… oder eben doch nicht ganz so einfach.
Und schon überlegt man, ob man statt Ersatzteilen nicht lieber ein Streichholz holt…
Aber man kann drüber lachen, da man nicht der einzige ist, dem das passiert. Also her mit Bildern von absurdem Verschleiß, hemmungslosem Pfusch und was man sonst so alles findet, wenn man an alten Kisten schraubt.
Warum ist denn da ein dicker Batzen Dichtmasse im Motorgehäuse?

Na weil da sonst ein Loch ist! Scheinbar hat sich mal was im Motor gelöst. Einschlagspuren und dicke Späne überall bis zum Zylinderkopf. Und natürlich das weggefetzte Gewinde als Highlight.

Am Anlassergetriebe wurde auch optimiert:

Das Loch im Block wurde aufgebohrt, dann kam eine Hülse dazwischen, als Ausgleich.

Abgesehen von der handwerklichen Ausführung bisher keine Katastrophe, leider sitzt die Achse fürs Zahnrad jetzt zu tief im Motor. Noch nicht schlimm genug? Na dann wird eben noch das äußere Lager im Generatordeckel gestutzt, damit es ganz sicher zu kurz ist.

Die Ausgleichskette ist irgendwann auch so lang, dass sie ins Motorgehäuse sägen kann.

Anderer Motor, Überraschung an der Kupplung:

Vermutlich ist da mal eine Feder gebrochen und es hat einen Teil der Feder in die Führung gewürgt. Hat diese aber zum Glück nicht ganz zerdeppert, also neue Feder drauf und weiter geht’s.
Bin gespannt was die Zukunft noch bringt
Viele Grüße
Johannes




