mm
Die Sache mit dem Spiel der Dekowelle einstellen wie es im Handbuch steht halte ich für Blödsinn, bzw im Handbuch überkompliziert beschrieben. Die Dekowelle ist ein Exzenter, wenn das kleine Hebelchen am Kopf nach vorne gezogen wird drückt der Exzenter auf die Flache Stelle oben auf dem Auslasskipphebel und öffnet so minimal die Ventile.
Wenn der Einstelldeckel geöffnet ist kann man das sehen und fühlen - Kipphebel anfassen und mal den Hebel bewegen, der muss soweit zurück gehen dass kein Druck auf dem Kipphebel ist.
Genauere Einstellung kommt sobald der Motor läuft - Hebel über Einstellschraube soweit anheben dass der Motor ausgeht wenn der Dekohebel gezogen wird, das kleine Hebelchen darf bei laufendem Motor keinesfalls pulsieren, das würde bedeutet die Dekowelle drückt auf den Kipphebel. Der "ok-Bereich" dazwischen ist ziemlich weit, da geht normalerweise eigentlich nicht viel schief und muss auch quasi nie korrigiert werden wenns einmal passt.
Eins fällt mir noch ein, du hast geschrieben dass du das Polrad runter hattest? Ist das sicher wieder richtig montiert, Keil auf der Welle ist drin, neu, und sitzt wieder sauber in der Nut am Polrad? Wenn das irgendwie verdreht wäre stimmt sonst der Zündzeitpunkt nicht mehr, das würds auch erklären.
- schnabelorange
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Re: DR 750 startet nicht
Nö, nur grundsätzlich in Sachen 4-Takt-Technik
Alles was wirklich Spaß macht ist entweder unmoralisch oder ungesetzlich oder macht dick
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Aynchel
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Re: DR 750 startet nicht
hoch lebe der Zweitakter


Aynchel aus Meddersheim
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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)
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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)
- Ivery
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Re: DR 750 startet nicht
Ich kann Erfolg vermelden
Ich habe das Ventilspiel sauber eingestellt und den Dekozug demontiert. Die Auslassventile waren wie schon geschrieben quasi ohne Spiel eingestellt, hinzu kam wohl dass der Dekohebel durch den Bowdenzug zu Schwergängig wurde und nich ganz auf die Nullstellung zurück geschnappt ist sonder immer ein mü auf prass war. Somit war wohl die Kompression nicht gegeben zum Zünden.
Nach der Behebung sprang sie an, ist aber nach einer Sekunde wieder ausgegangen. Ich muss nun erstmal Batterie laden. Morgen versuche ich dann mal den nächsten Startversuch.
Aber ich bin schon auf den richtigen Weg
Danke nochmal für die vielen Tipps. Da war einiges dabei was dann am Ende geholfen hat.
Jetzt kommt das Projekt langsam in Fahrt.
Gruß
Ivery
Ich habe das Ventilspiel sauber eingestellt und den Dekozug demontiert. Die Auslassventile waren wie schon geschrieben quasi ohne Spiel eingestellt, hinzu kam wohl dass der Dekohebel durch den Bowdenzug zu Schwergängig wurde und nich ganz auf die Nullstellung zurück geschnappt ist sonder immer ein mü auf prass war. Somit war wohl die Kompression nicht gegeben zum Zünden.
Nach der Behebung sprang sie an, ist aber nach einer Sekunde wieder ausgegangen. Ich muss nun erstmal Batterie laden. Morgen versuche ich dann mal den nächsten Startversuch.
Aber ich bin schon auf den richtigen Weg
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Jetzt kommt das Projekt langsam in Fahrt.
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Ivery
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Re: DR 750 startet nicht
So, gestern lief die BIG schön sauber und blieb auch an.
Hab mich gefreut wie ein Schnitzel
Danke nochmal an alle!
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- Bambi
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Re: DR 750 startet nicht
\'Find me kindness, find me beauty, find me truth\' (Dreamtheater \'Learning to live\')
Tip: http://www.morow.com" onclick="window.open(this.href);return false; (fantastisches Progressive Rock Radio)
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- miro
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Re: DR 750 startet nicht
Moin. Würde auf nicht zusammen passende Nadel und nadeldüse schließen lassen. Oder zu kleine hd.. nur mal zur klärung. Die düsen sind abhängig vom Luftfilterkasten. Also wenn ich einen 34er Motor mit CDI in den Rahmen einer 41er stecke läuft das mit dem Vergaser der 41er. So geht. Wenn ich aber einen 43vrrgaser in den Luftfilterkasten der 41 er stecke passt nichts weder die Luftdüsen noch die HD auch die Leerlauf düse nicht. Also einfach mal Vergaser hin und her tauschen bringt keinen Erfolg. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und einen Vergaser auf beide Motoren und lufis angepasst.als Referenze model das immer läuft. Nicht die meiste Leistung raus holt.aber läuft. Diesen haben dann User zerlegt da der gleiche Fehler mit drei Vergaser Bestand. Ohne darüber nach zu denken das der Fehler nicht am Vergaser liegt . Aus Zeitgründen komm ich nicht meher dazu. Sowas zu testen. Wenn der Motor Gas schlecht annimmt untenrum. Test: Choke ziehen beim fahren. Und von unten im 2gang beschleunigen. Ist es besser fehlt spritt unten. Wenn schlechter fehlt Luft. Im Falle es läuft besser. HD etwas größer also bitte nicht von 120 auf 150 sondern 125 erst mal eine Seite. Läuft eh beides in ein Zylinder. Wenn schlechter. Leerluftdüse reinigen. Sollte die vom lufi aus die linke sein. Im Stand läuft sie gut? Also ruhig und auf 1250-1350Umin Grüße aus Aschaffenburg.Hubraumpalast hat geschrieben: ↑17.11.2022, 16:34 Hallo
Sie läuft jetzt aber bis 3000U/min nimmt sie nicht richtig Gas an. Wenn ich den Gasgriff übermäßig aufreiße, macht sich der schlechte Motorlauf weniger bemerkbar.
Darüber normal.
Gruß
Ralf
Ach ja die düsennadelstöcke haben querlöcher 12 oder 16 nachschauen ob die sauber sind dort würde das Gemisch aus leerluft und Sprit von der HD gebildet. Wenn das nicht stimmt ist untenrum auch zu fett.
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Aynchel
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Re: DR 750 startet nicht
oder das die Nadeldüse einfach verschlissen ist

Aynchel aus Meddersheim
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